Archiv für den Monat: Oktober 2009

So wird Moblin Version 2.1 aussehen

Erst gestern habe ich während meines Vortrags auf der Webcific über die Tools geredet, die ich als digitaler Nomade vorwiegend einsetze. Dazu gehören neben der Hardware (Macbook, Netbook, iPhone, Videocam) die passenden Social-Media-Dienste wie Twitter, Facebook und Youtube. Und genau dort (auf Youtube) habe ich gerade ein Video entdeckt, das während des Intel Developer Forum gedreht wurde, auf dem ich auch zugegen war (der Typ mit dem schütteren Haar ab Sekunde 12).

Die anwesenden Intel-Kollegen zeigten uns eine Vorabversion der nächsten Moblin-Version, also Moblin 2.1. War sehr interessant, welche Möglichkeiten es bieten wird: Telefonie (was bisher nicht möglich ist) und sehr viel Social-Media-Integration (ja, das Thema Integration wird eine wichtige Rolle bei Moblin 2.1 spielen). All die anderen coolen Features solltet ihr euch eigentlich selbst anschauen. So als Inspiration für eure eigenen Linus-basierten Anwendungen für Moblin. Daher: Film ab!

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Testberichte, Meinungen, Videos und ein Gewinnspiel zum Samsung-Netbook N510

Nächste Woche findet hier in München die Nachfolgeveranstaltung der ehrwürdigen SYSTEMS statt. Ihr Name: discuss & discover. Ihr Auftrag? Nun, dazu sagt die Messe München als Ausrichterin der d&d selbst:

Die discuss & discover ist das innovative, europäische B2B-Event der IT-Branche im Herbst. Sie besteht aus sechs flexibel zusammenstellbaren und nutzbaren Modulen: Messe, Conference, Public Forum, Corporate Events, Social Events und Online.

Tipp: Auf dem Public Forum werde ich gemeinsam mit dem Kollegen Joerges zwei Vorträge zum Thema Social Media & IT bzw. & Mittelstand halten. Das nur so nebenbei.

Und was in aller Welt hat die discuss & discover mit dem Samsung-Netbook N510 zu tun?! Nun, Intel ist Gold-Sponsor der Bloggerlounge während der d&d und wird dort am letzten Tag, also am Donnerstag (22.10.), unter den anwesenden Bloggern (und Journalisten) zwei Netbooks verlosen. Und eines davon ist das … genau, das Samsung N510. Ein sehr schickes Teil (ich habe es heute Morgen mal kurz in den Händen gehalten). Edle Hülle, großes Display (11,6 Zoll, was eigentlich nicht den Netbook-Spezifikationen entspricht) und eine ordentliche Tastatur. Mit dem mobilen Rechner kann man sogar GTA San Andreas und Counterstrike spielen.

Wer mehr zum N510 wissen will, sollte mal beim Kollegen Pallenberg vorbei schauen. Der hat selbst einen Test zu dem Teil verfasst, hat aber auch andere Seiten aufgespürt, die ebenfalls über das N510 berichten. Empfehlenswerte Lektüre.

Ach ja: Wie kommt man eigentlich an die zwei schicken Netbooks heran (das andere ist übrigens das Toshiba NB200)? Das ist einigermaßen einfach: Man verfasst einen Blogbeitrag zum Thema “So sieht meine Netbook-Killer-App aus” und verlinkt ihn auf diesen Eintrag. Und natürlich müsst ihr selbst auf der Discuss & Discover sein, denn dort werden die zwei Netbooks Donnerstag (22.19.) Nachmittag verlost (die genaue Uhrzeit teile ich euch noch mit). Also, worauf wartet ihr noch!

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Preview: Das leistet das Intel App Store SDK

Auch wenn ihr euch noch ein paar Tage gedulden müsst, bis das Intel App Store SDK verfügbar ist, will ich es nicht versäumen, schon mal einen Blick auf das Software Development Kit zu werfen. Nicht zuletzt, um damit die Wartezeit ein wenig zu verkürzen.

Die gute Nachricht zuerst: Das App Store SDK erfordert keine langwierigen Einarbeitungszeiten, da es sich in die vorhandene Entwicklungsumgebung integrieren lässt. Egal also, ob ihr mit Eclipse Java-, Mac-OS- oder Linux-basierten Quellcode entwickelt oder lieber mithilfe von Visual Studio Windows-Programme schreibt – das Intel App Store SDK bietet für nahezu jeden Software-Entwickler die passende Plattform. Damit lassen sich sämtliche Prozesse, die für das Erstellen von neuer Software für Netbook und Co. und das Transferieren in den Intel App Store notwendig sind, unter einer einzigen Oberfläche durchführen. Das spart Zeit, Geld und Nerven.

Das AppStore SDK beherrscht folgende Dinge:

  • Mithilfe eines eigenen Assistenten lässt sich ein neues Projekt anlegen, das die notwendigen Komponenten wie Codeschnipsel für die Abrechnung und das Tracking automatisch integriert. Anschließend könnt ihr den Programmcode wie gewohnt schreiben, testen und mehr.
  • Innerhalb der eigenen Entwicklungsumgebung stellt das SDK den Komponentenkatalog zur Verfügung. Damit stehen sämtliche Tools anderer Entwickler zur Verfügung, die man für das eigene Projekt einsetzen kann, ohne dafür die IDE verlassen zu müssen. Bezahlen müsst ihr dafür aber wohl schon (bis auf die kostenlosen Komponenten).
  • Die Abrechnungsfunktionen kann man ebenfalls direkt aus der Entwicklungsumgebung aufrufen.

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Netbooks auf dem mdc09 gewinnen: “So sieht meine Netbook-Killer-App aus!”

Wahrscheinlich haben es viele von euch schon mitbekommen: Intel hat auf dem Intel Developer Forum 2009 in San Francisco angekündigt, im Laufe des nächsten Jahres einen eigenen AppStore für Netbooks & Co. ganz im Geiste des Apple iPhone-Appstore ins Leben zu rufen. Nun werden sich sicherlich einige Leute fragen, was das soll und welche Anwendungen künftig im Intel-Appstore zu kaufen sein werden. Nun, was das soll, ist auf dem Software Dev Blog nachzulesen. Welche Apps allerdings in Zukunft den Weg auf die vielen Millionen Netbooks da draußen finden werden, kann man nur erahnen.

Um zu erfahren, welche “Killer-App” demnächst auf jedes Netbook gehören sollte, rufen wir alle Teilnehmer des mobiledevcamp München 2009 dazu auf, sich am Wettbewerb “So sieht meine Netbook-Killer-App aus” zu beteiligen. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: wir verlosen unter allen Ideen insgesamt zwei Netbooks, die auf der Abendveranstaltung des mobiledevcamp den Gewinnern überreicht werden. Wer also solch ein brandneues Netbook haben will, muss schon am 31. Oktober zu Intel nach Feldkirchen bei München kommen.

Auf dem Barcamp wird es morgens eine eigene Session dazu geben, auf der jeder seine Killer-App-Idee vorstellen kann. Dafür hat er oder sie aber nur 60 Sekunden Zeit. Daher geht es bei der Idee für solch eine Anwendung nicht um das perfekte Konzept, sondern lediglich um eine Vision, wie diese Netbook-App aussehen könnte und was sie vor allem alles können soll. Eine Jury, die aus drei Leuten bestehen wird, bestimmt während des Barcamps die besten drei Ideen und prämiert diese mit je einem Netbook.

Bedenkt bei eurem Brainstorming, dass sich der Netbook-Markt sehr schnell verändert. Das bedeutet, dass wir in einem halben Jahr (oder später) Netbooks sehen werden, die ganz neue Merkmale aufweisen werden, an die wir heute vielleicht noch gar nicht denken. Dazu gehören so Dinge wie UMTS in jedem Netbook (gibt es teilweise schon), Navigation per GPS, Motion Sensoring wie beim iPhone, Touchscreen und einiges mehr. Aber auch so Sachen wie deutlich längere Akkulaufzeiten werden den Netbook-Markt beeinflussen.

Also, seid kreativ, seid innovativ, seid revolutionär und stellt uns am 31. Oktober auf dem mobiledevcamp eure Netbook-Killer-App vor. Und mit etwas Glück gehört euch bald ein Netbook. Worauf wartet ihr also noch?!

Ach ja: Auf der mobiledevcamp-Seite haben wir eine eigens dafür vorgesehene Sektion eingerichtet, die sich “Killer-App” nennt. Dort könnt ihr eure Ideen und Vorschläge schon mal niederschreiben, falls ihr wollt. Oder ihr überrascht am 31.10. alle Barcamper ganz spontan mit eurem Vorschlag.

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Wer braucht alles den Intel App Store?

Ich habe hier schon eine ganze Menge über das neue Intel Atom Developer Program (ADP) erzählt: Ob direkt von dem IDF 2009 oder von den Eindrücken anderer oder aber über interessante Details – die Informationsvielfalt erfordert (noch) den ein oder anderen weiteren Beitrag. In unmittelbarem Verhältnis zum ADP steht der Intel App Store, der es ins Web und auf die Netbooks dieser Welt schaffen soll. Wer aber braucht diesen Online-Shop? Hier mal ein Liste derer, die davon profitieren (werden). Falls euch noch mehr dazu einfällt: Nur her damit!

Software-Entwickler Zuvorderst richten sich das Atom Developer Program und der Intel App Store an kleinere und mittlere Software-Firmen, die Hilfe bei der der Vermarktung ihrer Anwendungen für Netbooks und Konsorten gut gebrauchen können. Dass dies funktioniert, zeigt ja Apple sehr eindrucksvoll. Neben einem funktionierenden Freigabeprozess neuer Software – der möglichst standardisierte Anwendungen garantieren soll – bietet eine gemeinsame Verkaufsplattform weitere Vorteile wie einheitliche Marketingaktionen, Benutzerbewertungen und vieles mehr.

Hardware-Hersteller (OEMs) Acer, Asus und Dell scheinen es verstanden zu haben: Netbooks kennen per se keine speziellen Anwendungen, die den tragbaren Mini-Laptops einen echten Mehrwert verleihen (wie das beispielsweise beim iPhone der Fall ist). Daher beteiligen sich die drei Netbook-Hersteller von Anfang an am Atom Developer Program und Intel App Store (und andere werden wohl folgen). Damit können kaufwillige Anwender mit dem Erscheinen des Intel-Online-Shops direkt vom Netbook nach Herzenslust shoppen, um ihrem Mobil-Spielzeug sinnvolle und hilfreiche Anwendungen zu spendieren. Also ganz im Geiste des iTunes App Store. Das bedeutet für die OEMs natürlich ein neue Ebene in Sachen Kundenbindung.

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