Archiv für Oktober, 2009
Was auf einem Netbook alles drauf sein sollte
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events, Mobile, MobileDev am 29. Oktober 2009
Zweimal werden wir noch wach … Dann ist zwar nicht Weihnachten, aber so ähnlich. Denn am Samstag treffen sich im schönen Feldkirchen bei München rund 80 Enthusiasten, um sich ganz barcamp-mäßig mit den Trends, Plattformen und Vermarktungsmöglichkeiten der Software-Entwicklung für mobile Apps zu beschäftigen. Dabei geht es auch um Netbooks, die uns schon eine ganze Weile beschäftigen und weiterhin beschäftigen werden.
Aus diesem Grund haben wir ja auch zu unseren Killerapp-Wettbewerb aufgerufen. Da das Feedback bisher nicht so ganz berauschend ist, haben wir uns heute zusammen gesetzt und ein wenig Brainstorm betrieben. Und das ist dabei herausgekommen.
Suite-Anwendungen scheinen für ein Netbook geradezu prädestiniert zu sein. Schließlich ist auf einem 10-Zoll-Bildschirm genug Platz vorhanden, um sämtliche Streams seiner bevorzugten Social-Media-Dienste wie Twitter, Facebook und Co. unter einer Benutzeroberfläche darzustellen.
Digitales Fernsehen ist natürlich auch eine prima Anwendung für die kleinen Mobilrechner. Allerdings müssen wir hierfür noch auf Netbooks warten, die mit eingebautem TV-Tuner aufwarten. Denn ein DVB-T-Stick am USB-Port ist nicht wirklich das, was man unter kompakt versteht.
Unter dem Schlagwort Location Based Services ließen sich auch ganz tolle Dinge realisieren. Wo steigt heute Abend die coolste Party? Die passende App sagt es mir. Wo halten sich meine Freunde gerade auf? Auch das erfahre ich dank eingebautem GPS-Chip und Wifi-Verbindung.
Die Social-Media-Suite hatte ich ja schon erwähnt, aber weitere dieser Komplettapps wäre auch denkbar: Eine App für alle Multimedia-Inhalte, egal ob Off- oder Online. Also sämtliche Bilder, Videos und Musikstücke von der Festplatte des Netbooks und der eigene Online-Bestand auf Flickr, Youtube und Last.fm – und das unter einer gemeinsamen Oberfläche. Das ließe sich aber auch beispielsweise auf Chatanwendungen wie Skype, ICQ, MSN und andere ausdehnen.
Es geht aber auch ganz bodenständig: Wie wäre es zum Beispiel mit einer “digitalen Dunkelkammer”. Man schießt unterwegs Bilder, lädt diese direkt aufs Netbooks, bearbeitet sie und schiebt sie via UMTS oder Wifi auf Facebook, Twitpic, Flickr und Co. Und mit einem Touchscreen-Book wie dem Asus Eee PC T91 gelingt das alles mit wenigen Fingertipps.
Ihr sehr also, die Möglichkeiten sind vielfältig. Man muss einfach nur überlegen, was man in Zukunft mit einem Netbook dank UMTS, GPS, Touchscreen, Bewegungssensoren und anderen technischen Errungenschaften realisieren kann. So, und nun seid ihr an der Reihe. Kommt am Samstag (31.10.) auf das mobiledevcamp nach Feldkirchen (bei München) und erzählt uns von eurer Netbook-Killerapp. Wir freuen uns schon drauf! Und ihr euch über das Netbook, falls ihr eins gewinnt, oder?!
Interview mit Martin Mohring von der Linux Foundation
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 27. Oktober 2009
Ich habe gestern für das Software Dev Blog ein wirklich interessantes Interview mit Martin Mohring geführt. Dem ein oder anderen linux-affinen Leser des IT-techBLOG wird der Name bestimmt bekannt vorkommen. Mohring sitzt in der Linux Foundation und ist dort für technische Weiterentwicklungen zuständig. Er ist gerade unter anderem dabei, die Upstream-Prozesse zu vereinheitlichen, um in Zukunft neue Linux-Releases noch geschmeidiger zu machen. Dabei geht es auch um das Thema Lifecycle Management.
In dem ausführlichen Interview erzählt Mohring aber auch eine ganze Menge über Netbooks und MIDs und warum Linux auf diesen tragbaren Geräten in Zukunft eine größere Rolle spielen werden. Ein schönes Zitat dazu lautet:
Linux ist so universell wie Windows, hat aber eine breitere Hardware-Unterstützung, die Entwickler können sich freier bewegen und es steckt eine Menge Know-how drin.
Aber auch über die künftige Rechenleistung von Netbooks und vor allem MIDs spricht Mohring sehr enthusiastisch. Und er muss es schließlich wissen: Er arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre an Embedded Systemen, und das sehr erfolgreich.
Das ganze Interview findet ihr auf dem Software Dev Blog.
MDC09: Videoclips rund um das Intel Atom Developer Program
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 27. Oktober 2009
So, ihr lieben Leute, das Mobiledevcamp Munich 2009 kommt in großen Schritten auf uns zu, und ein Teil des Barcamps wird aus dedizierten Sessions bestehen, die sich mit Intel-Entwickler-Themen beschäftigen. Dazu gehören auch Infos zum brandneuen Intel Atom Developer Program (IADP), das sich an Software-Entwickler richtet, die mobile Anwendungen für Netbooks, MIDs und Co. programmieren wollen.
Zu dem Thema habe ich ja schon eine ganze Menge auf diesem Sender erzählt. Heute aber sollen mal ein paar andere Leute zu Wort kommen, die dazu auch etwas zu sagen haben. Und das sehr modern, nämlich in Form von kurzen Videoclips. Viel Spaß dabei!
- Den Anfang macht Bill Pearson, der einen Teil des Intel Software Network zu verantworten hat und sich derzeit hauptsächlich mit dem IADP beschäftigt. Video ab.
- Natürlich kommt auch unser lieber Kollege Sascha Pallenberg zu Wort, der so viel zum Thema Netbooks und IADP zu erzählen hat. Sascha kann zwar leider nicht auf dem Mobiledevcamp dabei sein, wird aber von Roland Quandt bestens vertreten. Video ab.
- Für alle, die es noch nicht gehört haben sollten: Intel verspricht den ersten hundert Software-Entwicklern, die eine lauffähige Netbook-App einreichen, ein schickes Netbook. Und die allerschicksten Applikationen werden auf der CES 2010 vorgestellt, auf die die zugehörigen Programmierer natürlich eingeladen werden. Video ab.
- So, wer jetzt dem IADP beitreten will, dem sei folgendes Video empfohlen. In genau 2:45 Minuten lernt ihr alles über das Programm, was sich dahinter verbirgt und was man als Software-Entwickler davon hat. Video ab.
- Zum Schluss habe ich noch ein echtes Schmankerl (bay. für Leckerbissen) für euch. Sascha Pallenberg und Steve “Chippy” Paine (der übrigens auch auf dem Mobiledevcamp sein wird) geben sehr launig ihre Sicht der Dinge hinsichtlich der Frage “Netbook oder MID?” wieder. Sehr lohnenswert, sehr lehrreich, sehr unterhaltsam. Video ab.
Wie Linux-Entwickler von Netbooks und MIDs profitieren
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 26. Oktober 2009
Heute Morgen hatte ich die Gelegenheit, mit Martin Mohring ein Telefoninterview zu führen. Mohring ist seit kurzem einer der führenden technischen Köpfe der Linux Foundation und wird am kommenden Samstag auf dem Mobiledevcamp eine Techsession zum Thema OBS halten. Um die Neugier schon mal ein wenig anzuheizen, habe ich Mohring ein paar schlaue Fragen gestellt.
Herr Mohring, was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?
Martin Mohring: Wir entwickeln bereits seit 1994 Embedded-Systeme, die auf Linux basieren. Damals war es das Thema Digitales Fernsehen, und zwar in Form der D-Box sowie der zugehörigen Verschlüsselung, die wir im Auftrag der Kirch Gruppe entwickelt haben. Mittlerweile nennen wir uns 5e DataSoft und beschäftigen uns mit linux-basierten Anwendungen, speziell für den mobilen und multimedialen Einsatz. So kümmern wir uns um den openSUSE Build Service (OBS), den wir permanent verbessern. Dabei entwickelt sich OBS immer mehr in Richtung Lifecyle Management. Den praktischen Einsatz von OBS werde ich ja am Samstag auf dem Mobiledevcamp zeigen.
Wir sind aber auch nach wie vor am Thema digitales Fernsehen dran, und das natürlich auch für Embedded-Systeme von Intel, und zwar von Sodaville bis Moorestown. Wir haben nämlich früh erkannt, dass sich die SoC-Komponenten (System-on-a-Chip) sehr gut für Multimedia eignen, und brachten auf einem frühen System openSUSE zum Laufen, was nicht nur Intel überrascht hat. Damit bekommt der Anwender in Zukunft eine Plattform für 3D, HDTV, Telefonie und andere schöne Dinge.
Was machen Sie bei der Linux Foundation?
Mohring: Ich bin für die Linux Foundation im operativen Bereich unterwegs. In dieser Rolle bin ich für das Engineering zuständig. Im ersten Projekt bauen wir ein Build Service für das Linux Developer Network auf, damit in Zukunft zenral verwaltete Upstream-Entwicklungen möglich sind. Hierbei geht es um den Major Sourcecode, den andere Entwickler und Distributoren verwenden.
So wird Moblin Version 2.1 aussehen
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 19. Oktober 2009
Erst gestern habe ich während meines Vortrags auf der Webcific über die Tools geredet, die ich als digitaler Nomade vorwiegend einsetze. Dazu gehören neben der Hardware (Macbook, Netbook, iPhone, Videocam) die passenden Social-Media-Dienste wie Twitter, Facebook und Youtube. Und genau dort (auf Youtube) habe ich gerade ein Video entdeckt, das während des Intel Developer Forum gedreht wurde, auf dem ich auch zugegen war (der Typ mit dem schütteren Haar ab Sekunde 12).
Die anwesenden Intel-Kollegen zeigten uns eine Vorabversion der nächsten Moblin-Version, also Moblin 2.1. War sehr interessant, welche Möglichkeiten es bieten wird: Telefonie (was bisher nicht möglich ist) und sehr viel Social-Media-Integration (ja, das Thema Integration wird eine wichtige Rolle bei Moblin 2.1 spielen). All die anderen coolen Features solltet ihr euch eigentlich selbst anschauen. So als Inspiration für eure eigenen Linus-basierten Anwendungen für Moblin. Daher: Film ab!
Testberichte, Meinungen, Videos und ein Gewinnspiel zum Samsung-Netbook N510
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile am 15. Oktober 2009
Nächste Woche findet hier in München die Nachfolgeveranstaltung der ehrwürdigen SYSTEMS statt. Ihr Name: discuss & discover. Ihr Auftrag? Nun, dazu sagt die Messe München als Ausrichterin der d&d selbst:
Die discuss & discover ist das innovative, europäische B2B-Event der IT-Branche im Herbst. Sie besteht aus sechs flexibel zusammenstellbaren und nutzbaren Modulen: Messe, Conference, Public Forum, Corporate Events, Social Events und Online.
Tipp: Auf dem Public Forum werde ich gemeinsam mit dem Kollegen Joerges zwei Vorträge zum Thema Social Media & IT bzw. & Mittelstand halten. Das nur so nebenbei.
Und was in aller Welt hat die discuss & discover mit dem Samsung-Netbook N510 zu tun?! Nun, Intel ist Gold-Sponsor der Bloggerlounge während der d&d und wird dort am letzten Tag, also am Donnerstag (22.10.), unter den anwesenden Bloggern (und Journalisten) zwei Netbooks verlosen. Und eines davon ist das … genau, das Samsung N510. Ein sehr schickes Teil (ich habe es heute Morgen mal kurz in den Händen gehalten). Edle Hülle, großes Display (11,6 Zoll, was eigentlich nicht den Netbook-Spezifikationen entspricht) und eine ordentliche Tastatur. Mit dem mobilen Rechner kann man sogar GTA San Andreas und Counterstrike spielen.
Wer mehr zum N510 wissen will, sollte mal beim Kollegen Pallenberg vorbei schauen. Der hat selbst einen Test zu dem Teil verfasst, hat aber auch andere Seiten aufgespürt, die ebenfalls über das N510 berichten. Empfehlenswerte Lektüre.
Ach ja: Wie kommt man eigentlich an die zwei schicken Netbooks heran (das andere ist übrigens das Toshiba NB200)? Das ist einigermaßen einfach: Man verfasst einen Blogbeitrag zum Thema “So sieht meine Netbook-Killer-App aus” und verlinkt ihn auf diesen Eintrag. Und natürlich müsst ihr selbst auf der Discuss & Discover sein, denn dort werden die zwei Netbooks Donnerstag (22.19.) Nachmittag verlost (die genaue Uhrzeit teile ich euch noch mit). Also, worauf wartet ihr noch!
Preview: Das leistet das Intel App Store SDK
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 13. Oktober 2009
Auch wenn ihr euch noch ein paar Tage gedulden müsst, bis das Intel App Store SDK verfügbar ist, will ich es nicht versäumen, schon mal einen Blick auf das Software Development Kit zu werfen. Nicht zuletzt, um damit die Wartezeit ein wenig zu verkürzen.
Die gute Nachricht zuerst: Das App Store SDK erfordert keine langwierigen Einarbeitungszeiten, da es sich in die vorhandene Entwicklungsumgebung integrieren lässt. Egal also, ob ihr mit Eclipse Java-, Mac-OS- oder Linux-basierten Quellcode entwickelt oder lieber mithilfe von Visual Studio Windows-Programme schreibt – das Intel App Store SDK bietet für nahezu jeden Software-Entwickler die passende Plattform. Damit lassen sich sämtliche Prozesse, die für das Erstellen von neuer Software für Netbook und Co. und das Transferieren in den Intel App Store notwendig sind, unter einer einzigen Oberfläche durchführen. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
Das AppStore SDK beherrscht folgende Dinge:
- Mithilfe eines eigenen Assistenten lässt sich ein neues Projekt anlegen, das die notwendigen Komponenten wie Codeschnipsel für die Abrechnung und das Tracking automatisch integriert. Anschließend könnt ihr den Programmcode wie gewohnt schreiben, testen und mehr.
- Innerhalb der eigenen Entwicklungsumgebung stellt das SDK den Komponentenkatalog zur Verfügung. Damit stehen sämtliche Tools anderer Entwickler zur Verfügung, die man für das eigene Projekt einsetzen kann, ohne dafür die IDE verlassen zu müssen. Bezahlen müsst ihr dafür aber wohl schon (bis auf die kostenlosen Komponenten).
- Die Abrechnungsfunktionen kann man ebenfalls direkt aus der Entwicklungsumgebung aufrufen.
Netbooks auf dem mdc09 gewinnen: “So sieht meine Netbook-Killer-App aus!”
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 9. Oktober 2009
Wahrscheinlich haben es viele von euch schon mitbekommen: Intel hat auf dem Intel Developer Forum 2009 in San Francisco angekündigt, im Laufe des nächsten Jahres einen eigenen AppStore für Netbooks & Co. ganz im Geiste des Apple iPhone-Appstore ins Leben zu rufen. Nun werden sich sicherlich einige Leute fragen, was das soll und welche Anwendungen künftig im Intel-Appstore zu kaufen sein werden. Nun, was das soll, ist auf dem Software Dev Blog nachzulesen. Welche Apps allerdings in Zukunft den Weg auf die vielen Millionen Netbooks da draußen finden werden, kann man nur erahnen.
Um zu erfahren, welche “Killer-App” demnächst auf jedes Netbook gehören sollte, rufen wir alle Teilnehmer des mobiledevcamp München 2009 dazu auf, sich am Wettbewerb “So sieht meine Netbook-Killer-App aus” zu beteiligen. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: wir verlosen unter allen Ideen insgesamt zwei Netbooks, die auf der Abendveranstaltung des mobiledevcamp den Gewinnern überreicht werden. Wer also solch ein brandneues Netbook haben will, muss schon am 31. Oktober zu Intel nach Feldkirchen bei München kommen.
Auf dem Barcamp wird es morgens eine eigene Session dazu geben, auf der jeder seine Killer-App-Idee vorstellen kann. Dafür hat er oder sie aber nur 60 Sekunden Zeit. Daher geht es bei der Idee für solch eine Anwendung nicht um das perfekte Konzept, sondern lediglich um eine Vision, wie diese Netbook-App aussehen könnte und was sie vor allem alles können soll. Eine Jury, die aus drei Leuten bestehen wird, bestimmt während des Barcamps die besten drei Ideen und prämiert diese mit je einem Netbook.
Bedenkt bei eurem Brainstorming, dass sich der Netbook-Markt sehr schnell verändert. Das bedeutet, dass wir in einem halben Jahr (oder später) Netbooks sehen werden, die ganz neue Merkmale aufweisen werden, an die wir heute vielleicht noch gar nicht denken. Dazu gehören so Dinge wie UMTS in jedem Netbook (gibt es teilweise schon), Navigation per GPS, Motion Sensoring wie beim iPhone, Touchscreen und einiges mehr. Aber auch so Sachen wie deutlich längere Akkulaufzeiten werden den Netbook-Markt beeinflussen.
Also, seid kreativ, seid innovativ, seid revolutionär und stellt uns am 31. Oktober auf dem mobiledevcamp eure Netbook-Killer-App vor. Und mit etwas Glück gehört euch bald ein Netbook. Worauf wartet ihr also noch?!
Ach ja: Auf der mobiledevcamp-Seite haben wir eine eigens dafür vorgesehene Sektion eingerichtet, die sich “Killer-App” nennt. Dort könnt ihr eure Ideen und Vorschläge schon mal niederschreiben, falls ihr wollt. Oder ihr überrascht am 31.10. alle Barcamper ganz spontan mit eurem Vorschlag.
Wer braucht alles den Intel App Store?
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 7. Oktober 2009
Ich habe hier schon eine ganze Menge über das neue Intel Atom Developer Program (ADP) erzählt: Ob direkt von dem IDF 2009 oder von den Eindrücken anderer oder aber über interessante Details – die Informationsvielfalt erfordert (noch) den ein oder anderen weiteren Beitrag. In unmittelbarem Verhältnis zum ADP steht der Intel App Store, der es ins Web und auf die Netbooks dieser Welt schaffen soll. Wer aber braucht diesen Online-Shop? Hier mal ein Liste derer, die davon profitieren (werden). Falls euch noch mehr dazu einfällt: Nur her damit!
Software-Entwickler Zuvorderst richten sich das Atom Developer Program und der Intel App Store an kleinere und mittlere Software-Firmen, die Hilfe bei der der Vermarktung ihrer Anwendungen für Netbooks und Konsorten gut gebrauchen können. Dass dies funktioniert, zeigt ja Apple sehr eindrucksvoll. Neben einem funktionierenden Freigabeprozess neuer Software – der möglichst standardisierte Anwendungen garantieren soll – bietet eine gemeinsame Verkaufsplattform weitere Vorteile wie einheitliche Marketingaktionen, Benutzerbewertungen und vieles mehr.
Hardware-Hersteller (OEMs) Acer, Asus und Dell scheinen es verstanden zu haben: Netbooks kennen per se keine speziellen Anwendungen, die den tragbaren Mini-Laptops einen echten Mehrwert verleihen (wie das beispielsweise beim iPhone der Fall ist). Daher beteiligen sich die drei Netbook-Hersteller von Anfang an am Atom Developer Program und Intel App Store (und andere werden wohl folgen). Damit können kaufwillige Anwender mit dem Erscheinen des Intel-Online-Shops direkt vom Netbook nach Herzenslust shoppen, um ihrem Mobil-Spielzeug sinnvolle und hilfreiche Anwendungen zu spendieren. Also ganz im Geiste des iTunes App Store. Das bedeutet für die OEMs natürlich ein neue Ebene in Sachen Kundenbindung.
Moblin auf USB-Stick unter Mac OS, Windows und Linux
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 6. Oktober 2009
<WICHTIG> Diese Workshops enthalten Befehle, die bei falscher Anwendung den gesamten Inhalt der Festplatte anstatt des USB-Sticks überschreiben können! Es soll also niemand hinterher sagen, er hätte es nicht gewusst! </WICHTIG>
Das Thema Moblin zählt spätestens seit der Ankündigung Intels, einen AppStore für Netbooks und Co. zu eröffnen, zu den heißen Themen im Web. Daher folgt an dieser Stelle ein kleiner Workshop, wie man einfach mal zu Testzwecken das Linux für mobilen Geräte (MobLin) auf einem USB-Stick installiert. Dies geschieht entweder unter Windows oder Mac OS X. Und für die Linux-Fans haben wir natürlich auch die passenden Schritte parat.
Ach ja: Die aktuellen Moblin-Images gibt es unter moblin.org zum kostenlosen Download. Aktuell sind die Versionen 2.0 (fertig) und 2.1 (Beta).
Mac OS X
Für das byte-weise Kopieren des kompletten Moblin-Image ist lediglich das Terminalprogramm sowie 5 Schritte notwendig:
1. Den USB-Stick einstecken, das Festplatten-Dienstprogramm (Programme -> Dienstprogramme) öffnen und den Stick gegebenenfalls als FAT32-Device formatieren.
2. Das Terminalprogramm (Programme -> Dienstprogramme -> Terminal) starten.
3. In der Kommandozeile den Befehl diskutil list eingeben. Der zeigt sämtliche Laufwerke des Macs an. Wichtig ist die disk-Bezeichnung des USB-Sticks (bei nur einer Festplatte sollte das disk2 sein).
Atom Developer Program: Das ist zu beachten
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 5. Oktober 2009
Es ist eine Sache von wenigen Minuten, dem Intel Atom Developer Program beizutreten: Zwei Mausklicks, um auf die Anmeldeseite zu gelangen, ein paar Daten über sich selbst, um an eine notwendige Login-ID heranzukommen, und schwupps, schon ist man drin. Hier lassen sich dann das eigene Profil verwalten und Anwendungen und Komponenten einreichen (sobald das Intel AppStore SDK verfügbar ist).
Dazwischen liegen allerdings weitere Schritte und Regeln, die man als Software-Entwickler mobiler Anwendungen für Netbook, Moblin und Co. unbedingt kennen sollte.
- Der Quellcode der Applikation oder Komponente muss die Validierungsrichtlinien erfüllen. Da kennt Intel keinen Spaß. Zu den Richtlinien gehören unter anderem: Keine Verletzung von Marken- und Lizenzrechten; ordnungsgemäße Installation und De-Installation der Software; konsistente Bedieneroberfläche; keine Schadsoftware wie Malware etc; keine Verletzung der Privatsphäre der Endanwender; keine anstößigen oder ähnlichen Inhalte; keine verkaufsfördernden Maßnahmen aus dem Intel App Store heraus wie Pop-ups etc.
- Ein ausgiebiger Test der Anwendung ist auf jeden Fall ratsam. Nur stabile Programme generieren zufriedene Anwender. Für Moblin-basierte Anwendungen sollte man sich unbedingt den Compliance-Test auf Moblin.org besorgen.
Weitere Infos rund um die Freigabegabeprozesse findet man auf der zugehörigen Webseite. Aber auch die Checkliste für Anwendungen und Komponenten sind hilfreich beim fehlerfreien Einreichen neuer Programme für Netbook, Moblin und Co.
Atom Developer Program: Infos rund um die Webseite
Verfasst von Michael Hülskötter unter Mobile, MobileDev am 2. Oktober 2009
Ich hab ja erst vorgestern ein paar interessante Videos und News rund um das brandneue Intel Atom Developer Program herausgesucht. Mit dabei: ein Screencast, das in dreieinhalb Minuten die Webseite des Entwicklerprozesses näher beleuchtet. Das ist prima für alle, die es nicht so mit dem Lesen haben. Aber für detaillierte Infos ist solch ein Format nicht unbedingt geeignet. Daher hab ich mir mal die Seite in ihrer ganzen Pracht angesehen und habe einige interessante Dinge entdeckt.
Zunächst einmal sollte man auf der Startseite seine E-Mail-Adresse eintragen, um sich für das Atom Developer Program SDK zu registrieren. Sobald dieses verfügbar ist, wird man von Intel darüber in Kenntnis gesetzt. Auf der Übersichtsseite gibt’s auch einen Button, auf den man als Software-Entwickler für Netbooks klicken sollte, falls man an der Intel Atom Developer Challenge teilnehmen möchte. Es lohnt sich. Dazu aber später mehr.
Ein Blick in die “Taskleiste” der Webseite offenbart die Bereiche, die nützliche Infos rund um das Atom Developer Program freilegen. Da ist zunächst einmal LEARN zu nennen. Hinter diesem Button verbirgt sich alles Wissenswerte zum Entwicklerprogramm, aber auch der Knopf “Join now”. Ein Klick darauf zeigt die Möglichkeiten, die interessierten Mobil-Entwicklern zur Verfügung stehen. Das reicht von einer anonymen Teilnahme ohne Login bis hin zur Mitgliedschaft, die regulär 99 Dollar im Jahr kostet. Diese Gebühr entfällt allerdings für das erste Jahr.

