Archiv für den Monat: Oktober 2007

Alles ist gut: Mac OS X 10.5 läuft auf meinem MacBook

Alles wird gut: Leopard ist endlich auf meinem MacBook installiertSo, jetzt muss ich mir wenigstens keine Vorwürfe mehr machen, dass ich vor der Installation von Leopard irgend etwas übersehen oder falsch gemacht habe, denn die Neuinstallation inklusive Löschen des gesamten Volumes brachte den gewünschten Erfolg: Mac OS 10.5 aka Leopard ist auf meinem MacBook erfolgreich installiert! Yes! Inklusive Time Machine, das sich automatisch aktiviert hat, da ich beim Leopard-Start die Firewire-Platte angestöpselt hatte. Sehr schön…

Als nächstes hab ich Firefox auf meine Kiste gepackt, was Time Machine automatisch dazu veranlasste, ein automatisches Backup von der Platte zu erstellen. Was übrigens sehr komisch ist: Kollege Joerges und ich sehen uns nicht innerhalb des lokalen Netzwerks, obwohl wir uns doch in demselben gemeinschaftlich befinden. Wir haben ja die Leopard-Firewall in Verdacht. Mal sehen…

Ach ja: Dank der erfolgreichen Leopard-Installation kann ich heute Abend wie versprochen die Screenshots nachholen und online stellen

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Leopard-Installation endet im Super-OS-Gau

Was ist der Worst Case beim OS-Update? Genau, der Installationsvorgang wird mittendrin unterbrochen und nichts geht mehr. Genau dieser Super-OS-GAU ist mir gestern Abend wiederfahren, und zwar beim Versuch, OS X 10.5 auf meinem MacBook zu installieren. Das wirklich Verteufelte daran war, dass es nicht vorhersehbar auftrat, da die Platte während der Installation Fehler produzierte und sich das System komplett verabschiedet hat und ich einen harten Reset durchführen musste (Ein/Aus-Taste mehrere Sekunden drücken)! Wie gesagt, Worst Case!

Und nun? Tja, erste Rettungsversuche mit dem Festplattendienst-Programm von der Leopard-DVD sowie der Singel-User-Modus (APFEL+S festhalten beim Anschalten, bis die Unix-Konsole kommt) brachten keine Verbesserung. Im Gegenteil, irgendwann ließ sich der Mac im SU-Modus gar nicht mehr starten. Ich will aber von der Platte noch retten, was zu retten ist (klar hatte ich vorher ein Backup gezogen, aber nur von den Daten).

Der Target-Modus in Kombination mit meinem PowerBook (beide Rechner per Firewire-Kabel verbinden, Powerbook anschalten, Taste T des geschrotteten MacBooks festhalten und dieses starten) brachte auch nichts, da die Festplatte nicht mehr richtig erkannt wurde. Wie gesagt, Super-GAU!

Ok, dann werde ich mit meinem Powerbook eine Boot-CD erstellen, die ich dann in den MacBook schieben und zumindest damit irgendwie booten kann. Ich habe mir also BootCD von CharlesSoft besorgt und damit eine Image-Datei des Systems erstellt. Beim Einlegen des CD-Rohlings fiel es mir wieder ein: Das CD-RW-Laufwerk meines betagten PowerBooks hat ja schon seit längerem eine Macke und brennt nicht mehr. Super-GAU!!

Ok, dann versuch ich halt, das Image per Carbon Copy Cloner (Version 2.3 für Panther!) auf meine Firewire-Festplatte zu kopieren und damit das MacBook wieder zum Laufen zu bringen. Hoffentlich klappt’s! Und wenn das gar nicht geht, lass ich mir von meinem lieben Kollegen Richard eine Boot-CD brennen. Stay tuned…

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Frisch vom Apple-Event: Leopards beste Funktionen

Ich komme gerade von einer Apple-Veranstaltung, auf der Leopard in Form einer Demo vorgestellt worden ist. Ich sag mal so: Leopard gesehen zu haben ist dann doch etwas ganz anderes als nur darüber zu schreiben, basierend auf diversen Infos von diversen Webseiten. Zusammenfassend kann ich guten Gewissens sagen: Leopard ist wirklich begeisternd, und auf den ersten Blick gibt es nicht viele Dinge, die mir missfallen haben. Aber der Reihe nach.

Klar, Apple hat die Fenster design-mäßig noch konsistenter gemacht und das aktive Fenster ist jetzt noch besser als solches zu erkennen. Und ja, die Spiegeleffekte des neuen Docks sind hübsch anzuschauen und bestimmt auch schicker als die Aero-Oberfläche von Vista. Und dass sich Programm- und Browserfenster im Dock ebenfalls spiegeln, falls diese der Leiste zu nahe kommen, ist auch nett. Aber deshalb ein neues Betriebssystem installieren? Sicher nicht.

Schneller Zugriff auf wichtige Dokumente: StacksDa ist schon eher die neue Funktion Stacks ein überzeugendes Argument, Leopard auf den Mac zu packen. Denn die Zugriffe mit der Maus auf Daten und Programme lassen sich doch erheblich beschleunigen, und endlich bleibt der Desktop aufgeräumt, da Download-Elemente direkt im Stack-Element „Download“ landen (sic!). Neue Stack-Folder lassen sich per Drag&Drop erstellen, indem man beispielsweise einen kompletten Ordner auf die Dock-Leiste zieht.

Was natürlich einer der Oberknüller ist und die 129 Euro für Leopard schon eher rechtfertigt, ist der neue Finder. Das beginnt bei der verbesserten Darstellung der Icons, die größer und hochaufgelöster erscheinen und endet bei der Integration der Cover-Flow-Technik, die man ja bereits aus iTunes kennt. Damit kann man sehr komfortabel in PDF- und Keynote-Dateien blättern, Videos direkt aus der Voransicht abspielen und Fotos schnell im Vollbild-Modus betrachten. Interessant dabei ist, dass Apple eine Plugin-Architektur vorsieht, mit deren Hilfe Datei-Formate für Cover Flow adaptiert werden können, die standardmäßig von Leopard nicht unterstützt werden. Beispiele hierfür sind Photoshop- und InDesign-Dateien.

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iPhone-Tarife von T-Mobile offiziell bestätigt

So, jetzt ist auch die offizielle Pressemeldung von T-Mobile draußen und bestätigt das, was bereits öffentlich diskutiert worden ist: Die Tarife heißen Complete M, Complete L und Complete XL und kosten 49, 69 bzw. 89 Euro im Monat. Laut Tariftabelle sind in diesen “Komplettpreisen” folgende Dienste enthalten: Inklusivnutzung aller WLAN-Hotspots in Deutschland sowie des EGDGE-Datennetzes, das derzeit 220 KBit/s Downloadtempo bietet. Außerdem kann man für die “Monatsflatrate” 100 (M), 200 (L) bzw. 1000 Minuten (XL) telefonieren sowie 40 bzw. 150 bzw. 300 SMS verschicken. So weit, so gut. Bemerkenswert daran sind allerdings drei Dinge:

1. Sollte das jeweilige monatliche Telefon- bzw. SMS-Kontigent aufgebracht sein, muss man für Mobilfunkgespräche 39 Eurocent pro Minute (0,29 Euro im XL-Tarif) berappen, und die SMS ins Inland kostet dann 19 Eurocent.

2. Ein Bereitstellungspreis von 25 Euro pauschal ist auch äußerst interessant. Fragt sich nur, wofür das gut sein soll? Für die eigens durchgeführte Aktivierung des Kunden via iTunes? Als Aufpreis für die 399 Euro, die man ohnehin schon für das iPhone zahlt? Oder für die 24 Monate, die man sich an T-Mobile binden darf, um überhaupt in den Genuss des Apple-Smartphones zu kommen?

3. Im Kleingedruckten unter der Fußnote (1) findet man den Hinweis (wie auch bereits kolportiert), dass die Flatrate noch “flacher” ist, als angenommen. Denn ab einem monatlichen Download-Volumen von 200 MByte (Complete M) bzw. 1 GByte (L) resp. 5 GByte (XL) wird die Bandbreite drastisch begrenzt, und zwar auf 64 KBit/s in Download-Richtung und auf 16 KBit/s für den Upload. Und dass die nicht verbrauchten Inklusivminuten am Monatsende einfach verfallen, ist auch nicht wirklich nett. Das gilt übrigens auch für SMS.

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Sonos DMS und Hifidelio: ein gutes Gespann

Ich hab ja schön öfter darüber berichtet, dass ich ein großer Hifidelio-Fan bin. Und nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Sonos DMS stellte sich natürlich die Frage, ob sich Hifidelio und Sonos DMS vertragen? Die Antwort: Ja, das tun sie. Und hier steht, wie das geht.

Zunächst einmal muss man wissen, dass sich auf dem Hifidelio ein Verzeichnis namens “music” befindet, das man für die Verwendung mit dem Sonos-System freischalten muss. Hierfür benötigt man eine spezielle Konfig-Datei, die man per Telnet auf den Hifidelio kopieren muss. Und das geschieht so:

Man lade die modifizierte Datei smb.conf auf seinen Mac und kopiere es via SMB-Share in den Import-Ordner des Hifidelio. Anschließend ist Folgendes zu tun:

1. Dienstprogramm “Terminal” starten”
2. “telnet” <ENTER>
3. open <IP-Adresse des Hifidelio>
4. cp /audio/import/smb.conf /opt/samba/lib/

Kommt keine Fehlermeldung, ist nun das Verzeichnis “music” freigeschaltet und der Hifidelio für die Benutzung mit dem Sonos DMS vorbereitet. Als nächstes ist der Sonos-Player ZP80 mit einem freien Ethernetport des Hifidelio zu verbinden. Am WLAN-Router ist vorher beispielsweise die neue ZoneBridge BR100 anzuschließen, die den Ausgangspunkt des Mesh-Netzwerks darstellt.

Der ZP80 muss dann als neuer Sonos-Player mithilfe des Controllers CP100 eingerichtet werden. Hierzu muss man lediglich den Player als neue Music-Zone konfigurieren. Anschließend ist es wichtig, dass man über die Systemeinstellungen den Punkt “Musikbibliothek verwalten” eine neue Musikbibliothek einrichtet. Dies geschieht über die Menüpunkte “Neu”, ” “Neue Eingabe”. In diesem Fall lautet der Pfad “hifideliomusic. Benutzer und Kennwort bleiben frei. Dies erfolgt ein wenig aufwändig mithilfe des Scrollrades und des virtuellen Alphabets.

Anschließend wird die Musikbibliothek des Hifidelio neu indiziert und steht dann via Sonos-Player zur Verfügung. Damit lässt sich der Hermstedt-Musikserver äußerst komfortabel bedienen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, während der Wiedergabe das nächste Lied einer neuen oder bestehenden Wiedergabeliste zuzuordnen.

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