Archiv für den Monat: Februar 2009

Freikarte abgreifen und kostenlos auf die CeBIT gehen

Wer kostenlos auf die CeBIT will und zudem die Global Conference besuchen möchte, sollte bei uns um eine der fünf Gratiskarten mitspielenAlle Jahre wieder: Freikarten für die CeBIT, wohin man blickt. Ob AVM, silicon.de oder sonst wer – alle, die für den Eintritt auf die weltweit größte IT-Messe bezahlen, sind selbst schuld. Deshalb wollen wir uns am Großzügigsein auch beteiligen und verlosen fünf Karten, die zum freien Eintritt auf die CeBIT berechtigten. Hierzu müsst ihr eigentlich gar nix tun außer mir in Form eines Kommentars, per per E-Mail oder via Twitter sagen, was euch an der CeBIT 2009 am meisten interessiert. Ich brauche übrigens nur eure E-Mail-Adresse für die Verlosung.

Ach ja: Die fünf Freikarten sind nicht nur das Tor zum CeBIT-Glück, sondern umfassen auch die Global Conferences, die vom 3. bis zum 6. März zeitgleich zur IT-Messe stattfinden. Dort gibt es an jedem Tag einen anderen Themenschwerpunkt. So scheint vor allem der Mittwoch besonders spannend zu sein, da es dann um eines unserer Kernthemen geht: “Mobile Communication, Media & Entertainment – How everything is converging”. Sprecher während dieses mobilen Tages kommen unter anderem von T-Mobile, Skype und Xing. Da geht’s bestimmt auch um das Apple iPhone und dessen Bedeutung für die mobile Welt.

Nachmittags finden übrigens so genannte Guided Tours statt, also CeBIT-Führungen, von denen man eine ganze Menge lernen kann. Dort kann man sich sehr fachkundig über die ausgestellten Lösungen informieren, also über Unternehmenssoft- und -hardware, über Consumer-Zeugs (Spiele, Digicams & Co.), über grüne IT und über Gadgets, die Arnold Schwarzenegger aka Terminator toll finden würde!

Also, worauf wartet ihr noch?! Her mit euren Kommentaren oder E-Mails oder Tweets …

Und klar: wir sind natürlich auch auf der CeBIT 2009. Ganz ohne Freikarten und mit ganz viel Spaß. Man sieht sich …

Wie sicher ist Kindersicherung auf dem Apple iPhone?

Wer sein iPhone auch mal in Kinderhände geben will, möchte natürlich darauf vertrauen können, dass damit kein Unfug angestellt wird. Also eben nicht mal eben die neuesten Youtube-Videos checken (was auf die Bandbreite geht) oder im iTunes Store shoppen (was auf Geldbeutel geht) und oder eine neue iPhone-App installiert (was auf die Nerven geht).

Wie gut, dass Apple hierfür eine Funktion eingebaut hat, die sich Einschränkungen nennt und die unter “Einstellungen”, “Allgemein” zu finden ist. Damit lassen sich folgende Programme temporär vom iPhone verbannen: iPod (aber nur Lieder mit nicht-jugendfreien Texten), YouTube, iTunes Store, Software-Installation, Kamera und Safari. Und genau am letzten Punkt scheiden sich die Geister: Wie sollen Kinder die neuen Medien wie das Internet (be)greifen, wenn sie ihnen nicht zugänglich gemacht werden.

Und genau hierfür gibt es den Dienst “mobicip”, der sich wie ein Webbrowser verhält, allerdings mit speziellen Filterfunktionen. Ein ausführlicher Beitrag auf dem Familien-DSL-Blog erläutert die Vorgehensweise und sagt, was das Tool taugt.

MWC’09: Bilder und Fakten zu MID und Co.

Handlich, leicht, aber mit einer "echten" Tastatur: das UMID-MIDVorhin habe ich ein paar Bilder zugeschickt bekommen vom Kollegen Mats, der gerade auf dem Mobilfunkkongress MWC in Barcelona weilt (wo es übrigens frühlingshaft sein soll).

Die Aufnahmen sind zwar nicht World-Press-Photo-verdächtig (sorry, Mats!), vermitteln aber einen guten Eindruck davon, dass da gerade eine neue Geräteklasse auf uns zukommt.

So wie das UMID-MID, dass sich mit einer richtigen Tastatur präsentiert, mit einem 4,8-Zoll-Display (1024×600 Bildpunkte) ausgestattet ist und weitere bekannte Merkmale aufweist wie WLAN, Bluetooth, UMTS und eine Webcam. Und natürlich ist ein Intel Atom-Prozessor verbaut, der mit 1,1 oder 1,3 GHz getaktet wird.

Das Internet-Gadget von Viliv animiert die Besucher des MWC gleichfalls nzum Anfassen, Ausprobieren und Fragen stellen. Zwar zeigt sich das MID nicht ganz so elegant wie der MID S6 von BenQ, offenbart dafür seine Stärken unter der Haube.

MWC'09: MID von Viliv

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MWC’09: BenQ MID S6-Bedienung im iPhone-Stil

MID von BenQ auf dem MWC: MID S6Gestern erst habe ich darüber berichtet, dass am Intel-Stand das Internet-Gadget MID S6 von BenQ gezeigt wird. Es handelt sich dabei um eines der ersten Geräte, das es in diesem Jahr noch zu kaufen geben wird. Grund genug also, dass ich mir das Teil ein wenig genauer ansehe.

Die inneren Werte warten mit den üblichen Spezifikationen auf: Intel Atom-Prozessor mit 800 MHz, Touchscreen mit einer Diagonalen von 4,8 Zoll (800×480 Pixel), 512 MByte RAM, USB, WLAN, UMTS und Bluetooth. Darüber hinaus gibt es die üblichen Anwendungen wie Mail, Webbrowser, Audio- und Videoplayer und ein paar mehr.

Richtig interessant am MID S6 ist aber dessen Bedienung, die sehr in Richtung Apple iPhone schielt – und sogar weiter geht. Da wären zu nennen:

>> Die wichtigsten Anwendungen wie Mail, Google Suche und mehr sind nur einen einzigen Fingertipp entfernt.

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MWC’09: Intel im MID-Hard- und Software-Fieber

MID von BenQ auf dem MWC: M6Auf dem Mobile World Congress in Barcelona geht es derzeit richtig rund. Ob neue Smartphones oder neue Handys, Windows Mobile 6.5 oder diverse App-Store-Nachahmer – die Veranstaltung brummt.

Das gilt natürlich auch für den Intel-Stand, der sich in Halle 8 präsentiert und eine Menge Aufmerksamkeit erregt. Kein Wunder, denn man kann dort eine Reihe zukünftiger Internetgeräte begutachten und anfassen, die allesamt auf den Obergriff MID hören und den mobilen Markt in den nächsten Jahren so richtig aufmischen sollen.

Aber es sind nicht nur MIDs zu bestaunen, sondern auch neue und geplante Netbooks, die ja wie die MIDs von einem Atom-Prozessor angetrieben werden. Zu den Netbook-Ausstellern auf dem Intel-Stand zählen Dell und MSI. Bei den MIDs sind es ein paar Anbieter mehr, nämlich Fujitsu, OQO, Sharp, UMID, Wibrain, Aigo, Lenovo, SFR, Trigem, Yukyung, Clarion und BenQ.

Natürlich zählt selbst- oder besser gerade – bei den MIDs der Grundsatz: Die Hardware ist nur so viel wert wie die dazu passende Software. Daher präsentieren diverse Software-Anbieter ihre Lösungen auf den ausgestellten Internet-Gadgets:

>> Comverse hat seine Visual-Voicemail-Lösung mit dabei und zeigt außerdem, wie ein Social- Adress-Buch auf einem MID aussehen könnte.

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MWC’09: Mobile MID-Navigation unter Linux

Solch ein tragbarer Internetcomputer (auch genannt: MID) bietet eine Menge Mobilpotenzial. Und eine der meistverbreiteten Anwendungen für digitale Nomaden ist die – genau - Navigation. Geobasierte Apps, wie sie ja beispielsweise auf dem iPhone zahlreich vorhanden sind, sind ebenfalls geradezu prädestiniert für ein MID.

Genau diese Gedanken hat sich die in Israel ansässige Entwicklerfirma Telemap auch gemacht und präsentiert auf dem MWC’09 eine für Linux-basierte MIDs optimierte Version ihrer Navigations- und Geo-Applikation Telemap5. Die Software zeichnet sich durch verschiedene Attribute aus:

>> Die intuitive Benutzeroberfläche soll dem Anwender dabei helfen, mit einer möglichst geringen Zahl an Fingerberührungen zum Ziel zu kommen – und zwar in jeder Hinsicht. Telemap nennt das Active Interface.

    >> Active Widgets sind kleine Helferlein, die den Anwender bei der Suche nach seinen individuellen Interessen unterstützen sollen. Dies kann im einfachsten Fall die Wegbeschreibung sein, aber auch Informationen zum Zielort wie das aktuelle Wetter, lokale Nachrichten und vieles mehr. Gerade für Telekommunikationsanbieter ist das ein sehr interessantes Zusatzfeature, um sich von den Mitbewerbern zu unterscheiden.

      >> Mit Telemap Active Search soll die Eingabe des Zielortes noch einfacher werden. Alles, was sich zur Suche eignet, kann zu Rate gezogen werden: Ob das der Name des zu Besuchenden ist, Fragmente einer bestimmten Adresse oder einfach nur ein POI (Point of Interest) – Active Search kann ganz vielfältige Datentypen zur Bestimmung des Zielortes heranziehen.

        >> Natürlich lassen sich geplante Routen auch per Web planen, speichern und an Freunde via SMS versenden. Damit diese wissen, für welchen Weg man sich entschieden hat. Oder man synchronisiert die Strecke per Webservice mit seinem Internet-Device. Das kommt ja auch grad ganz groß in Mode.

          MWC’09: iPhone-ähnliche Bildershow für Linux-MIDs

          iTunes Clover Flow auf einem Moblin-MID: Scalado macht's möglichSchweden ist ja bekannt für Knäckebrot, Michel aus Lönneberga und viereckige Autos. Aber es gibt auch begabte Programmierer dort, die für alle Smartphone-Fans eine Software gebaut haben, die sich Photoflow nennt und die eine eigene Technik verwendet für das Betrachten digitaler Bilder.

          Und genau dieses Stück Software hat Scalado, der schwedische Anbieter dieses Foto-Plugins, anlässlich des MWC’09 auf Linux portiert, genauer gesagt auf moblin-basierte MID-Komponenten.

          Klar, die Anwendung ist naheliegend auf solch einem Internet-Gadget: Man schießt mit der eingebauten Kamera Bild um Bild oder lädt via USB, WLAN oder Bluetooth weitere Fotos auf den internen Speicher. Und dann will man sie natürlich herumzeigen, weil man ja ganz stolz ist auf seine Schnappschüsse.

          Mit PhotoFlow hineinzoomen und wieder heraus, und das alles sogar animiert (Bild entspricht nicht 1:1 der Darstellung auf einem MID)Und genau an dieser Stelle kommt das Scalado-Tool auf dem MID zum Einsatz: Bilder lassen sich blitzschnell vergrößern (und das sogar animiert), verkleinern (sic!) und rotieren. Und eine Diashow gibt es natürlich auch. Besonders beeindruckend aber finde ich die Cover-Flow-Ansicht des Tools: Damit kann man ganz iTunes-mäßig durch seine Bildergalerie blättern!

          Dies alles funktioniert übrigens verblüffend flott, und das Verschieben eines gezoomten Bildes erinnert sehr an die Handhabung des iPhones. Daran merkt man einfach, dass Scalado sehr erfahren ist in diesen Dingen und dass das Tool sehr gut auf der Atom-Prozessor-Plattform skaliert.

          Für alle, die gerade in Barcelona auf dem MWC weilen, sei also der Besuch des Intel-Stands in Halle 8 empfohlen, wo man die Photoflow-Demo auf einem der ausgestellten MIDs begutachten kann. Oder man begibt sich in Halle 4, in der der schwedische Software-Anbieter seine eigene Suite angemietet hat. Oder ihr besucht mich und schaut es euch auf dem Compal-MID an, der hier auf meinem Schreibtisch liegt …