Archiv für den Monat: Januar 2009

Pure Poesie: Standlautsprecher für iPhone, iPod und Co.

Schwarz, schick und voller Poesie ... äh, Technik: Die neuen Parrot-Starck-StandlautsprecherHeute erreichte mich eine Pressemeldung des Drahtlosspezialisten Parrot, die eher an die Promotion eines Gedichtbandes erinnerte als an ein Stück kalter Technik.

Denn die Rede ist eigentlich “nur” von neuen Standlautsprechern, die sich Parrot vom französischen Designer Phillippe Starck entwickeln ließ. Und dieser darf in der Presseinfo folgende Sätze sprechen:

Unser Design war mehr darauf ausgerichtet, die Luft vibrieren zu lassen. Die Vibration fühlt sich tatsächlich dreidimensional an, d.h. die Luft ist greifbar, von fast menschlicher Präsenz, wie ein Parfüm.

Wow! Wie ein Parfüm! Nun, neben dieser Poesie gibt es auch eine Technik, die einiges verspricht (und hoffentlich alles hält). Als Klangquelle kann ein iPhone oder iPod dienen, indem man die Apple-Gadgets in den Sockel des Hauptlautsprechers steckt. Zur Steuerung liegt eine Fernbedienung bei. Aber auch andere Handys nehmen drahtlosen Musikkontakt mit den Lautsprechern auf, falls das Mobiltelefon das Stereoprotokoll A2DP beherrscht (was das iPhone leider immer noch nicht tut).

Dritte Variante: Per Drahtlosverbindung (Wifi) transferiert man Musikstücke vom PC oder Mac auf die Lautsprecher. Wie dies geschieht, verriet die Pressemeldung leider nicht, vermutlich der Poesie wegen. Wir werden es aber wagen und nachfragen.

Der eigentliche Clou der Parrot-Lautsprecher ist aber der Rundumgklang, der mithilfe der Parrot-eigenen NTX-Technik produziert wird. Zu diesem Zweck werden winzige Membranen verbaut, die kleinflächige Vibrationen auf der gesamten Oberfläche erzeugen sollen. Es spielt also keine Rolle mehr, ob man vor oder hinter den Lautsprechern sitzt – der Sound hört sich immer gleich gut an. Zudem wurde ein spezielles Schallloch integriert, das für die optimale Basswiedergabe sorgen soll.

Bei soviel Superlativen darf der Preis natürlich nicht hinten anstehen: 1.000 Euro soll das Lautsprecherpaar kosten und noch in diesem Frühjahr erhältlich sein. Und das (vor)letzte Wort hat natürlich Meister Starck persönlich:

Diese Lautsprecher sind dank ihrer technischen Eigenschaften, aber auch aufgrund ihrer minimalistischen Ausführung durch und durch modern. Die Lautsprecher bieten die extremste und beste Technologie, verpackt in einem Mindestmaß an Material, um maximale Wirkung zu erzielen: Das ist die Magie.

Wie gesagt: die pure Poesie!

Share Button

Praxistest: Top-Kopfhörer für iPod und iPhone

Keine Schönheit, aber ein Klangwunder mit Top-Tragekomfort: Porta Pro von KossIch mochte die Standard-Ohrhörer, die iPod und Co. beiliegen, noch nie. Der Tragekomfort ist ziemlich mies, außerdem sind meine Ohrmuscheln einfach zu klein. Folge: Für den mobilen Einsatz sind die Dinger für mich gänzlich ungeeignet, da sie nach kürzester Zeit den Abgang machen, sprich aus meinem Ohr rutschen. Und die Basswiedergabe ist meist nicht vorhanden (oder kaum ausgeprägt).

Eine Alternative sind sicherlich In-Ear-Ohrhörer (selbst Apple ist mittlerweile darauf gekommen), aber erstens wir man dabei sehr unempfänglich für Außengeräusche, sodass man schon mal den Sanka mit Blaulicht überhören kann. Was keine wirklich gute Idee ist. Und zweitens hört man bei vielen In-Ear-Modellen beim Gehen jeden Schritt und auch sonst jedes Eigengeräusch, was ziemlich nervt.

Tja, da bleibt wohl nur der gute, alte, offene Kopfhörer. Doch im Bereich “mobile Modelle” ist viel Schrott dabei, sodass der Griff nach dem richtigen Kopfhörer kein einfaches Unterfangen ist. Wie gut, dass ich heute mit meiner Frau im Saturn-Markt war (der Energiesparlampen wegen). Und dort direkt an der Kasse fand ich ihn: Koss Porta Pro, einer der besten offenen Kopfhörer für iPod, iPhone & Co.

Das Teil ist zwar nicht mehr ganz neu, aber immer noch von überragendem Klang, überzeugender Basswiedergabe und unerreichtem Tragekomfort. Nicht umsonst haben die Koss-Kopfhörer im Jahr 2004 von der Fachzeitschrift “HiFi Test” die Bewertung “Spitzenklasse” eingeheimst. Und das völlig zurecht! Einzig sein Aussehen mutet ein wenig old-fashioned an, was vor allem mit dem cleveren Design zu tun, das es erlaubt, den Kopfhörer komplett zusammenzuschieben. Das macht den Porta Pro sehr mobil. Und den passenden Transportbeutel gibt es gleich dazu.

Tipp: Allen iPhone-Besitzern der ersten Stunde sei gesagt, dass ein Spezialadapter erforderlich ist, um den Porta Pro mit dem Apple-Handy nutzen zu können, da es ja bekanntermaßen eine proprietäre Audiobuchse aufweist. Diesen Unfug hat Apple mit dem iPhone 3G ja zum Glück abgestellt.

Share Button

Google Android-Handy-Premiere bei T-Mobile [Upd]

[Update] Gerade läuft in Hamburg die erste Android-G1-Präsentation. T-Mobile bringt das Google-Handy am 2. Februar nach Deutschland! (via Twitter-Stream) [/Update]

Gerade habe ich via Twitter (danke, Nico!) von der “Deutschlandpremiere” des Android-Smartphones G1 von T-Mobile erfahren. Und habe mich natürlich sofort angemeldet. Das will ich mir nicht entgehen lassen als überzeugter iPhone-Besitzer und -Anwender. Mal sehen, wie sich das G1 anfühlt

Die Bstätigung, dass ich mich ordnungsgemäßg für das G1-Event angemeldet habe

Share Button

Windows 7 Beta auf dem Mac: erste Eindrücke [Upd]

Mit den richtigen Sharing-Optionen lässt sich die OS-X-iTunes-Bibliothek unter Windows 7 nutzenSeit mehr als 48 Stunden läuft jetzt Windows 7 Beta auf meinem Macbook Pro, und ich muss sagen, es sieht gar nicht so schlecht aus.

Das System startet zügig (auf jeden Fall zügiger als das virtualisierte Vista), und die neuen Features sind auch ganz nett (selbst wenn ich in Ermangelung eines zweiten Windows-7-Rechners beispielsweise die Funktion “Heimnetzgruppe” nicht testen kann).

Was mich aber natürlich viel mehr interessiert ist das Zusammenspiel zwischen Window 7 und Mac OS X (möglicherweise bald nur noch OS X, dafür als Handelsmarke). Und das klappt ganz gut, zumindest wenn man an den richtigen Schrauben dreht.

Wichtig ist vor allem die Installation der VMware Tools, was im laufenden Betrieb der virtuellen Maschine geschieht. Anschließend klickt man auf den “Kippschalter” der VMware-Umgebung, mit dessen Hilfe sich das Fenster “Einstellungen” öffnet.

Weiterlesen

Share Button

So geht’s: Windows 7 Beta auf einem Mac installieren

Windows 7 auf einem Mac mithilfe von VMware Fusion installierenGestern habe ich ein wenig euphorisch via Twitter verkündet, dass Windows 7 Beta auf meinem Macbook Pro läuft – dank VMware Fusion. Und heute kommt der passende Beitrag dazu.

Mit das Aufwändigste an der ganzen Geschichte war der Download von Windows 7 Beta (32 Bit), da die ISO-Datei 2,4 GByte umfasst (die 64-Bit-Variante verschlingt sogar über 3 Giga). Da dauert das Laden auf den Rechner schon mal einen Vormittag. Aber was soll’s, wozu hat man ein fette Internetleitung.

Anschließend wollte ich es mir besonders einfach machen und die ISO-Datei innerhalb von Mac OS X einfach nur mounten (Rechtsklick, dann DiskImageMounter auswählen), um somit das ISO-File während der Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine mittels VMware Fusion direkt nutzen zu können. Also entweder kenne ich den Trick nicht oder Fusion unterstützt das nicht, jedenfalls gelang es mir nicht, die Imagedatei direkt in den Installationsvorgang einzubinden.

Weiterlesen

Share Button