Archiv für den Monat: Dezember 2008

Live TV: Fernseh gucken mit dem Apple iPhone

Mit The Tube, Placeshift und Live TV kommt DVB-T auf das iPhoneMag sein, dass die Überschrift den ein oder anderen verwirrt. Denn es geht hier nicht um die Innovation des Jahres, einen DVB-T-Adapter für das iPhone, sondern um die demnächst kostenlose iPhone-Software Live TV von Equinux.

Mit diesem kleinen Tool lässt sich der DVB-T-Stick The Tube quasi anzapfen und so das Fernsehbild per Livestream auf das Apple-Handy übertragen. Dies geschieht übrigens mithilfe der Placeshift-Technik, mit der sich  auch TV-Bilder via iChat mit anderen teilen lassen.

Das soll einfach über die WLAN-Verbindung funktionieren. Um die benötigte Bandbreite zu reduzieren und das Fernsehbild iPhone-tauglich zu machen, wird der TV-Stream in ein anderes, nicht näher beziffertes Format gebracht (ich tippe mal auf H.264 in niedriger Auflösung). Natürlich kann man Live TV auch zum Umschalten der Fernsehsender einsetzen. Ob auch solche Dinge wie EPG und Timeshifting unterstützt werden, werden wir mithilfe eines Praxistests herausfinden.

Fragt sich nur: Wann kommt diese Killerapp für das Apple-Handy endlich in den App Store? Wir haben bei Equinux nachgefragt und hoffen auf eine baldige Antwort.

Widerstandsfähige Tasche fürs Macbook Pro

booq-vyper-m3Wonach klingt “Vyper M3″? Nach Schlange? Falsch! Nach dem nächsten Bond-Auto? Auch verkehrt! Bei der Vyper XL 2 handelt es einfach nur um eine Notebooktasche, speziell angefertigt für mein Macbook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm!

Ok, nicht ganz so speziell, aber das Laptop passt wirklich wie geschnitzt in die Hartschalenhülle, die es von Booq für knapp 40 Euro zu kaufen gibt. Für diesen Preis bekommt man Komfort und Luxus im Sleeve-Format: Ob Sie Ihr schickes Apple-Book in einer anderen Tasche (oder im Rucksack) zusätzlich schützen wollen oder während eines Geschäftstermins mit der Booq-Tasche angegeben müssen – die Vyper M3 macht alles mit.

Außerdem lässt sie sich prima zur Knieauflage umfunktionieren. Wenn also mal keine Unterlage zum Arbeiten auf der Couch greifbar ist. Toll an der Sleeve ist auch die Verarbeitung: Alleine am Reißverschluss merkt man schon, dass Booq auf gute Qualität achtet. Und der Rest wie Nähte und Innenfutter sind ebenfalls bemerkenswert. Fehlt nur nach eine kleine Trageschlaufe; dann wäre die Vyper M3 perfekt.

Ach ja: Aus der Vyper-Kollektion gibt es noch die M2, die XL2 und die XS2; je nachdem, welches Macbook Sie besitzen. Und weitere Taschen mit solch exotisch klingenden Namen wie Boa und Taipan hat Booq ebenfalls im Programm …

Was haben Windows Vista und EyeTV gemeinsam?

Die Frage des Tages beginnt mit einem Bild: Was ist hier zu sehen?

Windows Vista, Windows Media Player und EyeTV auf einem Screen!?

Für alle, die es nicht genau erkennen können: Das Fußballspiel wird per Diversity-Stick von Elgato empfangen, und zwar mithilfe der Mac-Software EyeTV. Das mittlere Fenster zeigt das Einlesen meiner gesamten iTunes-Bibliothek mittels Windows Media Player. Und wie man anhand der unteren Taskleiste erkennen kann, läuft das Ganze unter Windows Vista.

Windows Vista und EyeTV sind kompatibel, werden Sie sich jetzt fragen? Nun, nicht von Haus aus, aber mit der passenden Virtualisierungslösung wie VMWare Fusion ist das allerdings möglich. Aber das erkennt man wirklich nur mit geschultem Auge anhand der oberen Menüleiste, die die Symbole “Anhalten”, “Snapshot erstellen”, “Rollback” und “Einstellungen” trägt.

Tutorial: Apple Macbook Pro mit mehr RAM versorgen

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust: Eines folgt dem Rhythmus des Mac, das andere pocht im Windows-Takt. Apple-affin bin ich vor allem tagsüber bei den alltäglichen Arbeiten wie E-Mails schreiben und empfangen, im Internet recherchieren, Beiträge vorab in Pages verfassen, Präsentationen mit Keynote erstellen und vieles mehr. Dazu zählen aber auch so intuitive Anwendungen wie iTunes, EyeTV, iPhoto, und, und, und …

Aber ich bewege mich auch in der Vista- und XP-Welt, denn dort tummeln sich unsere Kunden, dort findet bevorzugt das IT-Leben statt. Jetzt ist es aber so, dass ich zwar einen schnellen Apple-Rechner besitze, aber leider nur ein eher lahmes Windows-Notebook. Aber für ein paar Windows-Aufgaben gleich einen neuen Rechner kaufen?! Das muss ja nicht sein, wozu gibt es schließlich Virtualisierungssoftware für den Mac wie VMWare Fusion oder Parallel Desktop.

[Update] Nicht nur Windows Vista lässt sich virtualisieren, sondern auch dessen designierter Nachfolger Windows 7. Die Beta hab’ ich mal spaßeshalber auf meinem Macbook Pro mittels VMware Fusio aufgespielt. Fazit: Installation und erste Eindrücke können sich durchaus sehen lassen. [/Update]

Daher habe ich Fusion auf meinem Macbook Pro installiert, um dort Windows Vista aufzuspielen. Das hat auch ganz gut geklappt (einen Bericht dazu gibt es später auf diesem Sender), aber es gab einen echten Hemmschuh: Den verbauten Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte. Für den herkömmlichen OS-X-Job ist das ja ausreichend, wenn aber ein Windows-System wie Vista parallel laufen soll, sind vier Gigabyte unerlässlich – falls der Rechner nicht komplett in die Knie gehen soll.

Also habe ich letzte Woche vier Gigabyte RAM bestellt, die prompt am Freitag kamen und gestern ihrer Bestimmung zugeführt wurden. Mein Sohn Paul fand das ziemlich komisch, dass ich nahezu den kompletten Laptop aufschrauben musste, und das fand ich auch. Denn im Gegensatz zu der recht einfachen RAM-Erweiterung meines vorherigen Rechners, dem Macbook, gestaltet sich bei den neuen Apple-Mobilrechnern der Austausch von Speicherriegeln ganz schön umständlich.

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Nie wieder iTunes-Chaos: Mit TuneUp für Ordnung sorgen

Letzte Woche habe ich für mein Macbook ein tolles Tool gefunden: Get Tube, mit dem man per Mausklick YouTube-Videos in eines von vier Formaten auf die Festplatte laden kann. Nämlich entweder als MPEG4-, AVI- oder FLV-Video oder sogar als reines MP3-File, das dann direkt in iTunes gespeichert und abgespielt werden kann. Klasse Sache!

Ein Problem dabei ist allerdings, dass die Daten des Musikstücks nicht richtig in den ID3-Tag eingetragen werden. Es werden nämlich der Interpret und der Titel und manchmal auch der Albumname komplett ins Feld “Interpret” eingetragen. Oder auch schon mal gar nix. Dann heißt es Hand anlegen und mühsam die ID3-Tags bearbeiten. Stück für Stück.

Zum Glück gibt es seit gestern TuneUp für den Mac, mit dem sich per Drag’n'Drop genau diese Dinge und einiges mehr erledigen lassen. Neben dem Aufspüren des zugehörigen Gracenote-CDDB-Eintrags findet das Tool nämlich auch das passende Cover dazu, entsprechende YouTube-Videos, Konzerthinweise, Lied- und Albenempfehlungen, Ebay-Auktionen zum Künstler und sogar Google News, falls es welche dazu gibt.

Dies geschieht übrigens auch in Echtzeit, also zum Musikstück, dass man gerade hört. Damit ist TuneUp nicht nur ein Ordnungsfanatiker, sondern auch eine echte Konkurrenz zu Genius, dem neuen Features von iTunes 8. Aber damit wird Apple sicherlich leben können.

TuneUp gibt es in drei Versionen: Die erste kostet nix, bringt dafür aber auch nur 500 Musikstücke in Ordnung und sucht nach maximal 50 fehlenden CD-Covern. Die Infos und Tipps gibt es allerdings gratis dazu. Variante zwei und drei bieten die volle Ladung TuneUp, und zwar entweder für ein Jahr (11,95 US-Dollar) oder für ein ganzen Leben lang, was gerade mal 19,95 Dollar kostet. Da sollte man sich mit der Bestellung ein wenig beeilen, denn dieser Preis wird sicherlich noch nach oben gehen.

Aufspür-Tool für das Apple iPhone: AroundMe

Ich gucke gerade Champions League. Lyon gegen Bayern. Tolles Spiel, tolles Ergebnis! Und dann läuft in der Pause einer der zahlreichen iPhone-Werbeclips, der den Reklame für den App Store machen soll. Und in diesem Spot wird ein Tool gezeigt, das ich so nicht erwartet hätte: AroundMe.

Das ist eines der vielen Tools, das perfekt mit dem GPS-Chip und der LocateMe-Funktion von Google Maps zusammenspielt. AroundMe spürt anhand der aktuellen Koordinaten das nächstgelegene Kaffeehaus auf, die Bäckerei mit dem geringsten Fußmarsch oder die Apotheke mit der geringstmöglichen Zahl an Schritten.

Toll an der Anwendung sind verschiedene Aspekte:

Die Bedienung ist genau so, wie man das von einer iPhone-App erwartet: Zwei Fingerberührungen, und schon hat man die gewünschte Info. Und einen Fingertipp weiter bekommt man sogar die Route zum Café, zur Apotheke oder zur Bäckerei angezeigt.

Zudem funktioniert das Ganze sogar in unseren Breitengraden. Und das will in einer US-dominierten iPhone-App-Welt schon etwas heißen. Hübsch ist auch das Feature “Umkreissuche”, das in der Nähe befindliche bekannte Plätze und Gebäude samt Beschreibung anzeigt. Weniger schön ist dabei die fehlende Option, die via Wikipedia zur Verfügung gestellten Infos nicht im Querformat dargestellt werden können. Das macht die Texte unleserlich. Zumindest besteht die Möglichkeit, den Wiki-Beitrag im Safari-Browser zu öffnen. Und der beherrscht ja die vertikale Ansicht.

Lustig: Unter “Apple Retail Stores” ist der am letzten Samstag neu eröffnete Münchner Apple Store ist dem Tool noch nicht bekannt!

Fazit: AroundMe hat auf Anhieb einen Platz auf dem Startbildschirm meines iPhone ergattert. Endlich weiß per Fingertipp, wo sich die nächste Apotheke befindet, wenn mir mal wieder der Kopf brummt.

Drahtlose Reichweite mit Fritz!WLAN Repeater erhöhen

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich darüber berichtet, dass ich mit einem einfachen Trick die Verbindungsqualität zwischen meinem Macbook Pro und der Fritzbox WLAN deutlich verbessern konnte.

Trotzdem erlebe ich es immer wieder, dass die WLAN-Verbindung zwischen beiden entweder ganz abreißt oder zumindest nur sehr schwach ausgeprägt ist. Um eine weitere Verbesserung zu erreichen, fallen mit aus dem Stegreif vier Dinge ein:

  1. Fritzbox WLAN an einer anderen Stelle platzieren
  2. leistungsstärkere Antennen am AVM-Router montieren
  3. an einem anderen Ort arbeiten
  4. einen Repeater dazwischenschalten

Option 1 fällt flach, da der DSL-Anschluss der limitierende Faktor ist. Nummer zwei kommt ebenfalls nicht in Frage, die sich die Antennen der Fritzbox WLAN nicht abschrauben lassen. Die dritte Variante wäre noch drin, aber ich arbeite nun mal am liebsten am Tisch. Bleibt also nur Nummer vier. Und dass dies eine echte Alternative ist, habe ich hier auch schon gezeigt.

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