Archiv für den Monat: März 2007

Digitalkameras: Trendradar für März

Im Februar hatten wir eine kleine Vorschau gewagt, mit welchen Modellen die Kamerahersteller die Fotowelt zur PMA überraschen würden. Mal sehen, ob sich zumindest einige Prophezeiungen bewahrheitet haben.

Canon hatte die neue EOS 1DMark III sowie die neuen Powershots und Ixus-Modelle bereits im Februar vorgestellt.

Fujifilm legt zur PMA noch mit der hübschen 8-Megapixelkamera Finepix Z5 (ausgezeichnet mit dem Reddot-Award für gelungenes Design) nach.

Kodak hat zwar keine weitere Doppelaugen-Kamera herausgebracht, aber dafür mit der Megazoomkamera Z712, mit der vielseitigen Kompakten Z885 und dem Einsteigermodell C613 ein vielversprechendes Kameratrio zur CeBIT.

Die Marke mit dem roten Punkt haben wir wohl zu leicht abgetan: Mit der C-Lux 2 stellt Leica doch eine Neuheit vor, auch wenn diese weitgehend baugleich mit der Panasonic DMC-FX30 ist.

Nikon hatten wir einen Trumpf im Profi-SLR-Bereich angedichtet. Das stimmte immerhin zur Hälfte: Mit der D40x präsentierte Nikon zwar eine Spiegelreflexkamera, jedoch für Einsteiger. Der größte Unterschied zum 6-Megapixel-Schwestermodell D40 ist die höhere Auflösung von 10 Megapixeln. Damit schickt Nikon wohl einen speziellen Gruß Richtung Canon: Auch die EOS 400D löst mit rund 10 Megapixeln auf.

Einen Treffer konnten wir auch bei Olympus landen: Zwar bleibt die E2 Zukunftsmusik, jedoch zeigte Olympus auf der PMA mit der E-410 und E-510 zwei neue Mittelklasse-SLRs.

In Sachen Spiegelreflexkamera hatten wir von Panasonic nichts erwartet. Gegenüber Journalisten hat Ichiro Kitao auf der PMA jedoch von einem SLR-Modell für Einsteiger gesprochen. Der Leiter der Kameraentwicklung bei Panasonic stellte ein 10-Megapixelmodell in Aussicht, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Aus dem Profi-Bereich wolle man sich zunächst heraushalten.

Ricoh hatten wir so gar nicht auf dem Radar. Zu Unrecht, denn für den April hat der Hersteller mit der GX100 eine interessante Kompaktkamera angekündigt. Die Nachfolgerin der GX8 bringt ein Weitwinkelobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 72 bis 24 Millimeter in einem nur 25 Millimeter dicken Gehäuse unter.

Sony hatte Anfang März einen ganzen Schwung neuer Cyber-shots vorgestellt. Auf der PMA versprach der Hersteller zwei neue Alpha-Spiegelreflexkameras, die jeweils höher als die Alpha 100 angesiedelt sein sollen. Interessant ist auch die auf der PMA nachgeschobene Cyber-shot DSC- G1, die einen riesigen internen Speicher von 2 Gigabyte sowie einem großen 3,5-Zoll-Display beeindrucken soll.

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Praxistest: Mit Apple-TV MP3s und Videos via iTunes streamen, Teil 5

Apple TV, LogoZeit für das Fazit und das abschließende Urteil: Wir finden das Apple TV toll. Aber das liegt auch daran, daß wir Apple-Fans sind und dieses kleine Kästchen einfach Spaß macht. Trotzdem muß man die Frage stellen, ob sich der Kauf eines Apple TV lohnt. Und da sieht es für manchen potentiellen Interessenten bitter aus.

An erster Stelle wäre zu nennen, daß das Apple TV nur sehr wenige Videoformate darstellen kann. Es handelt sich um diejenigen, die auch das aktuelle iTunes 7.1 beherrscht. Also H.264 und MPEG-4. WMV, AVI und vor allem DivX: Fehlanzeige! Einzige Abhilfe: Selbst rippen bzw. konvertieren. Dafür benötigt man beispielsweise Quicktime 7 Pro für 30,49 Euro oder ein anderes geeignetes Programm.

Apple TV, Aufbau

Wir konnten es zwar nicht selbst ausprobieren, aber es gibt Berichte, wonach es Probleme gibt, wenn Videos zwar das richtige Format haben, aber die von Apple für das Apple TV definierte Qualität übersteigen. Es kann also passieren, daß ein HD-Video via iTunes auf einem Mac problemlos läuft, nicht jedoch auf dem Apple TV.

Weiterer Nachteil: Es gibt keine Aufnahmefunktion und keinen integrierten DVD-Player. Das würde die Erstellung von Content für das Apple TV wesentlich vereinfachen. Zumal es ja so gut wie keinen HD-Content im iTunes-Store zu kaufen gibt.

Im deutschen Store gibt es bis dato nicht einmal herkömmliche Filme oder Fernsehserien zu kaufen, wie es bei den Amerikanern der Fall ist. Und wenn es sie gäbe, hat man noch ein Problem: Direkt vom Apple TV aus gibt es keine Möglichkeit auf den iTunes-Store zuzugreifen. Man muss immer den Umweg über einen Mac bzw. PC gehen.

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Praxistest: Mit Apple-TV MP3s und Videos via iTunes streamen, Teil 4

Apple TV, LogoBeim Test fiel uns auf, daß das Apple TV absolut keine Probleme mit der Performance hat. Allerdings hatten wir kein HD-Video-Material zur Verfügung, um an das Limit zu gehen. In Ermangelung desselbigen im iTunes-Store ist das kein Wunder. Bemerkenswert erscheint uns vor allem, wie geschmeidig die Benuteropberfläche ist. Nichts ruckelt, Kommandos von der Fernbedienung werden sofort in Aktion umgesetzt.

Da stellt sich die Frage, was das Apple TV überhaupt ist. Klar, es ist eine Set-top- und Streaming-Box für iTunes-Inhalte. Aber was ist es darüber hinaus?

Apple TV, StartcreenZunächst einmal ist es ein abgespeckter Mac. Und zwar sehr abgespeckt (mehr dazu lesen sie weiter unten). Innen drin arbeitet ein eher gemächlicher Pentium M Prozessor von Intel mit einer Taktfrequenz von 1 GHz. Der Prozessor hat den Codenamen Crofton, und basiert auf einem Dothan-Kern aus dem Centrino-Chipsatz. Zur Erinnerung: Dothan ist die Prozessorgeneration vor dem ersten Core-Duo-Prozessor. Der Apple TV Prozessor läuft mit einem Bustakt von 350 MHz.

Für die Grafik sorgt ein Nvidia GeForce Go 7300 Grafikchip mit 64 Mbyte Video-Arbeitsspeicher (VRAM). Die maximale Auflösung beträgt 1280 x 720 Bildpunkte bei 60 Hz, sprich also dem HD-Format 720p. Desweiteren steckt im Apple TV eine 2,5-Zoll-Festplatte (4200 U/min) mit 40 GByte und ein Arbeitsspeicher von 256 MByte RAM, der mit 400 MHz getaktet ist.

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Nachgefragt: So schätzt Trendnet die CeBIT 2007 ein

Trendnet stellt sich unseren CeBIT-Fragen...Weitere Antworten zu unserer kleinen CeBIT-Rückschau sind eingetroffen.

Heute am Start: Trendnet, Hersteller und Anbieter von WLAN-Routern, Powerline-Komponenten, ersten UWB-tauglichen Geräten und vielem mehr.

Unseren drei Fragen hat beantwortet Michael Peters, seines Zeichens Branch Manager von Trendnet Deutschland.

... und das tut Michael Peters, Branch Manager Trendnet Dmesse-fakten.de: Herr Peters, die Messe AG zieht in ihrem Abschlussbericht ein positives Fazit bezüglich der CeBIT 2007. Wie schätzen Sie das ein?
Michael Peters: In Bezug auf die Besucherzahlen kann ich da so nicht ganz zustimmen. Die unglaublich große Menge an Tagestickets, die die Messe AG schon vor Beginn der CeBIT versandt bzw. günstig verkauft hat, spricht ja für sich. Offensichtlich hat man selbst nicht so ganz daran geglaubt, an die Vorjahre anknüpfen zu können. Aber: Eine Wende zum Positiven war deutlich zu beobachten.

messe-fakten.de: Wie war Ihr Eindruck von der Messe insgesamt?
Peters: Nun, an vielen Stellen wurde es offensichtlich: Die gesamte Ausstellungsfläche ist erneut zurückgegangen, was die Messe AG allerdings an vielen Stellen geschickt kaschiert hat, wodurch das Ganze enorm auseinander gezogen wurde. Das vermittelt natürlich auf den ersten Blick mehr Größe.

Zudem hatte die große Zahl an Ausstellern wohl auch mit der Zunahme an chinesischen Firmen zu tun, die sich auf vielen Gemeinschaftsständen präsentiert haben. Ich selbst, aber auch Fachbesucher, mit denen ich darüber gesprochen habe, fänden es absolut in Ordnung, wenn die Messe in Sachen Flächengröße komprimierter wäre. Denn, letztendlich geht es ja bei einer Messe nicht um den Messebetreiber, sondern um die Themen, die Besucher und die Aussteller.

Denn der Besucher möchte ja nicht unendlich weite Wege zurücklegen, sondern mehr Zeit haben für Fachgespräche und seine Anliegen. Messen unterliegen genau wie Märkte Trends, und den Trend “Small is beautiful” sehen wir seit einigen Jahren. Hier sollte ein Messeveranstalter nicht an “Traditionen” festhalten, sondern Trends erkennen und sich diesen stellen.

messe-fakten.de: Wie lautet Ihr persönliches Fazit der CeBIT 2007?
Peters: Die CeBIT ist leider nicht mehr das, was sie mal war. Das hat mit dem Zeitpunkt zu tun, aber auch mit der Dauer, den anfallenden Kosten, der Aufteilung, usf. Wir betrachten diese Faktoren sehr kritisch und werfen auch ein Auge auf andere Messen, wie beispielsweise die IFA. Geografische Lage, Erreichbarkeit, Zeitpunkt und speziell auch die Kosten sprechen durchaus für die Internationale Funkausstellung in Berlin als Alternative zur CeBIT.

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Mit Apple-TV MP3s und Videos via iTunes streamen

Apple TV, LogoWeiter geht es mit dem Praxistest von Apple TV. Nachdem alles angeschlossen und vernetzt ist, kann es auch schon los gehen. Prinzipiell bietet Apple TV zwei Möglichkeiten: Musik und Videos können gestreamt werden, daß heißt also, daß die Inhalte auf dem Mac bzw. PC bleiben und für die Widergabe via WLAN oder LAN zum Apple TV übertragen werden. Oder man nutzt die Festplatte des Apple TV und legt die Inhalte dort ab. Dann funktioniert das Abspielen von Musik und Filmen ohne das man dafür einen Mac oder PC benötigt.

Bedienung

Um Multimedia-Inhalte von Ihrem Mac (oder PC) via Apple-TV wiederzugeben, müssen Sie beide via iTunes synchronisieren.

1. Klicken Sie hierzu einfach auf den entsprechen Knopf in iTunes. Hübsch: Sie können in iTunes genau festlegen, welche Medien synchronisiert werden sollen. Legen Sie also bestimmte Wiedergabelisten fest, die via Apple TV abgespielt werden sollen oder nur bestimmte Fotoserien, die später übrigens automatisch als Screensaver auf dem Fernseher verwendet werden.

Apple TV, fertig synchronisiert

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