Archiv für den Monat: Juli 2008

Intel-Montevina-40-Jahre-Sommerabend-Party

Geschäftsführer Intel D auf seinem 40-Jahre-Montevina-EventSchick war’s. Und voll. Und sehr unterhaltsam. Und natürlich auch wenig interessant, wenngleich die Infos rund um Centrino 2 aka Montevina nicht wirklich neu waren.

Zumindest konnten Geschäftsführer Hannes Schwaderer und seine Kollegen diverse Demos vorführen, die die Vektoren Leistung, Management, Akkulaufzeit und verbesserte Grafikpower zeigen sollten. Na ja, Guitar Hero III auf einem Notebook mit integrierter Grafik ist schon ganz nett. Wer’s braucht (und kann) …

Ansonsten waren alle Notebook-Partner von Intel da, um ihre frisch geborenen Sprösslinge stolz den Anwesenden zu präsentieren. Ob Acer, Asus, Fuitsu Siemens Computers, Lenovo, Medion, Samsung oder Sony – alle waren sie da und hatten ihre Babys dabei. Und wir haben sie fotografiert …

Ach ja: Nicht nur ich hatte gestern Geburtstag, sondern auch Intel. Mehr oder weniger. Deshalb wurde es ein ziemlich langer Abend mit vielen netten und interessanten Gesprächen. Schade nur, dass die 40-Jahre-Intel-Präsentation im Trubel der vielen anwesenden Menschen völlig unterging. Da wäre bestimmt die ein oder andere Anekdote dabei gewesen. Na ja, dann halt zum 50sten, Intel!

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T-Mobile, iPhone 3G und der unlautere Wettbewerb

Gestern ging es durch alle Gazetten: Sipgate hat zum Gegenangriff ausgeholt und mithilfe des Landgerichts Hamburg dafür gesorgt, dass T-Mobile nicht mehr mit dem Slogan werben darf, dass die Complete-Tarife des Apple-Handys freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate umfassen. Weil das einfach nicht stimmt, da muss man sich nur mal das Kleingedruckte der iPhone-Tarife ansehen.

Im Juristendeutsch nennt man das übrigens “unlauterer Wettberwerb” oder auch “Vortäuschung falscher Tatsachen” (nein, ich bin kein Jurist, kenne aber ein paar Grundbegriffe!). Doch neben der Sache mit der unlimitierten Datenflat, die keine ist, gibt es ein weitere Sache, die sich das LG Hamburg mal genauer ansehen könnte.

Ich spreche hier von dieser Seite, die T-Mobile extra für Bestandskunden eingerichtet hat. Dort steht folgende Zwischenüberschrift:

Kostenfreies Upgrade bereits ab 6 Monaten

Im ersten Moment könnte man ja denken, “wow, T-Mobile hat es eingesehen und vergrault seine Bestandskunden doch nicht mehr”. Beim Weiterlesen allerdings stellt sich ganz schnell eine große Ernüchterung ein, denn letztlich geht es darum, dass ich an ein iPhone 3G für 1 Euro herankomme, indem ich ein Familienmitglied für einen neuen Complete-Tarif werbe, mit dem er oder sie samt iPhone 2G in Zukunft telefonieren kann.

Nice try, T-Mobile!? Und was sagt Hamburg dazu?!

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iPhone mit Firmware 2.0 als EDGE-Modem [Upd]

Via Cydia kommt ein Proxyserver auf das iPhoneMitte Juni habe ich ein Tutorial verfasst, wie man ein entsperrtes iPhone mit Firmware 1.1.4 in Verbindung mit einem Mac als EDGE-Modem einsetzt. Ein paar Tage später tauchte die Jailbreak-Software Pwnage 2.0 auf, mit der sich auch Apple-Handys mit Firmware 2.0 entsperren lassen (das Tutorial dazu gibt es natürlich auch bei uns).

Update: Mit einer kleinen Einstellung bringt man auch iChat dazu, via Proxy-Server zu funktionieren.

Da mit der aktuellen Jailbreak-Firmware der Installier (Version 1.1.4) noch nicht verfügbar ist, muss man erstens so lange mit Cydia Vorlieb nehmen und zweitens genau zwei Tools installieren, um wieder in den Genuss des iPhone als EDGE-Modem zu kommen. Und hier steht, wie das geht:

1. Zunächst installieren Sie via Cydia-Installer die Programme MobileTerminal und 3proxy auf dem entsperrten iPhone. Beide Tools lassen sich mit der Suchfunktion von Cydia schnell finden.

2. Führen Sie alle Schritte durch, wie wir dies in diesem Tutorial ab Punkt 3 beschrieben haben. Einzige Abweichung: Den DNS-Server müssen Sie wie unter 4.3 dieses Mal nicht eintragen!

Via Cydia kommt das Terminal-Programm auf das iPhone3. Starten Sie das Terminal-Programm auf dem iPhone und tippen Sie den Befehl “socks” ein, gefolgt von Return. Das startet den Proxy-Server 3proxy auf dem Apple-Handy. Es gibt übrigens keine Rückmeldung, dass der Server läuft.

4. Starten Sie auf dem Apple-Handy Mobile Safari und surfen Sie eine beliebige Seite an. Dies ist wichtig, damit das iPhone “lernt”, dass es im Falle einer verlorenen gegangenen Ad-hoc-Verbindung automatisch auf EDGE umschaltet.

Fertig! Jetzt können Sie per Mac (oder PC) mit dem iPhone als EDGE-Modem ins Internet. Vergessen Sie am Ende nicht, den Proxy-Server auf dem iPhone zu beenden (Bildschirm auf dem Terminalprogramm antippen, halten, auf “Exit” tippen und MobileTerminal beenden).

Darüber hinaus müssen Sie alle manuellen Einstellungen (IP-Adressen, Proxy-Eintrag in Firefox) wieder auf “automatisch” umstellen und das Ad-hoc-WLAN deaktivieren.

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Programmierte Evolution: Kuscheldino Pleo auf der IFA’08

Echt oder unecht: Der Robotor-Dino Pleo von UgobeAuf der CeBIT 2008 war er der konkurrenzlose Star, trotz Bohlen & Co. Sein Name: Pleo. Seine Lebensform: interagierender, zu Emotionen fähiger und Hormonschübe auslösender Kuschelroboter in Gestalt eines Dinosauriers. Seine Mission: das Erforschen von sozialen Beziehungen zwischen Mensch und Robotern.

Ok, der letzte Punkt betrifft eigentlich das Forschungsprojekt LIREC (LIving with Robots and intEractive Companions), das mit EU-Fördergeldern in Höhe von 8,2 Millionen Euro genau solche Verhaltensmuster untersuchen soll.

Auf der CeBIT habe ich diese Verhaltensmuster selbst erlebt. Erwachsene Frauen waren total verliebt in das kleine Gadget, das wirklich sehr echt aussieht und sich recht authentisch bewegt und verhält. Selbst gestandene Männer hatten dieses Grinsen im Gesicht, wenn sie auf Pleo trafen.

Und jetzt soll auf der IFA 2008 die Erfolgsgeschichte rund um Pleo fortgesetzt werden. Mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro will Ugobe – der Vater von Pleo – Software-Entwickler und Designer dazu bringen, die Evolution seines kleinen Dinos voranzutreiben.

Dies soll in vier Kategorien geschehen, und zwar in den Bereichen “Hardware-Modifikationen”, “Mustererkennung”, “Unterhaltung” und “Stil”. Auf maximal zwei A4-Seiten kann man seine diesbezüglichen Vorschläge bis zum 20. August 2008 einreichen und wird dann eventuell zum großen 24-Stunden-Finale in Berlin am 30. August eingeladen (Start: 10:00 Uhr).

Ja dann: Viel Spaß beim Programmieren … Mehr Infos rund um Pleo gibt es übrigens auf seiner eigenen Webseite.

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Mac-Tipp: Wenn die OS-X-10.5-Spotlight-Suche spinnt

In vier Schritten zur frisch indizierten FestplatteEs soll immer wieder Fälle geben (und ich bin einer davon), bei denen findet die Spotlight-Suche von Mac OS X 10.5 (Leopard) einfach nicht mehr alle Daten, die sich auf der Festplatte tummeln.

Dies lässt sich allerdings mit einem kleinen Kunstgriff beheben:

1. Halten Sie die CMD-Taste fest und rufen Sie dann mit der Leertaste die Spotlight-Suche auf und geben dort “Spotlight” ein. Dies bringt die Spotlight-Einstellungen zum Vorschein, die Sie mit der Eingabe-Taste aufrufen.

2. Klicken Sie auf “Privatsphäre” und fügen Sie die komplette Festplatte mithilfe des Plus-Zeichens diesem Bereich hinzu.

3. Entfernen Sie die Platte wieder aus der Privatsphäre mit dem Minus-Zeichen, was Mac OS X dazu nötigt, den kompletten Inhalt der Festplatte neu zu indizieren.

4. Das nimmt eine ganze Weile in Anspruch, was den Mac in dieser Zeit außer Gefecht setzt. Machen Sie sich deshalb am besten ein schönen Kaffee und genießen Sie die kleine Pause!

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