Notebook-Kaufberatung: das Display

Achten Sie beim Notebook-Kauf besonders auf das Display (Bild: www.csworld.it)Der heutige dritter Teil unserer großen Notebook-Kaufberatung führt uns ins Reich des Visuellen. Die Rede ist von einem der wichtigsten Komponenten des Laptops: Dem Display.

Hier geht’s zu ersten und zweiten und vierten und fünften Teil unseres Einkaufsberaters „Laptops“.

Aktuelle Notebooks sind allesamt mit TFT-basierten Flachbildschirmen ausgestattet, deren Hauptmerkmal die Größe ist. Dabei beherrschen aktuell vier Displaygrößen den Markt: 12, 14, 15 und 17 Zoll. Es werden aber auch Laptops verkauft, die eine Bildschirmdiagonale von 10, 11, 19 oder gar 20 Zoll bieten.

Hinweis: Für alle, die sich die Umrechnungsformel für Zoll-in-cm nicht merken können, sei gesagt, dass 1 Zoll 2,54 cm entspricht.

Vier Größen, drei Anwendungen

12-Zoll-Displays (genauer: 12,1 Zoll) finden Sie sehr häufig in so genannten Subnotebooks. Diese Geräte richten sich vor allem an Vielreisende, denen es vor allem auf ein geringes Gewicht und eine lange Akkulaufzeit ankommt. Dafür ist die Sichtfläche dieser Displays eingeschränkt. Eine typische native Auflösung bei 12-Zoll-Notebooks lautet 1024×768 Bildpunkte.

„Notebook-Kaufberatung: das Display“ weiterlesen

Palm Foleo – das Notebook zum Smartphone

Mit einer Überraschung wartete heute Morgen Palm auf. Nicht einen neuen PDA oder eine neues Smartphone hat man vorgestellt sondern den Palm Foleo Mobile Companion. Eine Art Subnotebook als Ergänzung zu einem PDA oder Smartphone um E-Mails und Office-Dateien bequem bearbeiten zu können. Unterstützt werden sowohl Geräte mit Palm-, als auch Windows-Mobile-Betriebssystem.

Palm Foleo mit Palm Treo (Foto: Palm)

Das zirka 1,1 Kilogramm leichte Gerät bietet einen 10-Zoll-Bildschirm und eine nahezu vollwertige Tastatur. Ausserdem Bluetooth und WLAN sowie einen Slot für SD- und CF-Karten. Die Batterielaufzeit wird mit zirka fünf Stunden angegeben. An Schnittstellen wird lediglich ein USB- und ein Videoausgang geboten.

Als Betriebssystem kommt ein Linux zum Einsatz. Um welches es sich handelt, ist nicht bekannt. Allerdings wird schon länger darüber spekuliert, dass Palm an einem neuen Betriebssystem auf Linux-Basis für seine PDAs und Smartphones arbeitet. Gut möglich also, dass dies die erste Variante davon ist. Über die Technik, also welcher Prozessor zum Einsatz kommt und wie groß der Speicher ist, ist nichts bekannt. Klar ist jedoch, dass es weder Festplatte noch CD/DVD-Laufwerk gibt.

Für das Surfen im Internet ist auf dem Foleo ein Opera-Browser enthalten. Für die Bearbeitung von Office-Dateien hat man sich mit DataViz zusammengetan und eine spezielle Version von Documents To Go bereitgestellt. Außerdem soll es einen Foto-Betrachter geben.

Palm Foleo Mobile Companion (Foto: Palm)Besonders großen Wert legt Palm auf die simple und vor allem schnelle Bedienung. Das Gerät ist nach dem Einschalten sofort einsatzbereit. E-Mails werden auf Knopfdruck gesendet und empfangen. Dabei ist allerdings bisher nicht klar, ob nur vom und zum PDA bzw. Smartphone oder via WLAN auch direkt ins Internet. Die Anbindung an PDA und Smartphone geschieht per Knopfdruck via Bluetooth. Gerüchteweise soll in Zukunft auch das kommende Apple iPhone unterstützt werden.

Erhältlich soll der Foleo in den USA ab Mitte Juni für 499 US-Dollar sein, wobei darin ein Einführungsrabatt von 100 US-Dollar enthalten ist. Nach Deutschland soll das Gerät laut Palm „später in diesem Jahr“ kommen.

„Palm Foleo – das Notebook zum Smartphone“ weiterlesen

Apple TV mit größerer Festplatte und YouTube

Apple TV, endlich da!Apple hat soeben ein Manko des Apple TV beseitigt. Ab Morgen, also am 1. Juni, ist das coole Video-Device auch in einer Version mit 160 GByte Festplatte erhältlich. Damit steht endlich genug Platz für digitalen Video-Content zur Verfügung. Das 40-GByte-Modell ist weiterhin für 299 Euro verfügbar, die 160-GByte-Variante schlägt mit 399 Euro zu Buche.

Ein weiteres Highlight für Apple-TV-Fans: Ab Mitte Juni wird es ein kostenloses Update der Apple-TV-Software geben, welches auch den Empfang und die Wiedergabe von YouTube-Videos ermöglicht.

Ach ja: Einen ausführlichen Test von Apple TV können Sie hier lesen.

    Richtige Ports in Fritzbox WLAN für iChat freischalten

    Die Fritz!Box verfügt über eine sehr regide Firewall (Bild: AVM)Vor ungefähr einer Stunde ploppte das Videofenster meines Macbooks auf und Freund und Kollege Richard J. wollte mit mir ein bisschen iChatten. Gesehen hab ich ihn ja, aber hören konnte ich ihn nicht. Und reines Audiochat ging auch nicht. Warum funktioniert das nicht?

    Tja, ein wenig gegoogelt, und schon kam ich dem Geheimnis auf die Spur: unser WLAN-Router mit dem Namen Fritz!Box ist der Übeltäter. Denn die drahtlosen Zugangspunkte von AVM haben eine ziemlich rigide Firewall, die nichts raus und nichts rein lässt. Das ist einerseits natürlich toll, da ungewollte Gäste nur schwer ins Netzwerk reinkommen.

    Blöd ist das aber dann, wenn man eben beispielsweise Videochatten oder andere Dinge tun will. Dann ist so eine Firewall echt lästig. Gut nur, dass sich die Fritz!Box so einrichten lässt, dass auch iChat & Co. möglich sind. Und hier steht, wie’s geht:

    Preisvergleich Fritz!Box WLAN 3170

    „Richtige Ports in Fritzbox WLAN für iChat freischalten“ weiterlesen

    Microsoft Surface – eine ganz neue Benutzeroberfläche

    Microsft Surface im Einsatz (Foto: Microsoft)Endlich mal wieder etwas richtig cooles von Microsoft! Auf der vom Wallstreet Journal ausgerichteten Konferenz D: All Things Digital hat Microsoft ein neues Konzept für eine Benutzeroberfläche vorgestellt.

    Sie heißt Microsoft-Surface (bis jetzt als „Milan“ bekannt) und verspricht eine vollkommen neue Art der Interaktion mit einem Computer. Genau genommen handelt es sich dabei sogar um eine vollkommen neue Art von PC, oder wie es die Ideengeber des Konzepts ursprünglich nannten, einen interaktiven Tisch. Und genau so sieht das vorgestellte Gerät auch aus.

    Doch beim Tisch hört das Konzept nicht auf. Wie der Name Surface schon andeutet, kann es für alle möglichen Arten von „Oberflächen“ verwendet werden, also beispielsweise Schreibtisch, Couchtisch, Arbeitsplatte in einem Herstellungsbetrieb oder auch eine Wand.

    Der Clou ist, dass die Oberfläche sowohl Bildschirm, als auch Benutzer-Interface ist. Es reagiert auf Gesten und kann Gegenstände anhand einer speziellen Kodierung erkennen.

    MS-Surface Ansicht (Bild: Microsoft)Was tatsächlich zu sehen war, war ein Tisch, aber einer der es in sich hat. Nämlich einen 3-GHz-Vista-PC, fünf Infrarot-Sensoren und einen DLP-Projektor, der das Bild von unten gegen die Tischplatte-Projeziert. Über die Infrarotsensoren werden Berührungen der Tischplatte registriert.

    Aber im Gegensatz zu einem herkömmlichen berührungsempfindlichen Bildschirm, erkennt Surface die Bewegungen mehrerer Finger. In der Tat ist Surface sogar dafür geeignet, dass mehrere Personen gleichzeitig damit arbeiten können. Als ob man mit fünf oder mehr Mäusen gleichzeitig an ein und dem selben PC hantieren würde.

    Beeindruckend die Demos: Man kann mit den Händen Objekte hin und her schieben, schreiben, malen. Erkennt Surface beispielsweise über die Kodierung einen Pinsel, dann malt man im Grafikprogramm auch mit dem Pinsel-Werkzeug. Faszinierend ist, wenn zwei oder mehr Personen gemeinsam etwas tun. Beispielsweise ein Fotoalbum zusammenstellen oder spielen. Es geht einfach.

    Die gute Nachricht ist, das Surface nicht einfach nur ein Konzept ist, sondern bald auch reales Produkt. Die schlechte Nachricht ist, dass der Preis bei bis zu 10.000 US-Dollar liegen wird und Anfangs gewerbliche Anwender beliefert werden. So unter anderem Harrah’s Entertainment aus Las Vegas (Ceasars Palace), T-Mobile US und die Hotelkette Starwood Hotels & Resorts Worldwide. In allen drei Fällen wird der Surface-Tisch für Informationsangebote genutzt.

    MS-Surface Handyverkauf (Bild: Microsoft)Wohin die Reise in Zukunft gehen wird, hat Microsoft ebenfalls gezeigt.

    So erkennt der „Tisch“ beispielsweise eine auf die Oberfläche gelegte Digitalkamera und beginnt mit dem Download der Fotos aus dem Kameraspeicher.

    Oder, wie es T-Mobile USA realisieren wird: man legt im Telefonladen ein ausgestelltes Handy auf den Tisch und bekommt sämtliche Daten zu diesem Handy und ein Angebot angezeigt und kann sogar zwei Modelle vergleichen.

    Nachtrag: Und, wer hat wieder das passende Videofilmchen dazu? Genau, der Robert…

    iTunes 7.2 unterstützt DRM-freie Musik

    iTunes-MediathekSeit heute Morgen steht iTunes 7.2 zum Download und in der Software-Aktualisierung bereit. Grund für die neue Version: Demnächst soll es DRM-freie Musik im iTunes-Store geben. Die DRM-freien (d.h. ohne Kopierschutz) Stücke sind etwas teurer (1,29 Euro statt 99 Cent) dafür aber auch mit besserer Qualität kodiert. Statt 128 sind es 256 KBit/s. Ein deutlich hörbarer Unterschied, zumindest wenn man entsprechend gute Lautsprecher bzw. Kopfhörer verwendet. Die DRM-freien Downloads sind mit dem Label iTunes Plus versehen.

    Es gibt aber auch noch eine weitere, auf den ersten Blick unscheinbare Änderung: Die Bibliothek wurde in Mediathek umbenannt. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass Apple noch stärker in Richtung Video, Hörbücher und Podcasts steuert. Zumal ja iTunes auch die Medienzentrale für das Apple-TV ist. Hoffen wir, dass dies auch ein Hinweis darauf ist, dass es bald Filme und Fernsehserien auch im deutschen iTunes-Store zu kaufen gibt.

    Update: Jetzt ist iTunes Plus online. Zu finden ist es im iTunes-Store in der rechten Spalte unter „Alles auf einen Blick“. Klickt man dort den Menü-Punkt „iTunes Plus“ an, stellt iTunes automatisch fest, ob man Upgrade-fähige Titel besitzt und bietet gleich die Update-Option an.