Archiv für den Monat: Oktober 2008

Aldi mit 16-Zoll-Laptop Medion Akoya P6612 für 800 €

Donnerstag ist mal wieder Aldi-Medion-Notebook-Schnäppchen-Tag. Und dieses Mal scheint es ein wirklich gutes Angebot zu sein und keines von den Kompromiss-Laptops der letzten Monate. Zu den Fakten:

Prozessor: Im Akoya P6612 (Aldi nennt es übrigens MD 97110) gibt ein Intel Core 2 Duo P7350 den Takt an, der mit 2 GHz und einem Systembus mit 1,066 GHz ziemlich schnell ist. Ok, er ist nicht der rechenstärkste aller verfügbaren Intel-Notebook-Prozessoren, aber genug Power hat er allemal und ist zudem stromsparend.

Arbeitsspeicher: 4 GByte sind mehr als ordentlich. Leider sagt die Aldi-Seite nichts darüber, ob es sich dabei um DDR2- oder DDR3-Speicher handelt (auf der Medion-Webpage ebenfalls nicht). Wir tippen mal auf akkuschonenden DDR3-RAM.

Bildschirm: Wie uns Medion auf der IFA bereits verraten und gezeigt hatte, ist im neuen Akoya P6612 ein Hochglanzmonitor mit 16 Zoll Bildschirmdiagonale verbaut. Aldi attestiert dem Display “HD-Auflösung”, was umgerechnet 1920 x 1080 Bildpunkten entspräche. Auch hier schweigt sich die Medion-Seite über die genauen Daten aus. Apropos Hochglanz: Der Display-Deckel ist mit Klavierlack besprüht, was dem Laptop ein schickes Äußeres verleihen soll.

Grafikkarte: Im Aldi-Notebook steckt eine Variante der Macbook-Pro-Grafikkarte, nämlich die Geforce 9600M GS mit eigenem Grafikspeicher, der 256 MByte misst. Im Vergleich zur 9600M GT, die in den neuen Apple-Laptops ihren 3D-Dienst verrichtet, bietet die GS etwas weniger Leistung, da der GPU-Kern geringer getaktet ist. Ansonsten ist sie mit einem DDR3-Speicher versehen, was sich günstig auf die Akkulaufzeit auswirkt. Wobei diese bei einem 16-Zoll-Gerät nicht unbedingt eine übergeordnete Rolle spielt. Oder wer schleppt schon die ganze Zeit ein solch großes und halbwegs schweres Notebook mit sich rum?

Ausstattung: Der Akoya P6612 geizt nicht wirklich in Sachen Ausstattung. Dazu gehören eine 320 GByte große Festplatte, eine Webcam für Videochats, WLAN gemäß Draft-n und Bluetooth, Fingerabdrucksensor (!), DVD-Brenner, DVB-T-Tuner im ExpressCard-Format, Kartenleser, Windows Home Premium sowie eine größere Auswahl an Software.

Schnittstellen: Auch hier fehlt nichts, was in ein vernünftiges Notebook gehört: ExpressCard, 3x USB, Serial-ATA, HDMI, VGA, Gigabit Ethernet sowie analoge und digitale Audioausgänge. Das einzige, was fehlt, ist ein Firewire-Anschluss für Camcorder & Co. Aber das hat ja schon fast Tradition!

Fazit: Für 800 Euro bieten Aldi und Medion Notebook satt. Ob der große Monitor, die üppige Ausstattung oder die 3D-Fähigkeiten des Geräts – hier fehlt so gut wie nichts. Mal wirklich wieder ein echtes Schnäppchen im Supermarkt!

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Apple Macbook-Pro-Grafik birgt interessante Reserven

Nvidia, Grafikkartenbauer und Chipsatzausstatter des neuen Macbook Pro, hat kürzlich Gizmodo besucht und dabei interessante Details verraten.

Detail #1: Die Dual-GPU-Lösung – bestehend aus GeForce 9400M und 9600M GT – lässt sich ganz ohne Ab- und Anmeldung umschalten. Allerdings stehen derzeit noch keine passenden Treiber in Mac OS X zur Verfügung. Hoffentlich lässt sich Apple nicht zu viel Zeit damit.

Detail #2: Nvidia nennt es Hybrid SLI, Kollege Schmerer hat schon darüber nachgedacht und in der Tat, es ist möglich: Der parallele Einsatz beider Grafikchips zum Behufe der beschleunigten 3D-Ausgabe. Auch dieses sehr interessante Feature können Mac-User noch nicht nutzen. Wird aber kommen. Bestimmt!

Detail #3: Der Nvidia-Chipsatz, der im neuen Macbook Pro steckt, ist in der Lage, bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher zu adressieren. Das wird alle 3D-Designer und Videokünstler freuen, sobald Apple diese Option freischaltet.

Gizmodo hat selbst auch etwas herausgefunden: Dass die nominelle Akkuleistung des “alten” Macbook Pro um ganze 16 Prozent besser ist als die der neuen Modelle. In Zahlen ausgedrückt: 5600 versus 4700 mAh. Zwar geht der DDR3-Arbeitsspeicher effizienter mit Strom um, was der erhöhte Systembustakt wiederum zunichte machen dürfte.

Wie auch immer: Falls man die von Apple angestrebten fünf Stunden Baatterielaufzeit erreichen will, ist der vornehmliche Einsatz des integrierten Grafikchips 9400M ratsam.

Affiliate-Link: Macbook Pro direkt bei Apple kaufen

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Apple erneut mit ausgezeichneten Quartalszahlen

Der heutige Apple-Beitrag beginnt ausnahmsweise mal mit zwei Zitaten:

Apple hat gerade eines der besten Quartale der Firmengeschichte bekanntgegeben, mit einem geradezu unglaublichen Ergebnis beim iPhone – wir haben mehr Mobiltelefone verkauft als RIM.

Wir können noch nicht genau abschätzen, wie sich der wirtschaftliche Abschwung auf Apple auswirken wird. Aber wir sind mit der stärksten Produktlinie unserer Firmengeschichte, den besten Mitarbeitern und den besten Kunden innerhalb unserer Branche gewappnet – zudem haben wir 25 Milliarden US-Dollar an sicheren Barmitteln auf der Bank und das bei null Verbindlichkeiten.

Diese Worte stammen von Steve Jobs respektive seinem PR-Gefolge, die das vergangene vierte Geschäftsquartal Apples feiern sollen. In nackten Zahlen ausgedrückt sieht das Ganze wie folgt aus:

  • Umsatz: 7,9 Milliarden US-Dollar (Q4-2007: 6,22 Dollar)
  • Netto-Gewinn: 1,14 Milliarden US-Dollar (Q4-2007: 904 Millionen)
  • Mac-Verkäufe: 2.611.000 (plus 21 Prozent gegenüber Q4-2007)
  • iPod-Verkäufe: 11.052.000  (plus 8 Prozent gegenüber Q4-2007)
  • iPhone-Verkäufe 6.892.000  (Q4-2007: 1.119.000)

Und dass sich diese Zahlen verschlechtern werden ist angesichts der neuen Macbooks kaum vorstellbar.

Ach ja: Der Umsatz außerhalb der USA betrug weltweit 41 Prozent gemessen am Gesamtumsatz. Auch eine interessante Zahl …

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Irreführende Apple Macbook-Pro-Werbung

Gerade habe ich auf einer bekannten Mac-Seite eine Anzeige entdeckt, die offenkundig das neue Macbook Pro bewirbt. Das eingeklinkte Bild deutet zumindest darauf hin. Und der Preis scheint ein echtes Schnäppchen zu sein: 1.450 Euro für das Einsteiger-Modell!

Da musste ich mich erst mal ein bisschen ärgern, da mein bestelltes, aber leider noch nicht geliefertes Macbook Pro rund 200 Euro mehr kosten soll. Wie geht das, hab ich mich gefragt? Nun, der Trick ist ganz einfach. Denn bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass es sich noch um das Vorgängermodell handelt, also noch mit kleinerer Festplatte, DDR2-Speicher und mattem Display.

Also, Leute, Augen auf beim Macbook-Pro-Kauf: Manchmal sind die vermeintlichen Schnäppchen gar keine! Und mein Ärger ist auch schon wieder verraucht …

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Fußball-Bundesliga live auf dem Apple iPhone

Ja doch, ich geb’s ja zu: Mein Herz schlägt fuballtechnisch rot-weiß, und das schon seit mehr als 30 Jahren. Und endlich ergibt sich die Gelegenheit, auch mal darüber in diesem Blog zu schreiben. Denn seit Samstag habe ich iLiga auf meinem iPhone laufen. Mit diesem wirklich guten und grafisch gut umgesetzten Tool bin ich in Zukunft stets auf dem Laufenden. Und das für gerade mal drei Euro!

Ok, iLiga weist (noch) keine Torschützen auf, führt keine Kartenstatistik und beherrscht kein Auto-Reload des Livetickers. Aber man ist tabellentechnisch stets in Bilde, kann die wichtigsten Infos zu den Vereinen beider höchster Spielklassen abrufen und hat Zugriff auf die komplette Saison 2008/2009.

Aber das Schärfste an iLiga ist das eingebaute “Radio”, mit dem ich mittendrin im Fußballgeschehen bin. Der Trick dabei: das Tool greift die verfügbaren Internetstreams von BR, HR und Co. ab. Dies birgt übrigens einen interessanten Nebenaspekt in sich: damit hat ständig Zugriff auf die verfügbaren Radiosender. Auch wenn gerade kein Fußball läuft.

iLiga unterstützt zwar EDGE, Wifi und UMTS, angesichts einer durchschnittlichen Kodierungsrate von 128 KBit/s sollte man möglichst auf WLAN oder HSDPA oder zurückgreifen, falls vorhanden. Ansonsten besteht schon mal die Gefahr, dass man wegen unerwarteter Aussetzer die wichtigste Szene verpasst.

Fazit: iLiga ist die bisher beste Investition für mein iPhone.

Surftipp: Hier geht es direkt zu iLiga im iTunes App Store.

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