Archiv für den Monat: September 2007

Das iPhone ist zu teuer, zu langsam, zu angeberisch

Das Apple iPhone als AngeberteilWas wird dem iPhone nicht alles nachgesagt: Es sei mit 400 Euro ab dem 9. November bei T-Mobile viel zu teuer. Das Display ist zu dunkel, gerade bei der Videowiedergabe. Es ist ein reines Prestigeobjekt und Angeberteil. Tja, und Apple beteiligt sich selbst auch daran: So hat Steve Jobs während der T-Mobile-PK anlässlich der deutschen iPhone-Vorstellung ja behauptet, UMTS komme erst dann, wenn die existierenden Module weniger Strom fressen.

Das sind insgesamt zu viele Vorurteile, die dem iPhone entgegen gebracht werden. Daher wollen wir heute den ein oder anderen Unsinn hinterfragen und Tacheles reden.

Vorurteil I: Das iPhone ist bei T-Mobile mit 400 Euro viel teuer!

Antwort: Diese Annahme ist falsch! Fakt hingegen ist, dass bei T-Mobile, Vodafone & Co. vergleichbare Smartphones im Programm sind, die entweder ein bisschen weniger kosten, dafür aber auch weniger können, oder sogar teurer sind als das iPhone und hierfür nicht unbedingt mehr leisten. Hierfür seien zwei Beispiele genannt: Nokia N95 bei T-Mobile und Nokia 8800 Sirocco. Das N95 von Nokia kostet mit Vertrag 350 Euro. Ok, dafür kann es UMTS und löst Bilder mit 5 Megapixel auf. Und ja, es kann Musik und Video. Aber sieht es so gut aus wie das iPhone? Und lässt es sich so geschmeidig bedienen? Siehste…

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Sneak Preview: Microsoft Office 2008 für Mac

Office für den Mac wird’s ab dem nächsten Jahr auch in Schön geben. So viel steht schon mal fest. Ob’s dadurch auch komfortabler wird, werden erste Tests zeigen, sobald Microsoft stabile Betas an die Redaktionen rausschickt. Und wir stehen auf der Liste.

Die ersten Screens, die Ihr hier seht, hat für uns der freundliche Microsoft-Mitarbeiter “geschossen”. Sie zeigen schon ganz gut, in welche Richtung es gehen wird. Mit ganz neuen Vorlagen lassen sich Dokumente bauen, die wirklich was her machen. Microsoft nennt diese Templates “Elements Gallery”. Aber auch mithilfe von Office Art lassen sich eigene Schaltflächen erstellen und in Dokumente integrieren, die sich hinter professionellen Werken nicht verstecken müssen.

Powerpoint-Folien werden mit Office 2008 für Mac Apples Keynote möglicherweise das Fürchten lehren.

Anhänger von Excel-Grafiken werden sich über Office 2008 ebenfalls freuen. Denn mit einer stark vereinfachten Grafikfunktionen lassen sich Zahlenkolonnen per Ausprobieren in dreidimensionale Tortendiagramme und ähnliche Elemente verwandeln. Numbers lässt grüßen. Und was Smart Art aus drögen Ablaufdiagrammen und ähnlichen Dingen macht, ist ebenfalls ganz ansehnlich. Spiegeleffekte inklusive.

Schade nur, dass Entourage noch nicht so ganz funktioniert. Zumindest hat Microsoft das Kommunikationstool von Office 2008 für Mac während der Präsentationen auf der Apple expo ausgeklammert. Das Programm sei noch nicht so weit, heißt es.

Aber einen kurzen Blick auf “My Day”, die Kommunikationszentrale von Entourage, konnten wir trotzdem schon mal werfen. Sehr praktische Sache. In My Day lassen sich sämtliche Aktivitäten zentral erfassen, die unmittelbar danach in den jeweiligen Modulen zur Verfügung stehen. Diese Daten werden mit iCal und dem Apple Adressbuch automatisch synchronisiert. Ok, das geht jetzt auch schon…

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eyeTV 2.5: Videostreaming auf iPhone und iPod touch

Heute war eyeTV-Time. Soll heißen, dass wir uns die neue Version 2.5 live angesehen haben, die rechtzeitig zur Apple expo fertig geworden ist. Die Highlights des kostenlosen Software-Updates: Videostreaming innerhalb des eigenen Wireless LAN auf iPhone und iPod touch, Komplettaufnahmen bereits laufender Fernsehsendungen, TV-Fenster im Vordergrund und voller HD-Support.

Für alle, die bereits glücklicher Besitzer eines iPhone oder iPod touch sind oder demnächst sein werden, bietet Elgato mit eyeTV 2.5 ein echtes Schmankerl: TV-Sendungen lassen sich quasi zeitversetzt oder als Konserve drahtlos vom Mac auf die mobilen Wiedergabegeräte von Apple streamen. Der Trick dahinter: Mit der Elgato-eigenen Serversoftware EyeConnect steht auf dem Macintosh-Rechner eine Streaming-Anwendung zur Verfügung, die per UPnP A/V Kontakt mit kompatiblen Geräten wie dem iPhone oder iPod touch Kontakt aufnimmt.

Auf dem Apple-Player steht mit Safari 3.0 der passende Client zur Verfügung, der per Quicktime-Plugin die eyeTV-Inhalte wiedergeben kann. Aufgrund der relativ geringen Auflösung von 480 x 360 Bildpunkten spielt die WLAN-Bandbreite eine eher untergeordnete Rolle. Damit sehen vor allem ursprünglich hochaufgelöste Inhalte wie HD-Streams auf dem iPhone doppelt so gut aus, wovon wir uns mit eigenen Augen überzeugen konnten.

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Knackige Bässe und portable Sounderzeuger von Bose

Tragbare Musik vom Feinster: Bose Music MonitorPortable Audiolösungen sind stets eine zwiespältige Sache: Entweder klingen sie nach nix oder liefern keinen vernünftigen Bass oder sind nicht tragbar genug, da sie ohne Akku für die Stromversorgung auskommen müssen. Bei Bose ist das standardmäßig ein wenig anders. Erstens klingen die Klamotten richtig nach Musik und zur Tragbarkeit gesellt sich jetzt noch die Portabilität.

Und zwar in Form einer Lithium-Ionen-Batterie, die der Hersteller seinem neuen SoundDock spendiert hat. Untertitel: “Portable digital music system”. Na, das trifft’s doch ganz gut. Denn jenseits von Steckdosen könnt Ihre Eure iPod-Musik mit dem SoundDock hören, wo immer Ihr wollt. Und das in gewohnter Bose’scher Klangqualität. Selbstverständlich wird der eingesteckte iPod mit Strom versorgt, was die Akkulaufleistung ein wenig schmälert. Und mit der beiliegenden Fernbedienung habt Ihr den SoundDock auch von der Couch aus voll im Griff.

Als fast schon revolutionär kann man die neuen, silberfarbenen Lautsprecher nennen, die auf den Namen MusicMonitor hören. Das Besondere an den kleinen Boxen: Ganz ohne Subwoofer liefern sie einen Bass, der jedem 2.1-System die Schamesröte in den Tieftöner treiben dürfte. Die Technik dahinter basiert auf der Resonator-Technik, die mithilfe zweier schwingender Spulen und Neodymium-Eisen-Boron-Magneten (NdFeB) knackige Bässe erzeugen, wovon wir uns selbst überzeugen konnten. Sehr überzeugend! Am MusicMonitor lassen sich sämtliche Audiogeräte mit 3,5-mm-Eingang anschließen. Zur komfortablen Steuerung liegt dem Musiksystem eine kleine Fernbedienung bei.

Der Bose Micro Music Monitor ist unter anderem bei Cyberport für rund 400 Euro zu finden.

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Neue Versionen und Funktionen von FoneLink im Anflug

Kaum auf der Apple expo, und schon hatte ich den ersten Termin. Und zwar mit nova media, die nächste Woche die Version 1.1.4 von FoneLink rausbringen, die den OS-X Bluetooth-Assistenten ersetzt und somit das Einbinden des Handys vereinfachen soll.

In zirka drei Wochen kommt die nächste Version auf den Markt, die sich 1.2 nennt und vor allem eine komplette SMS-Umgebung integriert, mit der Ihr via Handy SMS-Nachrichten verschicken und empfangen könnt. Inklusive Multi-Part und und Multi-User. Und kurz vor Weihnachten will nova media die Version 1.5 vorstellen, die iSync vollständig überflüssig machen soll.

btw: nova media hat nicht nur Software, sondern auch Hardware im Programm. Und zwar in Gestalt eines UMTS-Adapters, der sich per USB am Mac anschließen lässt und Euch mithilfe von launch2net und dem passenden Provider via HSDPA ins Internet bringt. Preis ohne Vertrag: rund 355 Euro. Im Unterschied zu Mitbewerber-Adaptern ist die nova-media-Lösung mit einer Diversity-Antenne ausgestattet, die den Empfang erheblich verbessern soll.

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