Archiv für den Monat: Januar 2008

Fit für Leopard: Kollaborationstool Yuuguu für Mac

Im Vorfeld der Macworld Expo 2008 hatten wir bereits über Yuuguu berichtet. Es handelt sich dabei um ein Kollaborationstool, mit dem sich chatten lässt, der Mac-Screen geteilt werden kann und mit dessen Hilfe Sie sogar Remote Management betreiben können.

Und gerade kam die Presseinfo rein, dass Yuuguu endlich für Mac OS X 10.5 “Leopard” fit gemacht werden konnte. Besser spät als nie, oder?!

Mehr Infos und einen Download-Link finden Sie auf yuuguu.com.

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Wer braucht das Macbook Aircraft? Eben, keiner!

Wer braucht ein \Gerade hat mir Kollege Littges einen Link per iChat zugeschickt. Die Überschrift des Blogeintrags lautet “Want more Features? Meet the MacBook AirCraft”. Besser hätte ich es nicht sagen bzw. darstellen können. Das Bild ist die passende Antwort auf all diejenigen, die meinen, am Macbook Air noch einen Makel und noch etwas Schlechtes und noch mehr zum Rummeckern zu finden.

All denen schreit diese Grafik mitten ins Gesicht: “Ihr müsst ja kein Macbook Air kaufen! Wollt ihr lieber so etwas wie mich?! Dann geht doch zu Dell und Konsorten!”. Und ich schließe mich dieser Empfehlungen an: Jeder sollte sich den Rechner zulegen, den er verdient. Ich für meinen Teil würde mit das Macbook Air sofort besorgen, denn ich brauche kein Laufwerk unterwegs (wozu gibt es digitale Videos). Ich brauche auch keinen Ethernet-Port und keinen Firewwire-Anschluss. Und eine 3D-taugliche Grafikeinheit erst recht nicht, denn mit dem Air würde ich vornehmlich auf Reisen schreiben und meine E-Mails checken, ohne mir dafür jedes Mal die Schulter zu ruinieren zwecks hohem Tragegewicht.

Und ganz ehrlich: Die neidvollen Blicke hat man mit solch einem noblen Mobil-PC auf jeden Fall auf seiner Seite…

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Praxis: Firmware-Update 1.1.3 für das iPhone

Mit der Firmware 1.1.3 kann man auf dem iPhone Webseiten auf dem Homescreen ablegenZugegeben, es ist schon ein paar Tage her, dass ich mir die neueste Firmware mit der Versionsnummer 1.1.3 auf mein iPhone gepackt habe, aber genau aus diesem Grund ist es an der Zeit für eine kleine Nachbetrachtung: Was überzeugt, was nicht und was fehlt noch.

Mein persönliches Highlight sind die so genannten Webclips, mit deren Hilfe ich meine Lieblingswebseiten direkt auf den von Apple als Homescreen bezeichneten Startbildschirm platzieren kann. mackauf.de kicker.de, spiegel.de und Shredderchess haben dort schon ihren Platz gefunden. Die Umsetzung ist trivial: Man klicke auf das Plussymbol innerhalb des Safari-Browsers und berühre “Zum Home-Bildschirm”. Dann lässt sich noch die Beschriftung festlegen – fertig.

Falls das Icon auf dem Startbildschirm weiter oben sitzen soll, berührt man es für zwei, drei Sekunden, und sämtliche Programmsymbole beginnen gar lustig zu tanzen. Jetzt lässt sich das Bildchen innerhalb des Screens verschieben, auf eine neue Seite packen oder im Falle der Webclips sogar löschen. Einmal die Home-Taste gedrückt, und schon findet die Zitterei der Icons ein jähes Ende.

Tipp: Für die beste Darstellung des Webclip-Symbols empfiehlt es sich, den Bereich der Webseite zu vergrößern, der als Icon dargestellt werden soll. Das ist meist das Logo der Seite, kann aber auch ein anderer, markanter Bereich sein.

Mit der neuen Locator-Funktion lässt sich die aktuelle Geo-Position bestimmneEbenfalls ganz nützlich ist die Überarbeitung von Google Maps. Diese auf dem iPhone als “Karten” bezeichnete Funktion ermöglicht das Auffinden eine bestimmten Standorts, berechnet Routen von A nach B und vermittelt sogar ein wenig GPS-Feeling, indem die Strecke per Fingertipp Stück für Stück angezeigt wird. Neu hinzugekommen ist in der Firmware 1.1.3 der Locator, mit dessen Hilfe der eigene Standort bestimmt werden kann. Hierfür klickt man auf das kleine Radarsymbol in der linken unteren Ecke des Tools, und schwupps, weiß man meistens sofort, wo man sich gerade aufhält. Das ist vor allem in einer fremden Stadt ein echter Mehrwert, wenngleich die Bestimmung des aktuellen Standorts nicht ganz zuverlässig arbeitet.

Denn Apple nutzt zwei Techniken zur Berechnung der jeweiligen Geoposition: Zum einen werden anhand der im Umkreis liegenden Mobilfunkmasten der Standort des iPhone berechnet. Je nach Entfernung der zur Rate gezogenen Masten tritt ein Streuverlust von bis zu zwei Kilometern auf. Anders sieht es da mit der Berechnungsmethode per Wifi-Adapter aus: Hierfür hat die Firma Skyhook Wireless vor allem in den USA und Kanada sämtliche verfügbaren Hotspots in eine Datenbank aufgenommen, die dem iPhone als Berechnungsgrundlage für die Positionsbestimmung dienen. In Europa ist man noch nicht ganz so weit, aber im Laufe der Zeit soll auch bei uns die Lokalisierung per WLAN verbessert werden. Dann klappt’s auch mit der exakteren Bestimmung des iPhone-Standorts.

Eine weitere, wenngleich für mich eher unwichtige Funktion ist Multi-SMS, also das Verschicken einer Textnachricht an mehrere Empfänger. Wer’s braucht. Blöd ist nur, dass man aus der Liste der multiplen Adressaten keinen “Einzelchat” starten kann, wie das im Single-SMS-Modus funktioniert. Aber immerhin lassen sich weitere Multi-SMS-Nachrichten an einen Multi-Empfängerkreis verschicken. Ach ja, wer mehr als 1.000 SMS-Texte auf dem iPhone speichern will, kann das jetzt auch tun, denn Apple hat still und leise die bisherige Obergrenze aufgehoben.

Und sonst? Ansonsten kann man Videoclips kapitelweise vor- und zurückschalten, mehrere Audiotracks nutzen und auch Untertitel einblenden. Und die Liedertexte, die sich in iTunes den Musikstücken zuordnen lassen, kann ich jetzt im Albummodus per Fingertipp während der Wiedergabe mitlesen. Wie schön.

Mein Fazit: Die neuen Funktionen sind ganz hübsch, aber revolutionär ist was anderes. Ich habe eher – wie viele andere auch – auf das Freischalten der Bluetooth-Funktion gewartet, mir eine Copy-Paste-Funktion herbei gesehnt, eine systemübergreifende Suchfunktion à la Spotlight erwartet, und natürlich eine Aufnahmemöglichkeit erhofft, mit deren Hilfe das iPhone zum Diktiergerät mutiert. Und noch ein paar Dinge mehr. Aber das nächste Update kommt bestimmt…

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SJ Keynote, Macbook Air & Co. – Macworld Expo 2008

Macworld Expo 2008Den Jetlag haben wir erfolgreich überlistet, und jetzt sitzen wir hier und sollen ein Fazit unserer Reise ins ferne San Francisco niederschreiben. Um darüber zu berichten, was gut war, was uns besonders gefallen hat, was auffällig war, was nicht, und was wir alles verpasst haben.

Zunächst einmal: San Francisco ist eine wirklich tolle Stadt. Für mich war es ja schon das vierte Mal in der Bay Area, für den Kollegen Littges hingegen war es eine Premiere. Und gar keine schlechte, so viel steht fest. Wir haben aber auch eine ganze Menge erlebt in diesen knapp sechs Tagen: den Pazifik bei strahlendem Sonnenschein nebst der am Pier 39 lebenden Seelöwen, die sich dort Bauch und Rücken von der Sonne wärmen ließen. Natürlich durfte auch die obligatorische Cable-Car-Fahrt nicht fehlen so wie der Einkaufsbummel in einem der großen Zentren der Stadt (wobei es eher ein Bummel ohne Einkauf war).

Aber wir waren ja nicht nur zum Spaß da, und aus diesem Grund hieß es am Montag, den 15. Januar 2008: früh aufstehen und nix wie hin zum Moscone Center West, wo seine Begehrlichkeit Sir Steve Jobs den Apple-Jüngern dieses Planeten wieder mal die Messe lesen würde. Das ganze Drumherum – Menschenmassen, hysterische Sprints in Richtung beste Plätze, groupie-haftes Gekreische bei jedem zweiten Satz – hatte schon etwas Aufregendes. Die Keynote des Meisters war hingegen nur bedingt elektrisierend, zu uninspiriert wirkte Jobs. Wen wundert‘s: Im Vergleich zu 2006 (Intel-Prozessoren) und 2007 (iPhone) mutet das MacBook Air wie ein Ladenhüter an, bevor es überhaupt schon in den Regalen liegt. Obwohl es sehr schmuck ist!

Die Keynote hat uns trotzdem viel Spaß gemacht, alleine schon wegen unserer Berichterstattung, wegen unserer vielen schönen Bilder und unseren ausführlichen Berichten, die wir für Sie produziert haben. Aber neben der aufwändigen Apple-Beiträge kamen weitere Highlights der Macworld Expo nicht zu kurz, wenngleich wir sehr gerne noch viel mehr gemacht hätten. Aber auch in San Francisco haben die Tage leider nur 24 Stunden. Und so haben sich unsere Highlights auf folgende Aussteller konzentriert (in alphabetischer Reihenfolge, damit sich keiner benachteiligt fühlt):

Apple Keynote mit Steve Jobs: Guru und Vordenker aus Cupertino stellte zahlreiche Neuheiten vor wie MacBook Air, Time Capsule, Tunes Filmverleih und das Firmware-Update 1.1.3 für das iPhone. Und selbst alten Wein in neuen Schläuchen aka Apple TV, das man unbedingt am Leben erhalten will, hatte Mister Jobs im Programm. Wer seine enthusiastische iPhone-Keynote im letzten Jahr erlebt hat, weiß, wie farblos die Keynote 2008 war.

modbook von Axiotron: Lange hat er auf sich warten lassen, der Tablet-Mac mit Handschrifterkennung und berührungsempfindlichen TFT-Display. Billig ist solch ein Gerät natürlich nicht, aber sehr intuitiv in der Bedienung. Ich weiß wovon ich rede: ich nenne einen Tablet-PC von HP mein Eigen, und der funktioniert richtig gut.

EyeTV 3.0 von Elgato: Runderneuertes Aussehen (wie Apple Finder), neue Funktionen (intelligente Aufnahmeskripte) und verschönerte Oberfläche (halbtransparent in coolem Design) sind nur drei der bemerkenswerten Eigenschaften der neuen TV-Software. Dafür bekam Elgato zwar keinen Preis, den heimsten sie aber für den Turbo.264 ein, der auch in San Francisco zu sehen war.

TubeToGo von Equinux: Seine Lieblingssendung von unterwegs aus via Internet für die Aufnahmen programmieren? Und dann auch noch vom Hotelzimmer aus am iPhone ansehen? Klingt nach Science Fiction? Ist es aber nicht, sondern nur die neue Funktion der TV-Software Tube 2, die in Zukunft sämtlichen Fernsehempfängern von Equinux der Marke The Tube beiliegen soll. Tube 2 ist komplett in Cocoa programmiert, womit sich schöne neue Features auf Systemebene ergeben. TubeToGo wurde in SF übrigens auch prämiert.

Fone2Phone von nova media: Dieses kleine Tool überträgt via Bluetooth vom alten Handy die Daten in iCal und Apple Adressbuch, um Termine und Kontaktdaten im richtigen Format aufs iPhone synchronisieren zu können. Dafür erhielt die Software ebenfalls einen MWSF08-Preis.

Office 2008 für den Mac von Microsoft: Texte schreiben, Tabellen erstellen und Präsentationen vorbereiten gehören nicht unbedingt zu den Lieblingstätigkeiten vieler Leute. Aber mit Office 2008 für Mac dürfte sich das ab dem 13. Februar 2008 schlagartig ändern. Denn mit neuen Funktionen und neuen Vorlagen erscheint trockene Büroarbeit im neuen Glanz.

Bildbetrachtung am Monitor in einer neuen Dimension: gekrümmtes DLP-Display von NEC42-Zoll-Display von NEC: Normal ist solch ein Riesenmonitor wie der von NEC nicht: Gekrümmtes Design, riesige Sichtfläche, extrem kurze Reaktionszeit und ein Preis, der nicht von schlechten Eltern ist. Dafür hat man nur noch einen Monitor auf dem Schreibtisch stehen und nicht mehr zwei oder drei. Ein echtes Profigerät, das sich allerdings auch für Flugsimulationen eignen dürfte.

Merlin 2.5 von ProjectWizards:
CEO und Geschäftsführer der deutschen Firma ProjectWizards war vom Andrang an seinem Stand ob des Interesses an Merlin 2.5 derart begeistert, dass er noch vor Ort den Stand mit vergrößerter Kapazität für die MWSF09 gebucht hat. Seine Projektmanagement-Software hat aber auch eine Menge zu bieten; da macht Projektarbeit wieder richtig Spaß.

Ladybug von Vestalife: Aufgeklappt sieht diese iPod-Musikkugel aus wie ein kleiner Käfer, soll vor allem Teenager ansprechen und klingt auch ein wenig so: Zu schade für Hi-Fi-verwöhnte Ohren, aber gerade passend für den Schüler-Geldbeutel. Für die Beschallung zwischendurch ist Ladybug aber kein schlechtes Teil.

Doch nicht alles war so umwerfend: Die iPhone-Tasche PRIE Ambassador SideHook für das iPhone haben wir ausprobiert. Fazit: Zu lieblos und zu schlecht verarbeitetet. Und das zu einem Preis von über 50 Dollar. Das war ohnehin eines der zentralen Themen der diesjährigen Macworld Expo 2008: Taschen. Ob für den iPod touch, das iPhone oder das MacBook – so weit das Auge reichte, waren Schutz- und Trage-Utensilien jeglicher Couleur zu sehen. Wer das alles braucht, ist allerdings fraglich.

Und unser Fazit? Positiv, sehr positiv! Denn im Vergleich zur Maclive Expo 2007 in Köln handelte es sich beim kalifornischen Pendant um eine echte Mac-Messe mit überfüllten Hallen, mit einem riesigen Apple-Stand, mit überglücklichen Ausstellern und zwei Reportern, die leider nicht alles sehen und nicht über alles für Sie berichten konnten. Aber im nächsten Jahr, da sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Versprochen!

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Macworld Expo: Merlin 2.5 ist ein Publikumsmagnet

Unser morgendlicher Streifzug über die Macworld Expo 2008 führte uns heute unter anderem bei ProjectWizards vorbei, die auf der Mac-Messe die finale Version von Merlin 2.5 zeigen. Mit dieser Software für Projektmanagement  lassen sich verteilte Projekte via Netzwerk verwalten, pflegen und tracken.

Die Anwendung kommt bei den Macworld-Besuchern derart gut an, dass Frank Blome, seines Zeichens Geschäftsführer und CEO von ProjectWizards, für die Macworld Expo 2009 die Standfläche schon gebucht hat. Außerdem soll der Stand noch größer und noch schöner werden als dieses Jahr.

Und das aus gutem Grund: Das Unternehmen aus Melle plant nämlich für die Zukunft große Dinge, die einerseits mit neuen Features für Merlin zu tun haben sowie eine Software, die etwas ganz Neues bringen wird. Da kann man wirklich sehr gespannt sein…

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