Archiv für Dezember, 2009
Merry Xmas und ein gutes nächstes Jahrzehnt
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events am 24. Dezember 2009
Wir wünschen allen unseren Lesern ein friedliches Weihnachtsfest, viele tolle Geschenke, ein paar erholsame Tage und einen guten Start in das nächste Jahrzehnt. Und auf viele neue Geschichten, die es auf diesem Blog auch nächstes Jahr wieder geben wird. Und zwar verstärkt. Versprochen!
Der abgefahrenste und größte Intel-Jingle der Welt [Upd]
Verfasst von Michael Hülskötter unter Allgemein am 22. Dezember 2009
Update: Allen Ungläubigen, die denken, dass es sich dabei um eine virale Aktion handeln könnte, sei dieser Link empfohlen!
Dass Skandinavier mitunter ein lustiges Völkchen sind, dürfte allgemein bekannt sein. So bezeichnen sich die dänischen Fußballfans schon mal ganz martialisch als “Danish Dynamite”, verhalten sich allerdings im Gegensatz zu ihrem Schlachtruf ganz friedlich. Die nordischen Nachbarn fahren aber auch hin und wieder mit dem Schiff aufs weite Meer hinaus, um sich so richtig kostengünstig zuzulöten, bis die Geldbörse und die Flaschen leer sind.
Und zu vergessen sind natürlich nicht die Finnen, die in Sachen Pisa immer ein wenig angeben müssen und darüber hinaus ziemlich gut Eishockey spielen und fabelhaft langlaufen können. Doch was jetzt ein paar Intel-Guys aus eben jenem Finnland auf die Beine gestellt haben, verdient das Prädikat “extraklasse”. Sie wollten nämlich das weltweit größte Glockenspiel simulieren, das den berühmten Intel-Jingle zum tönen bringt.
Und, welch’ Überraschung, sie haben es tatsächlich geschafft. Und zum Glück hatten die Intel-Finnen ihre Videokamera dabei, um dieses historische Ereignis für die Nachwelt festzuhalten. Den Rest schaut ihr euch am besten selbst an. Viel Spaß dabei!!
Mit Pine Trail kommt noch mehr Spaß in die Netbooks
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 21. Dezember 2009
Heute machte eine Pressemeldung von Intel die Runde, die für den Netbookmarkt weitreichende Konsequenzen haben wird. In dieser PM ist nämlich von Pine Trail die Rede, die Intel selbst als “Next-Generation Atom Platform” bezeichnet. Dahinter verbirgt sich die Nachfolgetechnik des aktuellen Atom-Prozessors. Und ein ganzes Stück mehr.
First Intel Chips to Integrate Graphics and Memory Controller in CPU
Übersetzt bedeutet das: die künftigen Atom-Prozessoren mit der Bezeichnung N450 werden die ersten Vertreter eines “Single-on-a-Chip” sein. Das heißt also, dass in Zukunft Prozessor, Grafikeinheit und Speichercontroller auf einem einzigen Chip sitzen werden. Daraus wird laut Intel in Verbindung mit der 45-nm-Fertigungstechnik ein um rund 20 Prozent reduzierter Stromverbrauch resultieren. Und natürlich auch schlankere und leichtere Netbooks, da die Bauhöhe in Zukunft geringer ausfallen wird.
Der N450-Atom-Prozessor wird mit 1,66 GHz getaktet sein, als Single-Core-Variante auf den Markt kommen, einen 512-KB-L2-Cache aufweisen und 7 Watt TDP ziehen. Erste Netbooks mit der nächsten Atom-Generation wird es wohl noch im Januar geben. Der Grafikchip hat die Bezeichnung GMA 3150, ist also mit dem bekannten GMA 3100 verwandt. GMA 3150 unterstützt DirectX 9 und MPEG2-Dekodierung in Hardware. Darüber hinaus lassen sich über einen der vier PCI-Express-Schnittstellen des NM10-Chipsatzes weitere Hardware-Dekoder-Chips in Netbooks verbauen. Apropos NM10: Neben den vier PCI-Express-Ports werden acht USB-und zwei Serial-ATA-II-Anschlüsse unterstützt.
Fazit: Mit der nächsten Atom-Prozessor-Generation aka Pine Trail werden bald Netbooks in den Regalen liegen, die noch schlanker sind, besser aussehen, mehr leisten und weniger Strom verbrauchen. Das wird insgesamt für mehr Leistung sorgen und in Zukunft neue Anwendungen ermöglichen, die bis dato noch auf keinem Netbook zu finden sind.
Der Countdown läuft: Netbook-App einreichen und abräumen
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 18. Dezember 2009
In genau drei Tagen, also am 21. Dezember 2009, läuft der erste von drei Wettbewerben aus, die Intel rund um das Thema Intel App Store ausgerufen hat. Am Montag endet nämlich die Einreichfrist für den Contest “Submit Early, Win Big!”, bei dem es um nicht weniger als fünf super Preise geht, die man im Gewinnfall abräumen kann. Dazu gehören zwei schicke Autos für den Stadtverkehr und drei Multimedia- und Gaming-Systeme. Mehr Infos dazu findet ihr in diesem Blogbeitrag. Dann aber schnell!
Vorweihnachtliches Video mit extremen Wow!-Faktor
Verfasst von Michael Hülskötter unter Allgemein am 18. Dezember 2009
Also, normalerweise kommt uns ja hier so etwas nicht auf das Blog. Aber in diesem einen Fall machen wir mal eine Ausnahme. Ich rede hier von unfassbar guten, technisch hervorragend umgesetzten und musikalisch perfekt inszenierten Weihnachtsvideos, auf die es nur eine Reaktion geben kann: “WOW!!”.
Das Video, das ihr hier ansehen könnt, gehört zu meinen Favoriten, aber auf der zugehörigen Webseite gibt es weitere Kostproben von Richard Holdmans Weihnachtsvorstellungen . Für den ein oder anderen mag das ja sehr amerikanisch sein, für mich es einfach nur ausgeklügelt und auf höchstem Niveau – wenngleich man nicht in jedem Fall mit der Musikwahl einverstanden sein muss.
So, und jetzt genug gelabert und Show ab!
Sieben Schritte bis zur ersten eigenen App im Intel App Store
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 15. Dezember 2009
Mit dem Intel App Store wird der Chiphersteller Anfang nächsten Jahres für viele Software-Entwickler eine neue Zeitrechnung starten. Denn zum ersten Mal seit Einführung des Intel Atom Prozessors wird es ein vollständiges Ecosystem rund um Netbooks und Co. geben, das für viele Software-Anbieter zu einer wichtigen Einnahmequelle werden kann.
Um jedoch in den Genuss der potenziellen Verkaufserlöse zu kommen, ist natürlich ein wenig Arbeit notwendig. Genauer gesagt sind es sieben Schritte, von der Erstellung der Anwendung bis zur Übermittlung der notwendigen Daten an Intel.
1. Software schreiben: Dieser Schritt nimmt sicherlich die meiste Zeit in Anspruch und erfordert auch die meiste Sorgfalt und Arbeit, damit die Anwendung im App Store auch wirklich erfolgreich sein kann. Ein wichtiger Bestandteil hierfür ist der Einsatz des zugehörigen Software Developer Kit.
2. Firmendaten eintragen: Sobald die App fertig ist, sind die formalen Dinge an der Reihe. Dazu gehören beispielsweise die Firmendaten, die an Intel übertragen werden müssen. Hierzu muss man bereits beim Intel Atom Developer Program angemeldet sein.
3. App-Infos eintragen: Hier wird der Appname eingetragen und der Anwendung per Mausklick eine GUID zugewiesen, anhand derer die Software später eindeutig identifiziert werden kann. Anschließend sind diverse Angaben zur Applikation zu machen. Dazu gehören eine Kurz- und Langbeschreibung, eine Liste der Hauptmerkmale, die richtigen Kategorien und einiges mehr.
4. Supportinfos hinterlegen: Hierunter fallen Infos zu den unterstützten Betriebssystemen, welche Merkmale die Zielplattform aufweisen sollte (Touchscreen, u.ä.), sowie Support-Mail und -URL.
5. Preise und Komponenten festlegen: Hier legt der Entwickler fest, welche Software-Komponenten anderer Entwickler in der Anwendung zum Einsatz kommen, was die App kosten soll und in welchen Ländern sie verfügbar sein wird.
6. Applikation hochladen: Jetzt geht es um das Hochladen sämtlicher Binaries und sonstiger Daten, die für die Anwendung von Belang sind. Ihr solltet unbedingt sicher stellen, dass die Anwendung den Intel-Richtlinien für App-Store-Apps entspricht.
7. Anwendung an Intel übertragen: Abschließend werden die Apps-Daten an Intel übertragen. Vorher sollte man auf jeden Fall die Richtigkeit sämtlicher Infos überprüfen.
Und für alle, die das noch mal ganz genau nachlesen wollen, sei diese Webseite empfohlen.
Intel auf den Münchner M-Days 2010
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 11. Dezember 2009
Am 28. und 29. Januar 2010 werden in der Münchner BMW-Welt die alljährlich stattfindenden M-Days ausgetragen. Dort trifft sich die mobile Szene samt ihrer wichtigsten Vertreter wie die Telekom, Vodafone, Microsoft und – ihr ahnt es bereits – Intel. Und das aus gutem Grund.
Schließlich betritt ja Intel mobiles Neuland, indem es Anfang nächsten Jahres seinen eigenen App Store eröffnen will. Ok, das ist so nicht ganz korrekt, denn es handelt sich dabei um eine Art co-branded Netbook-Shop, der je nach Netbook-Hersteller (OEM) individuell auf der jeweiligen Netbook-Plattform realisiert werden kann. So gesehen ist die Teilnahme Intels an den M-Days 2010 nur logisch und konsequent.
Daneben hat bei der Entscheidungsfindung, sich für das Event zu engagieren, sicherlich auch der Beschluss seitens des Veranstalters geholfen, auf den M-Days 2010 erstmals einen Konferenztrack für Entwickler abzuhalten. Oder um es mit den Worten von 11 Prozent Communication zu formulieren:
Im Dach der BMW Welt steht ein neuer Kongress-Strang für die Softwarehäuser und Entwicklergemeinden bereit: Gerätegeneration, Mobile-Store-Weisheiten aber auch System Integrations-, Business Solutions-Themen werden für die Teilnehmer mit fundiertem Wissen und hilfreichen Informationen aufbereitet.
Neben den Informationen rund um den geplanten Intel App Store und dem zugehörigen Intel Atom Developer Program wird auch Wolfgang Petersen von Intel seine Sicht der mobilen Dinge darlegen. Wolfgang ist für die europaweiten Aktivitäten rund um das Thema Software-Entwicklung bei Intel zuständig.
Und für alle, die weitere Infos zum Intel-Auftritt während der M-Days 2010 wünschen, gilt das Motto: Blog bookmarken und wieder kommen. Oder einfach den RSS-Feed abonnieren.
Ach ja: Natürlich werde ich vor Ort sein und über alles Wissenswerte ausführlich auf diesem Kanal berichten.
Scott Apeland verrät Details zum Intel App Store
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 10. Dezember 2009
Wer alles den Intel App Store braucht und was es damit auf sich hat, konnte man hier schon ausführlich nachlesen. Dass es aber immer noch Infos rund um den geplanten Netbook-Shop gibt, die eher unbekannt sind, zeigt das Interview, das Kollege Roland Quandt von netbooknews.de mit Scott Apeland von Intel geführt hat.
Auf die Frage, warum es überhaupt einen Intel App Store geben wird, antwortete Apeland wenig überraschend, dass Intel auf diesem Weg sicher stellen will, dass es in Zukunft verstärkt Software geben wird, die speziell für Netbooks entwickelt wurde. Zudem soll die Käuferschar vergrößert werden, was für eine Zunahme der Netbookverkäufe sorgen soll.
Für OEMs (Netbook-Hersteller) und Software-Entwickler hält der Intel App Store laut Apeland diverse Vorteile parat. So kümmert sich Intel um das Backend und die komplette Administration, so dass für die Netbook-und Software-Hersteller ein eher geringer Aufwand mit dem App Store entsteht. Darüber hinaus könnten laut Scott auch Internet Service Provider (ISP) vom Intel App Store profitieren. Warum zum Beispiel kein Vodafone-eigener Netbook-Store?!
Samsung bringt neue Netbook-Generation im Januar
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile am 8. Dezember 2009
Kollege Quandt von netbooknews.de turnt derzeit auf dem Netbook World Summit herum und hat in einem Gespräch mit Samsungs Jaewoo Seo verraten bekommen, dass der taiwanesische koreanische (danke, Kerstin!) Hersteller Ende Januar 2010 erste Netbooks mit der demnächst verfügbaren Pine-Trail-Technik von Intel ausliefern wird. Pine Trail wird der erste Versuch Intels sein, Prozessor, Grafikeinheit und Speichercontroller auf einem einzigen Siliziumchip unterzubringen, was für flachere, leistungsfähigere und akkuschonendere Netbooks sorgen wird.
Zudem ließ der Samsung-Mann durchblicken, dass mit Hilfe bestimmter Software diese neuen Netbooks deutlich schneller starten sollen. Ob er damit wohl Moblin gemeint hat? Das wäre natürlich eine schöne Sache. Daneben kündigte er an, Samsung werde im nächsten Jahr seine Netbook-Serie deutlich abspecken, also von derzeit acht oder neun Geräten auf vielleicht drei bis vier gehen. Dabei wird ein zentrales Netbook eine wichtige Rolle spielen.
Ach ja: Die Frage, ob Samsung demnächst ein Netbook mit eingebautem Touchscreen auf den Markt bringen wird, beantwortete Jaewoo Seo mit einem schlichten “Ja”.
Sind Netbooks noch nicht richtig mobil?
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 8. Dezember 2009
Heute findet in Paris der Netbook World Summit statt, auf dem zahlreiche Vertreter namhafter Branchengrößen wie Intel, Google, Mandriva, Phoenix Technologies und andere über den Stand der Dinge in Sachen Netbooks diskutieren. Dabei geht es natürlich auch um die Frage, wohin sich Netbooks entwickeln und was noch alles notwendig ist, um noch mehr aus den tragbaren Computern herauszuholen.
Zu diesem Behufe hat Walter Bender von Sugar Labs gleich mal in seiner Keynote Session die etwas ketzerische These aufgestellt, dass Netbooks noch gar nicht richtig mobil seien. Das geht zumindest laut Bender aus diversen Studien hervor, denen zu entnehmen ist, dass rund 60 Prozent aller Netbook-User ihr Mini-Notebook hauptsächlich stationär nutzen, also in der Wohnung. Das ist zwar ein wenig überraschend (ich habe mir für diesen Zweck mein Netbook ganz sicher nicht zugelegt), zeigt aber, dass das Netbook seiner wahren Bestimmung noch gar nicht zugeführt wurde.
Und was bedeutet das für Software-Entwickler, die beispielsweise unter Moblin schöne, neue, speziell angepasste Netbook-Apps entwickeln wollen? Auch hierfür hat Bender einen Tipp parat: Software für Netbooks muss in Zukunft innovativer werden, um den Anforderungen der kleinen Geräte besser gerecht zu werden. Zudem macht er sich für Netbooks als Lernplattform für Kinder stark. Wen wundert’s, so ist doch Sugar Labs für die so genannte Sugar-Bedieneroberfläche des OLPC-Laptops verantwortlich.
Bender regte in Paris aber auch einen Wandel an: weg vom Netbook als reines Konsumgut und hin zum Kleinstnotebook, mit dem sich Inhalte erschaffen lassen. Nur dann hätten Netbooks auch das Prädikat “Computer” verdient.
Die vier Schichten der Moblin-Linux-Distribution
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 7. Dezember 2009
Schaut man obiges Diagramm an, wird schnell klar, dass Moblin viel mehr ist als nur ein weiteres Linux-Derivat. Moblin bietet nämlich von Top to Buttom die passenden Tools und Schnittstellen, die für angepasste Anwendungen notwendig sind. Angepasste Anwendungen? Moblin ist ja ein Kunstwort aus “Mobile” und “Linux” und wurde speziell für den Einsatz auf tragbaren Geräten wie Netbooks, Nettops, MIDs und auch Smartphones konzipiert (letzteres wird allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen).
Aus diesem Grund geht Moblin einen sehr konsequenten und klaren Weg, indem es die Eigenheiten des jeweiligen Gerätetyps möglichst optimal berücksichtigt. Das betrifft vor allem die Größe des Monitors, aber auch die unterschiedlichen Leistungsdaten wie Prozessor- und Speichertakt, Akkulaufzeiten und andere Parameter.
Moblin besteht grundsätzlich aus vier Schichten: Ganz unten befindet sich der Linux-Kern samt der notwendigen Treiber. Darüber treiben die App Services ihr Unwesen. Das sind vor allem die hardware-nahen Dienste für den Wifi- und Bluetooth-Stack, aber auch das Powermanagement lässt sich mit Hilfe der App Services einheitlich und über alle Plattformen hinweg konsistent implementieren.
Reaktionen auf das Intel App Store Developer Kit
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 3. Dezember 2009
Kaum machte die Pressemeldung die Runde, dass das Intel App Store Software Developer Kit (SDK) ab sofort als Beta verfügbar ist, stürzten sich die großen Nachrichtenmagazine auf das Thema, um darüber zu berichten. Eine gute Gelegenheit für mich, ein paar Stimmen und Stimmungen einzufangen.
Richtig bemerkenswert fand ich den Beitrag auf cnet.com, in dem nicht nur das Entwicklerprogramm und SDK besprochen werden, sondern in dem auch Scott Apeland von Intel zitatweise zu Wort kommt. Scott ist federführend für das Intel Atom Developer Program zuständig und gewährte Cnet interessante Einblicke. So weist er beispielsweise darauf hin, das zwar die mobile Linux-Variante Moblin auf Netbooks mithilfe des zugehörigen SDK vermehrt Einzug halten soll, aber Intel natürlich nicht festgelegt ist bei der Frage des passenden Betriebssystems. So räumt er neben Windows auch Adobe Air und Microsoft Silverlight gute Chancen ein, sich auf Netbooks zu etablieren.
Hierzu sind wohl aber noch diverse Verhandlungen mit den jeweiligen Software-Partnern und Verbesserungen in Sachen Rechen- und Grafikleistung notwendig. Letzteres wird aber wohl noch diesen Monat passieren, sobald der Intel Atom-Prozessor der nächsten Generation mit Codenamen Pine Trail das Licht der Welt erblickt. Pine Trail-basierte Netbooks werden ein erster Schritt in hochintegrierte Prozessorlösungen von Intel sein, indem CPU, GPU und der Speichercontroller auf einem einzigen Chip sitzen. Das wird dem Netbookmarkt weitere Flügel verleihen, den Intel ohnehin schon auf rund 50 Millionen verkaufte Einheiten bis Ende 2009 beziffert.
Preise satt: Intel Atom Developer Challenge läutet die nächste Runde ein
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 2. Dezember 2009
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich über eine Aufwertung der Intel Atom Developer Challenge gebloggt habe. Tja, und heute gibt es schon wieder Neues zu berichten in Sachen Netbook-App-Entwicklung. Neben dem ursprünglichen Wettbewerb “100 Netbooks für die ersten 100 Netbook-Apps” (der übrigens bis zum 2. Februar 2010 verlängert wurde) gibt es eine nicht unerhebliche Aufwertung der Challenge.
Es werden nämlich fünf Apps gesucht, die mit äußerst wertvollen Preisen bedacht werden sollen. So wird es einen ersten und zweiten Platz geben, die mit einem schicken smart fortwo oder einer Urlaubsreise bedacht werden. Beide Preise haben einen Gegenwert von etwa 20.000 Dollar. Darüber hinaus werden die Ränge drei bis fünf ebenfalls sehr großzügig bedacht: Hier kann man wählen zwischen einer Highend-Entertainment-Anlage und einem Gaming-Paket. Beide sind rund 10.000 Dollar wert.
Es gibt allerdings zwei Dinge, die für die Teilnahme am Netbook-Wettbewerb erforderlich sind: zum einen muss das Beta-SDK eingesetzt werden (das praktischerweise seit heute zum Download bereit steht), und zum anderen sollte man sich ein wenig mit seiner Killer-App beeilen. Der Einsendeschluss ist nämlich der 21. Dezember 2009. Aber hey, drei Wochen für eine Netbook-App, wegen der man schön nach Hawaii fahren kann oder einen smart fortwo sein Eigen nennt oder neue Hardware zu Hause rumstehen hat, sollte der Mühen schon wert sein.
Ach ja: Neben den “Ersten 100 Netbook-Apps” und den Killer-Apps gibt es auch noch einen dritten Wettbewerb, der die besten Netbook-Programme in den Kategorien „Unterhaltung“, „Bildung“ und „Spiele“ sucht. Die Gewinner werden auf die Games Developer Conference Mitte März 2010 eingeladen, wo die Siegerapplikationen vorgestellt werden.

