Archiv für den Monat: April 2006

Flatrate von Victorvox für 20 Euro im Monat

Es kommt wieder Bewegung in den Markt: Victorvox will ab Dienstag mit einer Telefon-Flatrate von 19,95 Euro pro Monat den Vorreiter E-Plus und seinen Tarif Base unterbieten. Das Angebot soll Fair ESAB heißen und 5 Euro günstiger sein als Base.

Vorwärts oder rückwärts: ESAB oder BASE
Und ESAB, das nichts anderes ist als BASE rückwärts geschrieben, könnte attraktiv sein: Kunden können mit dem Handy rund um die Uhr für 0 Cent Gespräche in das deutsche Festnetz, zu anderen ESAB-Teilnehmern und zu allen E-Plus-Angeboten, z.B. BASE, simyo oder Ay Yildiz telefonieren. Eine SMS in die genannten Netze soll ebenfalls nichts kosten.

Täglich eine Stunde telefonieren
Wenn ich für ein Orts- bzw. Ferngespräch ins Festnetz im Schnitt ca. 1,3 Cent pro Minute zahlen muss, kann ich dafür rund 25,5 Stunden im Monat telefonieren. D.h. wenn ich Fair ESAB buchen würde, müsste ich mindestens 1 Stunde 12 Minute pro Tag an der Strippe – pardon – am Handy- verbringen, damit sich das rechnet. Es soll Leute geben, die das schaffen.

Kritisch wird es bei Gesprächen in andere deutsche Mobilfunknetze: Sie schlagen rund um die Uhr mit 25 Cent pro Minute zu Buche, für eine SMS in die Fremdnetze fallen 19 Cent an.

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Internet Explorer 7 (deutsche Version) – Erster Eindruck

Sie kommt offiziell erst Anfang Mai, win-insight hat sie aber schon jetzt: die deutsche Version des Internet Explorer 7; Beta 2. Und wir haben das “Ding” auch installiert und kurz getestet.

Installation
Laden Sie ruhig den IE 7 kommende Woche von den deutschen oder amerikanischen MS Seiten zum Internet Explorer, und scheuen Sie sich nicht vor der Installation. Ein neuer Systemwiederherstellungspunkt reicht als Sicherheitsvorkehrung aus. Und vergessen Sie den Unsinn zur Deinstallation des Vorgängers. Auf unserem Testsystem laufen der alte und der neue IE sogar problemlos nebeneinander.

Optik
Bescheidenheit ist eine Tugend. Der neue Internet Explorer verzichtet auf die gewohnte Menüleiste im oberen Bereich, so dass das Browserfenster größer wirkt. Favoriten, Internetoptionen und Darstellungsmodi verbergen sich nun hinter Icons. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit aber vor allem übersichtlich und praktisch.

Suchfunktion
Da wurde so viel geredet: MS wolle Google zugunsten der eigenen MSN-Search ausboten und so fort. Alles Unsinn. Im rechten oberen Bereich ist ein Suchfenster eingebettet. Da gibt es den kleinen Drop-Down-Button “Suchanbieter hinzufügen”. Mit zwei Mausklicks steht Google wieder oben und MSN verschwindet aus der Liste.

Tabbed Browsing
*Gähn*. MS feiert es als die Neu-Erfindung des Internet-Surfens – für uns Anwender ist es demgegenüber eine notwenige und überfällige Funktion. Erstmals können Sie im gleichen IE-Fenster mehrere Seiten laden und per Registerkarten zwischen den Sites wechseln. Wer dabei den Überblick verliert, kann alle geladenen Seiten über den Shortcut [STRG] + [Q] in einem Vorschaufenster darstellen.

RSS-Feeds
Ja, auch die werden nun unterstützt. Abonnierte RSS-Feeds lassen sich nun direkt über ein Icon der Menüzeile abrufen. In die Favoriten hat MS bereits eine Vorauswahl an RSS-Feeds gepackt. Dass darunter vor allem (amerikanische) Blogs und Services zu Microsoft-Technologien sind, dürfte niemanden verwundern.

Sicherheit
Viel sicherer soll der IE 7 sein. Ob das wirklich stimmt, wird erst die Menge an Exploits und den dann von MS nachgeschobenen Patches zeigen. Aber das Bemühen ist erkennbar. Die Verwaltung der Sicherheitseinstellungen ist verbessert und vereinfacht worden. Nun lassen sich mehrere Popup-Blocker einbinden. Zudem gibt es einen Phishing-Filter, der standardmäßig deaktiviert ist. (Aktivierung über Internetoptionen, Registerkarte Erweitert). Wie der funktioniert, bleibt MS-Geheimnis. Bei Phishing-Verdacht kann der Anwender jedoch die Seite bei MS melden.

Stabilität und Bugs
Was wirklich nervt, sind die vielen Übersetzungsfehler. Die finden sich gehäuft in den neuen Menüeinträgen. Teilweise sind diese Anweisungen dann komplett unverständlich. Auch poppen Sicherheitsmeldungen auf, deren Textpassagen aus Sonderzeichen und rudimentären englischen Kommandos bestehen. Kauderwelsch pur. Abgesehen davon läuft die Beta aber stabil und sicherlich nicht langsamer als der IE6.

Fazit
Besser als der IE6 ist der Nachfolger auf der ersten Blick sicherlich. Eine neue Evolutionsphase in punkto Internet leitet der „Neue“ aber nicht ein. Wer sich an den vielen Übersetzungsfehlern nicht stört, kann die Beta durchaus installieren und testen.

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LCD-Fernseher für HDTV und DVB-T von Hyundai

Der neue HDTV-kompatible LCD-Fernseher Vvuon Q261 von Hyundai ImageQuest ist jetzt auch als Einsteigermodell mit einer Bildschirmdiagonalen von 26 Zoll (66 cm) für rund 1000 Euro erhältlich.

Auf der Suche nach einem LCD-Fernseher, der nicht zu riesig ist, mit Premiere HD klar kommt und Ihren Geldbeutel nicht überstrapaziert? Dann haben wir einen Tipp für Sie: den Hyundai ImageQuest Vvuon Q261, den Sie ab sofort für unter 1000 Euro im Fachhandel käuflich erwerben können.

Neben seiner HDTV-Kompatibilität bietet der Neue von Hyundai auch gleich einen eingebauten DVB-T-Empfänger. Das ist toll, denn dann müssen Sie sich nicht sofort für HD-Fernsehen entscheiden, sondern erst zur Fußball-WM 2006 in rund sechs Wochen.

Preisvergleich: Hyundai Vvuon Q261

Aber auch für Normal-Fernsehgucker bietet das Gerät einen Analog-Receiver, mit dem Sie ganz gewöhnliches Kabel-TV empfangen können.

Zusammengefasst stellen sich die Merkmale des neuen 26-Zöllers wie folgt dar:

  • Bildschirmdiagonale: 26 Zoll
  • HD-ready mit EICTA-Gütesiegel
  • schwarzes Design, Standfuß in vertikaler Neigung individuell einstellbar
  • optionale Wandhalterung
  • Betrachtungswinkel: horizontal 170°, vertikal 170°
  • Kontrastverhältnis: 1200:1
  • Helligkeit: 500 cd/m²
  • Auflösung: 1366 x 768 Pixel
  • Schaltgeschwindigkeit der Transistoren: schnelle 8 ms
  • digitales, HDCP-fähiges DVI-Interface
  • integrierter DVB-T Tuner
  • Soundsystem: 2 x 10 Watt, SRS TruSurround XT
  • Anschlüsse: Scart, D-Sub, Video & Audio Cinch, S-Video, Antennen-Anschluss
  • IR-Fernbedienung
  • EPG (Electronic Program Guide)
  • Teletext (252 Seiten)
  • Bild-in-Bild-Funktion (PiP)

Zwei Fragen stellen sich allerdings angesichts dieser Liste:

1. Warum unterstützt der LCD-Fernseher keine native HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten? Dies könnte man trotz eines Preises von unter 1000 doch erwarten.

2. Warum setzt Hyundai bei dem Gerät nicht auf die zukunftssichere HDMI-Schnittstelle, sondern nur auf DVI?

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Blättern zwischen mehreren Bildern in der Vorschau

Wer schon einmal ein mehrseitiges PDF mit der Vorschau geöffnet hat, kennt die zwei Schaltflächen zum Vor- und Zurückblättern. Wäre es nicht praktisch diese Blättermöglichkeit auch zu haben, wenn man mehrere Grafikdateien in die Vorschau geladen hat? Während es diese Möglichkeit in den ersten Versionen der Vorschau durchaus gegeben hat, ist sie bei der aktuellen Vorschau von Tiger deaktiviert. Und so bringen Sie die Schaltflächen zum Blättern zwischen mehreren Grafikdateien in der Vorschau von Tiger auf den Schirm:

1. Laden Sie mehrere Grafikdateien (JPG, TIF, PNG etc,) Ihrer Wahl in die Vorschau. Dazu markieren Sie die Dateien und ziehen sie auf das Dock-Icon der Vorschau. Das Laden eines Bildes ist notwendig, damit Vorschau im Grafik-Modus startet.

Anmerkung: Sollten Sie die Vorschau nicht von Haus aus im Dock abgelegt haben (siehe Tipp) bzw. sollte Vorschau gerade nicht laufen, dann müssen Sie das Programm zuvor starten. Sie finden es im Programme-Verzeichnis.

2. Klicken Sie nun mit der rechten Maus-Taste oder, falls Sie eine Ein-Tasten-Maus benutzen, mit gedrückter [ctrl]-Taste in die Symbolleiste der Vorschau. Es erscheint das zugehörige Menü, in dem Sie auf Symbolleiste anpassen klicken.

3. Ziehen Sie nun mit der Maus die beiden Symbole Weiter und Zurück in die Symbolleiste. Anschließend klicken Sie auf Fertig.

Ab jetzt werden die beiden Pfeile zum Vor- und Zurückblättern in der Vorschau auch dann angezeigt, wenn Sie Grafikdateien geladen haben.

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Wireless LAN mit Freeware testen (Datenrate, Streaming)

Mit der Freeware Qcheck von Ixia messen Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Wireless LAN mit wenigen Mausklicks. Es lassen sich Antwortzeiten, Datendurchsatz, Streaming-Qualität und Tracerouting testen.

Manchmal sind die besten Angebote sogar umsonst. So wie die Freeware Qcheck, mit der sich ganz einfach das eigene Wireless LAN ausmessen lässt.

Dabei erfährt man beispielsweise, wie schnell Daten zwischen zwei WLAN-Stationen hin- und hergeschickt werden. Aber auch Antwortzeiten mittels Pings erfahren Sie mit diesem Tool. Das ist beispielsweise für Gamer eine wichtige Info.

Um Qcheck einsetzen zu können, benötigen Sie dreierlei: zwei Rechner, Qcheck und die passende Endpoint-Bibliothek, die ebenfalls gratis angeboten wird. Das Beste daran: Neben Versionen für Windows XP und Windows 2003 stehen auch Varianten für Mac OS X, Linux und sogar Windows CE zur Verfügung. Damit können Sie wirklich Ihr komplettes WLAN testen.

Die Freeware Qcheck stellt die Testfunktionen zur Verfügung, die Datendurchsatz, Antwortenzeiten (Ping), Streamingqualität und Tracingrouting umfassen. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Protokollen unterscheiden (TCP, UDP, SPX und IPX).

Darüber hinaus lässt sich die Größe der Datenpakte einstellen: dies reicht von 10 bis 1000 KByte. Das ist zwar nicht optimal, reicht aber für einen guten Eindruck über die Leistungsfähigkeit des Wireless LAN völlig aus.

Daneben benötigen Sie die passende und kostenlose Endpoint-Bibliothek für die Rechner, die Sie mit Qcheck auf deren Leistungsfähigkeit hin testen wollen. Das Angebot ist umfassend, so dass für jeden Computer die entsprechende Bib dabei sein sollte.

Nachdem Sie beide Gratis-Programme installiert haben, starten Sie diese und beginnen mit Qcheck die verschiedenen Tests. Spielen Sie dabei mit den möglichen Parametern ein wenig herum. Das macht die möglichen Ergebnisse ein wenig substanzieller.

Für den Test mit einem speziellen Computer müssen Sie in Qcheck lediglich unter “From Endpoint” “localhost” aus der Liste auswählen. Unter “To Endpoint” tragen Sie die IP-Adresse der Gegenstation ein, die Sie mit Windows-Bordmitteln ganz einfach heraus finden können.

Kicken Sie jetzt einfach den passenden Test und das Protokoll aus, tragen die entsprechenden Parameter ein und klicken Sie auf “Run”. Je nach Test können Sie das Ergebnis relativ schnell ablesen.

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