Archiv für den Monat: März 2008

Mac versus PC: Digital-TV einfach versus kompliziert

Manchmal hat man so seine ganz eigenen Aha-Erlebnisse. Und meines heißt “DVB-T am Mac versus am PC”. Denn einmal mehr wurde ich heute darin bestärkt, dass mit einem Apple-Rechner so vieles einfacher ist. Wie zum Beispiel digitales terrestrisches Fernsehen.

Diese nicht ganz überraschende Erkenntnis ereilte mich gerade während eines Praxistests, den ich derzeit erstelle. Mit dabei: Der hybride DVB-T-Adapter Cinergy Hybrid T USB XS FM von Terratec. Dieses handliche Gerät mit dem komplizierten Namen wird seit neuestem von EyeTV 3 unterstützt, was ich dank dieser Gelegenheit sofort ausprobieren musste.

Und in der Tat: TV-Adapter auspacken, Antenne anstecken, Stick per USB am Macbook anstöpseln, fertig. Der Fernsehempfang klappte auf Anhieb, und dank der vorzüglichen Software von Elgato steht dem TV-Genuss nichts im Wege. Das einzige, was nicht zur Verfügung steht, ist der Radioempfang, den der Terratec-Stick bietet.

Im Gegensatz zu dieser 1-Minuten-Installation mutet derselbe Vorgang auf meinem Vista-Notebook geradezu abenteuerlich an. Zunächst musste ich ein Treiber installieren, der nicht mal zertifiziert ist und daher eine Fehlermeldung generiert. Dann war noch die Software zu installieren, was ziemlich lange gedauert hat auf meinem Laptop (ok, der ist nicht mehr ganz taufrisch, dafür ganz neu aufgesetzt). Und dann musste ich auch noch einen Neustart durchführen! Da bleibt mir nur eins: Danke Apple, danke Elgato, für das Ersparen all dieser Qualen…

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Fritzbox WLAN 3070 funkt wieder im Wireless LAN

Auf die richtige Einstellung kommt es an, dann klappt\'s auch mit dem Datenaustausch Manchmal lernt sogar ein “alter Hase” wie ich noch etwas dazu, wenn er eines Tages die passende Antwort bekommt. Was ist passiert? Nun, Anfang Dezember 2007 ging mir die Fritzbox WLAN 3070 in unserem Büro ziemlich auf den Geist, da ich keinerlei Verbindung zu anderen Rechnern herstellen konnte. Ich hatte vor allem Probleme mit der Funkverbindung zwischen meinem MacBook mit OS X Leopard und meinem altehrwürdigen PowerBook G4 mit Tiger-Installation. Mein erster Verdacht: Die Fritzbox-Firmware mag keine gemischten OS-X-Netze, in denen unter anderem Leopard werkelt.

Auf der CeBIT letzte Woche konnte ich dann endlich mal meinen Ärger direkt bei AVM loswerden, zumal zwei E-Mails im Dezember unbeantwortet geblieben sind. Und was soll ich sagen: Gestern landete die Support-Mail mit dem entscheidenden Hinweis in meiner Inbox: Für die WLAN-Kommunikatiion zwischen mehreren lokalen Rechnern muss eine bestimmte Funktion freigeschaltet werden, die sich im Menüpunkt “Einstellungen”, “WLAN”, “Funkeinstellungen” befindet und die sich “WLAN-Stationen dürfen untereinander kommunizieren” nennt. Davor muss man nur ein Häkchen setzen, und schon erkennen sich die lokalen Rechner gegenseitig. Danke, AVM!

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CeBIT 2008: Windows-TV-Software auf MacBook Pro

Pinnacle TV-Software für Windows auf einem Macbook ProIch komme gerade von meinem Pinnacle-Termin und muss unbedingt in Wort und Bild loswerden, was ich dort in Halle 25 gesehen habe. Eigentlich wollte ich mich nur über die aktuellen DVB-T-Produkte von Pinnacle informieren. Zumal ich in Vorbereitung auf den Termin auf pinnaclesys.de die Serversoftware DistanTV entdeckt habe. Mit diesem Tool, das den DVB-T-Sticks des Herstellers beiliegt, lässt sich ein DVB-T-fähiger Rechner als TV-Server von allem im WLAN befindlichen Clients nutzen. Damit muss nur noch ein Rechner mit DVB-T ausgegestattet werden, die anderen nutzen Antennenfernsehen für lau.

Die schlechte Nachricht: Die Software ist für Windows geschrieben worden. Die gute: Dank Boot Camp oder Parallels oder VMware kann DistanTV natürlich auch auf einem Mac ausgeführt werden. Genau das zeigt Pinnacle auf seinem Stand in Halle 25, und zwar auf einem schicken MacBook Pro (sorry für die Bildqualität, mehr gibt das iPhone einfach nicht her). Da soll noch irgendeiner sagen, Apple sei nicht auf der CeBIT. Ohne geht es offensichtlich nicht…

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CeBIT 2008: Wireless HD und mobiles Podcasting

Podcasting auf Reisen: Podcast Studio von BelkinDer gestrige Belkin-Termin brachte Neues, Überraschendes und Überflüssiges. Neu ist auf jeden Fall ein Mediaclient, der sich FlyWire nennt und HD-Inhalte von Videoquellen wie HD-Player und Settop-Box auf HD-fähige LCD- bzw- Plasma-Fernseher und -Projektoren transferiert.

Hierfür bedient sich Belkin eines eigenes Frequenzbandes, das auf 5,8 GHz funkt und das losgelöst von WLAN-Routern des 802.11a-Standards ohne Störsignale funktioniert. Das ermöglicht die parallele Datenübertragung auf acht Kanälen. Damit lässt sich der HD-Fernseher im Wohnzimmer mit einem anderen Film bespielen als der Projektor unterm Dach. Allerdings könnte sich die Reichweite bei solch einem Szenario als hinderlich erweisen, die laut Belkin rund 10 Meter beträgt. Für den Datenempfang ist übrigens ein Adapter zuständig, der sich per HDMI-Kabel am Fernseher oder Projektor anschließen lässt.

Überraschend fand ich die Größe des Podcast Studio, das Belkin zur CES 2008 vorgestellt hat und jetzt auf der CeBIT zum ersten Mal dem europäischen Publikum präsentiert. Dieses kleine schnuckelige Ding sieht ein bisschen aus wie ein Voltmeter und ist mit allem ausgestattet, was der mobile Podcaster von heute so braucht: Zwei Mikros, zwei Regler zum Aussteuern der Audioaufnahme und sogar die passenden Anschlüsse für externe Mikrofone. Natürlich bietet das Gerät einen Schacht für den iPod, auf dem der Podcast direkt aufgezeichnet wird. Leider werden nur die iPods der aktuellen Generation unterstützt. Ich habe mal ein Testexemplar angefordert, sobald es welche gibt.

Tja, und überflüssig fand ich ein wenig die voll abwaschbar Maus, die sich unter laufenden Wasser aus der Leitung selbst von hartnäckigem Schmutz befreien lässt. Hierfür hat Belkin dem Gadget einen Sensor spendiert, der das Scrollrad ersetzt und die Maus vollkommen wasserdicht macht. So gesehen ist das Eingabegerät eher über-flüssig…

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CeBIT 2008: Expertenrunde diskutiert über 802.11n

Auf der Expertenrunde bei D-Link haben wir den künftigen WLAN-Standard 802.11n diskutiertGestern saß ich auf einer der vielen Expertenrunden, die es hier auf der CeBIT gibt. Unsere wirklich interessante Diskussion am D-Link-Stand handelte vom künftigen Wireless-Standard 802.11n, der Anfang 2009 verabschiedet werden soll und bis dahin eine gesamte Branche unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen wird:

  1. Entsprechen bis dahin verkaufte 11n-Komponenten wie WLAN-Router und Clients tatsächlich dem Standard, wie er vom IEEE-Gremium Anfang nächsten Jahres verabschiedet wird?
  2. Wird es Einschränkungen geben hinsichtlich der angepeilten Geschwindigkeit von 300 MBit/s?
  3. Wer braucht 11n überhaupt und welche Anwendungen bieten sich für diese Funkstandard an?
  4. Ist 802.11n eher etwas für Endanwender oder gar für Unternehmensanwendungen?

Zu erstens kann man feststellen, dass es vor allem um das Thema Abwärtskompatibilität geht. Die einen meinen nämlich, dass 11n etwas ganz Neues ist und sich damit nicht an den vorhandenen Standards 802.11g und 802.11a orientieren muss. Damit wäre übrigens auch zweitens schon fast beantwortet, denn ohne die 11g/11a-Tauglichkeit sind 300 MBit/s durchaus möglich. Die konservative Fraktion der 11n-Befürworter spricht sich hingegen ganz klar für eine Koexistenz bestehender 11g/11a-Netze mit zukünftigen 11n-WLANs aus. Das bedeutet, dass 802.11n sowohl 54 MBit/s (11g/11a) als auch 300 MBit/s unterstützen muss.

Auf der Expertenrunde bei D-Link haben wir den künftigen WLAN-Standard 802.11n diskutiertFrage drei ist auch schnell beantwortet: Vor allem Multimedia-Anwendungen wie HD-Videostreams, aber auch Internetfernsehen und andere bandbreiten-hungrige Applikationen profitieren von 802.11n. Zudem erhöht sich dank der zum Einsatz kommenden MIMO-Antennentechnik die Reichweite ganz erheblich, was vor allem Eigenheim-Besitzer freut, aber auch altbau-geplagte WLAN-Anwender.

Die vierte Frage ist nicht ganz so trivial, aber zunächst geht es eher um den klassischen Endanwender, dem es um mehr Geschwindigkeit und mehr Reichweite geht. IT-Verantwortliche von kleinen und großen Unternehmen sind da eher konservativ und zurückhaltend, wenn es um die Implementierung neuer Techniken geht. Daher wird wohl vor der Verabschiedung des 11n-Standards im Laufe des nächsten Jahres kaum ein Unternehmen auf neue WLAN-Router und -Clients setzen.

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