Archiv für den Monat: November 2008

Wenn der Macbook (Pro) von alleine aufwacht …

Letztens hätte ich mir an meinem Macbook Pro fast die zarten Hände verbrannt. Aber nicht etwa, weil ich stundenlang Colin McRae Rally gespielt habe, sondern weil das Apple-Book in meiner Notebook-Tasche ganz selbstständig aus dem Ruhezustand erwacht und dann natürlich ziemlich heiß gelaufen ist.

Etwas Ähnliches ist mir dann zwei Tage später mitten in der Nacht erneut passiert: So gegen ein Uhr gibt das Laptop völlig unmotiviert ein kurzes Laufwerk-Geräusch von sich und geht kurz an, um dann wieder in den Sleep-Modus zu wechseln. Tja, mit meiner Nachtruhe war es dann erst mal vorbei, und also hab ich mithilfe von Google nach einer Lösung für dieses Phänomen gesucht. Und gefunden!

Es hat wohl mit einer Einstellung innerhalb der Systemumgebung zu tun. Unter “Hardware” findet man die Option “Energie sparen”, mit deren Hilfe man beispielsweise den Grafikchip wechseln kann. Dort befindet sich unter “Netzteil” auch eine Einstellung, die sich “Bei administrativen Ethernet-Netzwerkzugriffen aufwachen” nennt. Und die war offensichtlich dafür verantwortlich, dass mein Schlaf gesteuert wurde.

Das klingt zwar ziemlich abwägig, da in meinem Fall nicht mal ein LAN-Kabel am Ethernet-Port hängt, aber das Abschalten dieser Option hat geholfen. Zumindest bleibt seitdem der Macbook Pro im Ruhezustand. Und meine Finger sind auch nicht mehr hitzegefährdet!

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Praxistest Apple iPhone-Firmware 2.2: Tops und Flops

Seit Freitag ist die aktuelle iPhone-Firmware 2.2 auf meinem Apple-Handy installiert, und heute folgt der angekündigte Praxistest.

Neu ist beispielsweise Street View, eine 3D-Ansicht von Straßen und anderen sehenswerten Plätzen dieser Erde. Allerdings fokussiert sich die “Straßenansicht” derzeit hauptsächlich auf die USA.

Immerhin kommen einige europäische Metropolen wie Rom in den Genuss der 3D-Darstellung. Bis mal deutsche Städte mithilfe von Street View virtuell bereist werden können, wird wohl noch ein wenig dauern.

Die Existenz der Street-View-Funktion erkennt man übrigens anhand des roten, runden Symbols, das sich link vom Ortsnamen zeigt. Praktisch ist auch die neue Funktion von Karten, die sich “Ort senden” nennt. Damit lässt sich eine Google-Adresse per E-Mail verschicken, so dass der Empfänger dieser Nachricht den Ort per Mausklick besichtigen kann.

Wirklich praktisch am Tool “Karten” ist die neue Routen-Ermittlung für Autofahrer, Fußgänger und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel. So wird im Auto-Modus tatsächlich eine andere Router ermittelt als im Fußgänger-Modus. Zudem berechnet Google Maps die mögliche Zeit, die per PKW oder Pedes für die Strecke einzuplanen ist. Wie nicht anders zu erwarten war, funktioniert die Option “Öffentliche Verkehrsmittel” bei uns nicht, sondern wird wohl hauptsächlich den nordamerikanischen Bewohnern zu Gute kommen.

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Software-Update 2.2 für das Apple iPhone ist verfügbar

Was sagt uns das rechts eingeklinkte Bild? Genau, Apple hat dem iPhone ein weiteres Update spendiert, und zwar mit der Versionsnummer 2.2. Es gibt einige Neuerungen und diverse Verbesserungen. Aber der Reihe nach:

Neuerungen finden man vor allem in Google Maps (auch genannt “Karten”). In dieses Pseudo-Navi-Tool wurde Google Street View integriert, zudem werden laut Apple bei der Berechnung eines Weges das öffentliche Verkehrsnetz und Fußgängerwege berücksichtigt. Ob das auch für die Münchner Verkehrsbetriebe oder andere ÖPNV-Einrichtungen gilt, wird sich zeigen.

Auch neu ist das Anzeigen einer Adresse mit einer selbst gesetzten Stecknadel. Das hilft beim Finden einer nicht genau bekannten Adresse. Zudem lassen sich diese ab sofort aus Google Maps heraus per E-Mail verschicken.

Eine weitere Neuheit betrifft Podcasts: Diese können endlich aus dem iTunes direkt auf das iPhone geladen werden. Allerdings ist hierzu eine drahtlose Wifi-Verbindung notwendig (wie immer, wenn man via iTunes etwas auf das Apple-Handy laden will).

Aber auch ein Reihe von Fehlern konnte Apple aufspüren und (hoffentlich) mit dem Update eliminieren. Dies betrifft vor allem die E-Mail-Anwendung, die jetzt zuverlässiger das zeitgesteuerte Abholen von Mails erledigen soll. Außerdem konnte wohl die Formatierung von E-Mails verbessert werden.

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Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Erst gestern hatte ich mich darüber beklagt, dass es mit der Funkverbindung zwischen meinem Macbook Pro und der Fritzbox WLAN nicht zum Besten gestellt ist. Vor allem dann, wenn ich am Küchentisch sitze und bloggen will. Dies liegt zum einen an der relativ großen Entfernung zwischen WLAN-Router und Notebook, zum anderen an dem Alugehäuse des Apple-Laptops, das die Funkverbindung negativ beeinflusst.

Zwar habe ich ja wie berichtet mit meinem neuen UMTS-Adapter eine brauchbare Alternative gefunden, falls es mit der WLAN-Verbindung mal nicht so klappt. Aber auf Dauer ist das nicht wirklich praktikabel, da erstens die Bandbreite recht eingeschränkt ist und zweitens das Datenvolumen von 1 Gigabyte meines Complete-L-Vertrags zu schnell überschritten wird. Und dann muss ich bis zum Ende des Monats mit 64 KBit/s via GPRS surfen. Nein, danke!

Also hab’ ich mir gestern Abend mal die WLAN-Einstellungen meiner Fritzbox angesehen und habe relativ schnell die Lösung gefunden: Unter “Erweiterte Einstellungen”, “WLAN”, “Funkeinstellungen” fehlte einfach der Eintrag “Für 300 Mbit/s optimierte Funkkanäle nutzen”. Also, schnell ein Häkchen davor gesetzt und auf “Übernehmen” geklickt. Dann dauerte es zwar ein wenig, bis das Macbook Pro das drahtlose Netzwerk wieder gefunden hat, aber jetzt habe ich vollen Ausschlag und meist zwischen 24 und 36 MBit/s!

Tipp: Die aktuelle Verbindungsrate finden Sie heraus, indem Sie mit gehaltener ALT-Taste per Maus auf das Wifi-Symbol in der Taskleiste klicken.

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Wenn es kein WLAN gibt: Macbook Pro mit UMTS-Karte

Kurz vor meinem Trip nach Barcelona auf die Microsoft Tech-Ed hatte ich mir ja kurzfristig eine UMTS-Karte besorgt. Im Nachhinein war das ein echter Glücksgriff, denn so bin ich ab sofort von WLAN unabhängig (sowohl Zuhause oder im Büro als auch unterwegs).

Mit dem HSDPA-Adapter bin ich nämlich jederzeit online, wenn es mal mit der drahtlosen Internet-Anbindung klemmt. Ob das der nicht vorhandene Hotspot ist oder die zu geringe Reichweite des eigenen WLAN-Routers – solch eine UMTS-Karte im ExpressCard-Format verschafft mir ein Stück mehr Unabhängigkeit.

Mit dem GlobeTrotter Express von nova media gelingt das ziemlich schnell und ziemlich einfach. Mithilfe der beiliegenden Software launch2net (die es auch separat zu kaufen gibt) verbindet sich die Karte automatisch mit dem Web – falls man das in den Einstellungen der Software eingetragen hat. Sobald sich der UMTS-Adapter mit dem Web verbunden hat, bekommt man die Verbindungsart (EDGE/GPRS=2G, UMTS=3G), die Signalstärke und die aktuelle Übertragungsrate angezeigt.

Bei der ganzen Sache ist allerdings eines ziemlich enttäuschend: die mögliche Datenrate im 3G-Modus. Der Signalstärkenindikator ging nämlich bisher kein einziges Mal über zwei Balken von vier möglichen hinaus. Fragt sich nur, wer schuld daran ist: T-Mobile, die doch noch nicht flächendeckend HSPDA/UMTS zur Verfügung stellt oder die UMTS-Karte, die einfach nicht mehr leistet. Letzteren Umstand kann man allerdings verbessern, indem man an den HSDPA-Adapter eine externe Antenne anschließt. Das könnte sich aber in Sachen Mobilität als ein wenig unpraktisch herausstellen.

Wie auch immer: Selbst bei mir Zuhause hat der Adapter schon gute Dienste geleistet, da die Funkverbindung zur Fritzbox nicht immer optimal ist. Vor allem dann, wenn ich am Küchentisch sitze, der schlappe 15 bis 20 Meter vom WLAN-Router entfernt ist. Wie gut, dass ich dank meines iPhone-Vertrages eine Internetflat mein Eigen nenne. Wenngleich ich aufpassen muss, darüber nicht zu große Datenmenge zu transferieren. Denn in meinem Fall (Complete L) wird die UMTS-Datenverbindung ab einem Gigabyte übertragegener Daten auf 64 Kbit/s gedrosselt. Und dann wird’s gaanz laangsaam …

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