Archiv für den Monat: Januar 2007

Netgear-Router erhalten “Connect with Centrino”

Die digitale Tinte meines Intel-11n-Beitrags war noch nicht richtig trocken, da lag auch schon eine erste Pressemeldung von Netgear bezüglich des neuen Wifi-Chipsatzes von Intel in meiner Mailbox.

Konkret geht es um das Intel-Label “Connect with Centrino”, das eine Zertifizierung von 11n-tauglichen WLAN-Komponenten nachweist. Damit wollen und Netgear und Intel signalisieren: Notebooks mit dem neuen 802.11n-basierten Chipsatz harmonieren ganz besonders gut mit 11n-Geräten wie dem WNR834B und WNR854T von Netgear.

Beide Wifi-Router wird nämlich demnächst das Logo “Connect with Centrino” zieren. Neben der Kompatibilität von Chipsatz und Router werden aber auch noch weitere wichtige Faktoren getestet und verifiziert. Dies betrifft vor allem den maximalen Datendurchsatz, die mögliche Reichweite und die Kommunikation mit vorhandenen 802.11b/g-Komponenten.

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Intel kündigt 11n-Chipsatz für Centrino-Notebooks an

So sieht er aus, der zukünftige Intel-11n-Chipsatz  (Quelle: Intel)Jetzt lässt auch Intel die 11n-Katze aus dem Sack. Allerdings halbwegs mit der gebotenen Vorsicht, angesichts des frühen Zeitpunkts. Und nicht mit dem großen Wifi-Hammer, so wie das andere schon getan haben.

Wovon ich hier rede? Vom zukünftigen WLAN-Standard 802.11n, der natürlich demnächst in sämtlichen Notebooks verbaut sein wird, die sich mit dem Intel Centrino-Logo schmücken. Wobei “demnächst” relativ ist, wie sich noch zeigen wird.

Klar ist natürlich, dass Intel sehr marketing-mäßig mit dem neuen WLAN-Chipsatz auf bandbreiten-intensive Anwendungen wie Filme, Videos (interessanter Unterschied) und Musik abzielt.

Interessant fand ich auch die Formulierung “vorläufiger Standard 802.11n”, die sich in der Presseinfo wieder findet. Das belegt sehr eindrucksvoll, wie sicher sich die Industrie samt Intel ist, dass der Vorschlag zum 11n-Standard genau so durchgeht, wie er seinerzeit eingereicht worden ist.

Klar ist auch, dass Intel nichts dem Zufall überlässt und die Kompatibilität mit den künftigen 11n-Komponenten anderer Hersteller gewährleisten will bzw. muss. Hierfür hat sich der Chiphersteller das Programm “Connect with Centrino” ausgedacht.

Wie schon damals, anlässlich der groß angelegten Hotspot-Initiative, müssen Anbieter drahtloser Geräte wie Belkin, D-Link oder Netgear “die strengen Testkriterien von Intel erfüllen”, falls sie den begehrten Aufkleber am Notebook anbringen möchten. Und wer will das nicht, angesichts der Marktdurchdringung der Centrino-Technik.

Schön, wieder immer in Intel-Presseinfos, klingt das, was der zuständige Intel-Vertreter zur neuen Technik zu sagen hat: “Die Intel Next-Gen Wireless-N Technologie für Notebooks mit Centrino Duo Mobiltechnologie und Intel Core 2 Duo Prozessor ermöglicht mobiles Arbeiten und digitales Entertainment ohne Kompromisse”, so Dave Hofer, Director Wireless Marketing der Intel Mobile Platforms Group.

Und weiter heißt es: “Zudem gibt unser ‘Connect with Centrino’-Label auf den Access Points den Kunden die Sicherheit, dass sie ein wirklich kompatibles Wireless-N Gerät kaufen.” Hoffen wir mal, dass das auch genau so eintreffen wird.

Allerdings müssen Sie sich noch ein wenig in Geduld üben, bis Sie erste Notebooks mit der neuen 11-WLAN-Technik kaufen können. Denn frühesten ab Ende dieses Jahres werden Acer, Asus, Dell, Gateway und Toshiba entsprechende Laptops ins Portfolio aufnehmen. Aber halt: Gab’s da nicht mal was?!

Update: Da hatte ich wohl einen heftigen Anfall von Leseschwäche! Nicht Ende des Jahres, sondern Ende Januar kommen erste Notebooks mit dem neuen 11n-tauglichen Wifi-Chipsatz von Intel auf den Markt. So gesehen muss ich meine Einstiegsaussage von der “gebotenen Vorsicht” wohl ein wenig relativieren…

Übrigens: Der 11n-Chipsatz ist auch bekannt unter dem Codenamen “Kendra”, der Teil der neuen Centrino-Plattform mit dem Codenamen “Santa Rosa” wird.

  • Mehr Infos zum neuen 11n-tauglichen Chipsatz gibt es auf intel.de.

So könnte es aussehen, das Notebook der Zukunft (Quelle: Intel)

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UWB-Special: Technische Details zum neuen Standard

Hier kommen, wie gestern versprochen, noch ein paar technische Details zum Thema UWB. Für alle, die es gerne ein weniger genauer wissen.

Zunächst muss festgehalten werden, dass die UWB-Technologie bereits in Form eines Standards festgeklopft worden ist. Die dazu gehörige Bezeichnung nennt sich IEEE 802.15.3a.

Hieran erkennt man gleich, dass UWB etwas mit der bekannten 802-Familie zu tun haben muss. Genauer gesagt verbirgt sich hinter 802.15 das Wireless Personal Area Network (WPAN).

UWB erfüllt – so wie zum Beispiel auch Bluetooth – einen bestimmten Zweck: Sie können komfortabel und drahtlos eigene, persönliche Netzwerke aufbauen mit dem Ziel, sämtliche Geräte innerhalb dieses WPANs miteinander zu vernetzen. Hierfür lassen sich beispielsweise auch bekannte Techniken wie UPnP nutzen.

Drahtlose UWB-Anwendungen auf einen Blick (Quelle: intel.com)
Allerdings stehen im Gegensatz zu vergleichbaren Ansätzen wie Bluetooth mit UWB viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Das liegt vor allem an den breiten Frequenzbändern, die pro Kanal 500 MHz betragen. Zum Vergleich: WiFi-Netze gemäß 802.11g senden und empfangen Daten auf Frequenzbändern, die gerade mal 22 MHz breit sind.

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Trackpad statt Mausklick bei PowerBook und iBook

Für Anwender aktueller der aktuellen Apple-Notebooks MacBook und MacBook Pro sowie der letzten Serien des PowerBook dürfte das ein altbekannter Hut sein. Ich, als Nutzer eines älteren Aluminium-G4 habe es aber gerade erst zufällig entdeckt: Das bei Windows-Usern so beliebte Klicken durch antippen des Trackpads, ist auch bei älteren Apple-Notebooks möglich.

Nicht das ich diese Funktion vermisst habe, geschweige denn jetzt nutze. Aber sobald ich irgendeinen Windows-Anwender an meinen PowerBook lasse, versucht er mit Sicherheit einen Doppelklick auszuführen, in dem er auf dem Trackpad herumtappt. Wenn ich dann sage, dass das nicht geht, fängt er unter Garantie an über die Schlechtigkeit von Apple-Produkten zu lamentieren. Jetzt kann ich immerhin bei Bedarf diese Funktion aktivieren.

Systemeinstellungen TrackpadZu finden ist sie, wie sollte es anders sein in Systemeinstellungen/Tastatur & Maus. Ein anschließender Klick auf Trackpad zeigt die entsprechenden Einstellungsoptionen. Um das Klicken per Trackpad zu aktivieren, aktivieren Sie die Option Klicken.

Ist das geschehen, kann optional noch Bewegen aktiviert werden. Damit lassen sich Programmfenster auf dem Desktop bewegen, ohne dass man dabei die Trackpad-Taste gedrückt halten muss. Dazu positioniert man den Mauszeiger in der Titelleiste eines Fensters und tippt das Pad zweimal an.

Wem das nicht genügt, kann jetzt zusätzlich noch die Option Bewegen durch Antippen beenden aktivieren. Dies bewirkt, dass beim Bewegen das Fenster sozusagen am Mauszeiger kleben bleibt. Erst ein abermaliges Antippen des Trackpads löst es vom Mauszeiger.

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Aussttellung mit Unterwasserfotos

Wer sich für die Unterwasserfotografie interessiert oder einfach nur Meeresbewohner und -landschaften mag, sollte sich jetzt nach Hamburg aufmachen.

Planet MeerGruner und Jahr präsentiert mit National Geographic Deutschland die Ausstellung Planet Meer in Hamburg. Sie zeigt Arbeiten der beiden Fotografen Fotografen Laurent Ballesta und Pierre Descamp aus 15 Jahren Unterwasserfotografie.

Bereits für den National-Geographic- Bildband “Planet Meer” waren die beiden Biologen und Fotografen Laurent Ballesta und Pierre Descamp lange in den Tiefen der Ozeane unterwegs. Nun gibt es dazu eine Fotoausstellung von National Geographic Deutschland und Gruner und Jahr, die vom 19. Januar bis 16. Februar 2007 im G+J Pressehaus in Hamburg zu sehen ist.

Die Ausstellung “Planet Meer” zeigt Meeresbewohner aus allen Ozeanen: sich im Korallenriff tummelnde Fischschwärme, Wale und schwebende Rochen. Die beiden Meeresbiologen haben sich dabei der Aufgabe verschrieben, das Bild in den Dienst der Wissenschaft zu stellen, aber dennoch die faszinierende Unterwasserwelt in ihrer Schönheit zu zeigen.

Die Ausstellung “Planet Meer – Auf Tauchgang zwischen Fotografie und Wissenschaft” ist im Gruner und Jahr Pressehaus zu sehen (Am Baumwall 11, 20459 Hamburg). Der Eintritt ist kostenlos.

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