Donnerstag ist mal wieder Aldi-Medion-Notebook-Schnäppchen-Tag. Und dieses Mal scheint es ein wirklich gutes Angebot zu sein und keines von den Kompromiss-Laptops der letzten Monate. Zu den Fakten:
Prozessor: Im Akoya P6612 (Aldi nennt es übrigens MD 97110) gibt ein Intel Core 2 Duo P7350 den Takt an, der mit 2 GHz und einem Systembus mit 1,066 GHz ziemlich schnell ist. Ok, er ist nicht der rechenstärkste aller verfügbaren Intel-Notebook-Prozessoren, aber genug Power hat er allemal und ist zudem stromsparend.
Arbeitsspeicher: 4 GByte sind mehr als ordentlich. Leider sagt die Aldi-Seite nichts darüber, ob es sich dabei um DDR2- oder DDR3-Speicher handelt (auf der Medion-Webpage ebenfalls nicht). Wir tippen mal auf akkuschonenden DDR3-RAM.
Bildschirm: Wie uns Medion auf der IFA bereits verraten und gezeigt hatte, ist im neuen Akoya P6612 ein Hochglanzmonitor mit 16 Zoll Bildschirmdiagonale verbaut. Aldi attestiert dem Display “HD-Auflösung”, was umgerechnet 1920 x 1080 Bildpunkten entspräche. Auch hier schweigt sich die Medion-Seite über die genauen Daten aus. Apropos Hochglanz: Der Display-Deckel ist mit Klavierlack besprüht, was dem Laptop ein schickes Äußeres verleihen soll.
Grafikkarte: Im Aldi-Notebook steckt eine Variante der Macbook-Pro-Grafikkarte, nämlich die Geforce 9600M GS mit eigenem Grafikspeicher, der 256 MByte misst. Im Vergleich zur 9600M GT, die in den neuen Apple-Laptops ihren 3D-Dienst verrichtet, bietet die GS etwas weniger Leistung, da der GPU-Kern geringer getaktet ist. Ansonsten ist sie mit einem DDR3-Speicher versehen, was sich günstig auf die Akkulaufzeit auswirkt. Wobei diese bei einem 16-Zoll-Gerät nicht unbedingt eine übergeordnete Rolle spielt. Oder wer schleppt schon die ganze Zeit ein solch großes und halbwegs schweres Notebook mit sich rum?
Ausstattung: Der Akoya P6612 geizt nicht wirklich in Sachen Ausstattung. Dazu gehören eine 320 GByte große Festplatte, eine Webcam für Videochats, WLAN gemäß Draft-n und Bluetooth, Fingerabdrucksensor (!), DVD-Brenner, DVB-T-Tuner im ExpressCard-Format, Kartenleser, Windows Home Premium sowie eine größere Auswahl an Software.
Schnittstellen: Auch hier fehlt nichts, was in ein vernünftiges Notebook gehört: ExpressCard, 3x USB, Serial-ATA, HDMI, VGA, Gigabit Ethernet sowie analoge und digitale Audioausgänge. Das einzige, was fehlt, ist ein Firewire-Anschluss für Camcorder & Co. Aber das hat ja schon fast Tradition!
Fazit: Für 800 Euro bieten Aldi und Medion Notebook satt. Ob der große Monitor, die üppige Ausstattung oder die 3D-Fähigkeiten des Geräts – hier fehlt so gut wie nichts. Mal wirklich wieder ein echtes Schnäppchen im Supermarkt!



Der heutige Apple-Beitrag beginnt ausnahmsweise mal mit zwei Zitaten:
Ja doch, ich geb’s ja zu: Mein Herz schlägt fuballtechnisch