Was ist der Worst Case beim OS-Update? Genau, der Installationsvorgang wird mittendrin unterbrochen und nichts geht mehr. Genau dieser Super-OS-GAU ist mir gestern Abend wiederfahren, und zwar beim Versuch, OS X 10.5 auf meinem MacBook zu installieren. Das wirklich Verteufelte daran war, dass es nicht vorhersehbar auftrat, da die Platte während der Installation Fehler produzierte und sich das System komplett verabschiedet hat und ich einen harten Reset durchführen musste (Ein/Aus-Taste mehrere Sekunden drücken)! Wie gesagt, Worst Case!
Und nun? Tja, erste Rettungsversuche mit dem Festplattendienst-Programm von der Leopard-DVD sowie der Singel-User-Modus (APFEL+S festhalten beim Anschalten, bis die Unix-Konsole kommt) brachten keine Verbesserung. Im Gegenteil, irgendwann ließ sich der Mac im SU-Modus gar nicht mehr starten. Ich will aber von der Platte noch retten, was zu retten ist (klar hatte ich vorher ein Backup gezogen, aber nur von den Daten).
Der Target-Modus in Kombination mit meinem PowerBook (beide Rechner per Firewire-Kabel verbinden, Powerbook anschalten, Taste T des geschrotteten MacBooks festhalten und dieses starten) brachte auch nichts, da die Festplatte nicht mehr richtig erkannt wurde. Wie gesagt, Super-GAU!
Ok, dann werde ich mit meinem Powerbook eine Boot-CD erstellen, die ich dann in den MacBook schieben und zumindest damit irgendwie booten kann. Ich habe mir also BootCD von CharlesSoft besorgt und damit eine Image-Datei des Systems erstellt. Beim Einlegen des CD-Rohlings fiel es mir wieder ein: Das CD-RW-Laufwerk meines betagten PowerBooks hat ja schon seit längerem eine Macke und brennt nicht mehr. Super-GAU!!
Ok, dann versuch ich halt, das Image per Carbon Copy Cloner (Version 2.3 für Panther!) auf meine Firewire-Festplatte zu kopieren und damit das MacBook wieder zum Laufen zu bringen. Hoffentlich klappt’s! Und wenn das gar nicht geht, lass ich mir von meinem lieben Kollegen Richard eine Boot-CD brennen. Stay tuned…