Archiv für März, 2006
Gates motzt über Kurbel-Laptops
Verfasst von obi unter Allgemein am 16. März 2006
Schlechte Presse für Bill Gates, der laut Spiegel Online, “Rechner für arme Kinder verhöhnt“. Hintergrund: Der Amerikaner Nicholas Negroponte, Gründer des Media Lab am Massachussetts Institute of Technology, will für das Projekt “One Laptop per Child” einen so genannten “100-Dollar-Laptop” bauen lassen. Damit will er die Kinder dieser (Dritten) Welt an den PC heranführen. Gute Sache. Meint aber nicht Bill Gates, den Reuters mit den Worten zitiert: “Himmel, nehmt einen vernünftigen Computer, bei dem man den Text tatsächlich lesen kann und bei dem man nicht das Ding kurbeln muss, während man versucht zu tippen”.
Der Groll des ansonsten so politisch korrekten Multimillionärs mag zwei Gründe haben. Zum einen soll der Kiddy-Laptop über eine kleine Kurbel Strom erzeugen (kein Witz), was vermutlich automatisch an die ungeliebten Windows-95-Zeiten erinnert. Zum anderen soll selbstverständlich ein Open-Source-System eingesetzt werden. Von Windows keine Spur…
Mobil im Internet surfen mit 1&1 Pocket Web
Mit Pocket Web startet 1&1 eine Alternative zum E-Mail-Push-Dienst Blackbarry von RIM. Die Basis bildet ein Handheld-Terminal der israelischen Firma IXI. Das Gerät mit dem Namen Ogo bietet ein Farbdisplay, eine passable Tastatur mit diversen Funktiontasten und acht kreisförmig angeordnete Navigationstasten. Weitere technische Daten waren bisher nicht in Erfahrung zu bringen. Vorne am Gerät scheint es eine USB-Schnittstelle zu geben. Vermutlich ist das auch die Anschlussmöglichkeit für ein Headset. Das Gerät an sich ist nicht wirklich neu. Es wurde ursprünglich für den US-Provider AT&T Wireless entwickelt, der später in Cingular aufgegangen ist.
Das Ogo ist ein vollständig auf E-Mail und Webdienste spezialisiertes Gerät. PIM-Funktionen oder gar die Synchronisation mit einem PC oder Mac sind nicht möglich. Dafür gibt es E-Mail, SMS und einen Web-Browser, der Webseiten für das kleine Display-Format optimiert. In Verbindung mit einem Headset fungiert das Ogo auch als Handy. Das Gerät ist für die Dienste von United Internet, also für 1&1, Web.de und GMX vorkonfiguriert und erlaubt dann auch Adress- und Terminverwaltung. Es lassen sich aber auch eigene E-Mail-Accounts nutzen. Dabei wird auch IMAP unterstützt.
1&1 bietet das Gerät in Zusammenarbeit mit Vodafone an. Die Flatrate Web Flat kommt auf 9,99 Euro im Monat. Der Bereitstellungspreis liegt bei 29,99 Euro. Das optionale SMS100-Paket kostet 9,99 Euro. In der Schweiz wird das Gerät von der Swisscom angeboten. Dort allerdings als MSN-Messenger-Client.
MS kündigt “Windows XP-Light” für Ende 2006 an
Verfasst von obi unter Allgemein am 14. März 2006
Die noch immer große Zahl der Windows 2000- und vor allem Windows 98-Anwender ist MS seit Jahren ein Dorn im Auge. Vor allem in Unternehmensumgebungen. Jetzt legt Microsoft ein Angebot vor, das auch die hartnäckigsten XP-Verweigerer überzeugen soll. Ende des Jahres soll unter der Bezeichnung “Windows Fundamentals for Legacy PCs” großen und mittleren Unternehmen eine abgespeckte XP-Variante angeboten werden, die ältere Windows-Systeme (teilweise) auf den XP-Stand bringt und vor allem Sicherheitsfunktionen nachrüstet. Voraussetzung für den Erwerb ist die Teilnahme am kosten pflichtigen Microsoft Software Assurance Programm.
Privatanwender werden das Windows Embedded-basierende System nicht kaufen können. Die Ankündigung ist nicht neu. Erstmals äußert sich MS aber zur Verfügbarkeit. Dass Redmond dafür das vierte Quartal 2006 wählt, überrscht nicht. Denn bis zum Windows Vista-Start läuft die XP-Kampagne noch auf vollen Touren. Eine schon jetzt verfügbare Light-Version als mögliche XP-Professional-Alternative würde den ohnehin schwachen Abverkauf des alternden Betriebssystems sicherlich nicht steigern…
Neue Vista-Seiten bei MS live!
Verfasst von obi unter Allgemein am 13. März 2006
Microsoft hat sein Online-Angebot zu Windows Vista aktualisiert und erweitert.
Vor allem die multimedialen Aspekte des kommenden Betriebssystems werden ausführlich beleuchtet. Falls Sie sich jetzt schon mit Vista vertraut gemacht haben, können Sie zudem im Rahmen eines aktuellen Gewinnspiels eine XBox gewinnen. Dafür benötigen Sie allerdings ein .Net-Passport-Konto.
Sicherheitslücken aufdecken – kostenlos!
Verfasst von obi unter Allgemein am 13. März 2006
Eigentlich für Netzwerke konzipiert und an Administratoren adressiert, leistet der Microsoft Baseline Security Analyzer auch in Einzelplatzumgebungen gute Dienste, um Sicherheitslücken offen zu legen. Nach der Installation finden Sie die Anwendung in Ihrer Programmliste. Starten Sie den Systemcheck über den Button Einen Computer überprüfen und dann Überprüfung starten. Gecheckt werden übrigens Passwörter, Konten, Status der Sicherheitsupdates und die Windows-Firewall. Zu allen Ergebnissen können Sie Details und Empfehlungen für das weitere Vorgehen abrufen. Das ersetzt zwar keine Security-Suite, ist aber ein sinvolles Add-on, da sich Virenscanner in der Regel nicht um Updates, Passwörter und Systemeinstellungen kümmern.
WLAN-Multifunktions-Telefon: FRITZ! Mini von AVM
Plötzlich und scheinbar aus dem Nichts taucht eine Neuheit auf der diesjährigen CeBit auf, von der im Vorfeld der Messe noch keine Rede war: FRITZ! Mini des Berliner TK-Spezialisten AVM.
Auf den ersten Blick schaut der kleine Fritz aus wie ein Bruder des Apple iPod. Aber da ja bekanntlich Apple, obwohl es diese Gerüchte immer wieder gab, kein iPod-Handy auf den Markt bringen wird, gibt es jetzt wenigstens ein Schnurlos-Telefon mit Musikplayer.
Das FRITZ! Mini verbindet sich schnurlos mit der Fritz!Box und dient dann als Festnetz- und IP-Telefon. Das Raffinierte dabei: Es unterstützt den VoIP-Standard “PCM linear”, der mit 16 kHz Abtastrate echte Breitband-Sprachqualität liefern soll. Gleichzeitig kann das Mini Internetradio, Podcasts und Musik aus dem WLAN abspielen. Außerdem dient es als mobiles Informationszentrum für eingehende E-Mails, Anrufe und SMS.
Wirklich lässig finde ich aber, dass es auch RSS-Feeds lesen und darstellen kann. Damit lassen sich Nachrichten, zum Beispiel auch von dieser Web-Seite auf dem Display des FRITZ! Mini darstellen. Schade, dass das Gerät erst im dritten Quartal auf den Markt kommen soll. Über den Preis schweigt sich AVM bislang aus.
Die versteckten Tools auf der Windows-CD
Verfasst von obi unter Allgemein am 10. März 2006
Wenn Sie sich an diesem Wochenende langweilen, hätte ich einen guten Vorschlag: Nehmen Sie Ihre XP-CD aus der verstaubten Verpackung. Auf der Installations-CD verbergen sich fast einhundert interessante System-Utilitys, die Wartungsaufgaben übernehmen und beim Identifizieren von Fehlern behilflich sind. Windows XP installiert diese Programme aber nicht automatisch. Die Tools befinden sich in der Datei support.cab im Ordner Support/Tools. Es ist allerdings nicht empfohlen, alle Dateien zu extrahieren. Einige davon sind Relikte aus Windows2000-Tagen und wenden sich ausnahmslos an Netzwerkadministratoren.
Zu den absolut unverzichtbaren Add-ons gehören folgende Programme:
- Dupfinder: Je länger Sie mit dem System arbeiten, desto mehr Datei-Doppler sammeln sich an, die unnötig Plattenplatz belegen und unter Umständen sogar die Systemsicherheit gefährden können. Doppler gewissenhaft aufzuspüren ist die Aughabe von Dupfinder. Vor der Suche sollten Sie unter View/Options unbedingt das Kontrollkästchen CRC-32-Information einschalten. Dupfinder berechnet dann für jede Datei eine Prüfsumme, die das einzig sichere Kriterium für die Identifikation von identischen (und nicht nur zufällig namensgleichen) Dateien darstellt.
- Dependency Walker: Der startet im Windows-Look nach Eingabe des Befehls depends.exe. Das Programm listet die zu einer ausführbaren Windows-Datei oder einer Bibliothek geladenen Files und Module in hierarchischer Anhängigkeit auf. Auch wenn die Anwendung zunächst sehr kompliziert wirkt, ist sie hilfreich, um bei fehlgeschlagenen Speicherzugriffen die Ursache auszumachen oder bei verdächtigen Files (Würmer, Viren) die ausgelösten Prozesse nachzuverfolgen. Unbedingt ignorieren sollte Sie im Falle eines Malware-Verdachts den Befehl Start Profiling, der die möglicherweise schädliche Datei automatisch startet.
- Visual File Information: Weniger brisant aber nicht minder nützlich ist die Visual File Information (vfi.exe). Das Programm katalogisiert die Dateien eines beliebigen Ordners, nennt alle wichtige Parameter wie Erstelldatum, den letzten Zugriff sowie Dateiattribute und gestattet die Änderung dieser Eigenschaften. So können Sie beispielsweise aus alten Dateien neue machen, ohne diese zu öffnen…
CeBit zweiter Tag
Auf der diesjährigen CeBIT mangelt es wieder einmal an wirklich interessanten neuen Produkten. Kein Wunder also, dass das Thema der Messe ein Phantom ist, welches man so gut wie nicht zu Gesicht bekommt und das auch nur recht verschämt präsentiert wird. Die Rede ist von Origami. Unter diesem Codenamen präsentiert Microsoft zusammen mit Asus und Samsung einen so genannten UMPC (Ultra Mobile PC). Wenn sie den angegebenen Links zu Microsoft, Asus oder Samsung folgen, dann sehen Sie, dass Sie nichts sehen. Keiner der genannten Hersteller präsentiert Origami/UMPC auf seinen CeBit-Webseiten. Origami ist größenmäßig angesiedelt zwischen Handheld und Subnotebook und soll ein multimedialer Tausendsassa werden. Kennzeichen: Stiftbedienung mit Windows XP Tablet-PC Edition, WLAN und viele andere Goodys. Aber so recht will niemand an den Erfolg des Gerätes glauben. Manche Kollegen sprechen gar von einem Marketing-Gag.
Gestern haben T-Mobile und Vodafone den UMTS-Turbo HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) gestartet. Die neue Technik erlaubt Übertragungsraten bis 1,8 MBit. UMTS bleibt bei höchstens 384 KBit stecken. Mit dem neuen Übertragungsstandard wird mobiles Surfen im Internet endlich wirklich schnell. Aber natürlich nur dort, wo es guten Empfang gibt. Und die Kosten … Vodafone will dafür rund 50 Euro im Monat plus rund 9 Euro Verbindungsgebühren. Und dann der Hammer: Wer in zwei aufeinander folgenden Monaten mehr als 5 GByte herunterlädt, fliegt aus der Flatrate raus.
Die Zeitschrift PC-Professionell hat gestern ihre Innovations-Awards 2006 verliehen. Normalerweise gibt es pro Kategorie drei Finalisten. Aber offensichtlich sind auch Windows-Fuzzis Apple-Liebhaber. Wie sonst ist zu erklären, dass es einen Sonderpreis für den iMac Dual Core gab? Andere Preisaspiranten gab es für diesen speziellen Preis offensichtlich nicht.
Die MS-Minis kommen!
Verfasst von obi unter Allgemein am 9. März 2006
Also doch! MS präsentiert auf der CeBIT erstmals die neuen “Ultra-Mobile PCs” (UMPC), die bislang unter dem Code-Namen “Origami” mehr oder weniger bekannt waren. Konkurrenz aus dem eigenen Haus? Schon mit dem Tablet-PC-Konzept wollte Microsoft den Notebook-Markt aufrollen. Mit bescheidenem Erfolg. Deswegen versuchen es die Redmonder nun noch eine Stufe kleiner. Origami-Modelle sind kompakter und leichter als traditionelle Notebooks. Statt einer Tastatur ist die Eingabe per Touchscreen und Stif vorgesehen. Als Betriebssystem kommt übrigens Windows XP Tablet PC Edition zum Einsatz. Vorläufig jedenfalls. Denn Geräte mit Windows Vista sind in Vorbereitung. Wer die Mini-Show in Hannover verpasst, kann sich die Kleinen dennoch schon jetzt in Aktion ansehen. WindowsZone.de hat ein Video live gestellt.
Erster Messetag: Angekommen
Der für gestern angesagte Schneesturm hat uns auf der Fahrt von München nach Hannover nicht erwischt. Der Redaktions-Smart-ForFour konnte uns also in rund sechs Stunden Fahrtzeit problemlos durch die deutschen Mittelgebirgszüge zur CeBit bringen. Am Abend dann der erste offizielle Termin: Abendessen mit Apple. Wie immer lecker, reichhaltig und garniert mit interessanten Gesprächen. Ja, zu Trinken hat es auch reichlich gegeben.
Heute Morgen dann gleich den ersten Fehler begangen: Das Kamerakabel in der Unterkunft vergessen. Deshalb gibt es heute erst einmal keine selbst gemachten Fotos. Dafür haben wir ein schönes Bild von Frau Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer Eröffnungsansprache. Der erste Eindruck von der Messe: Alles wie gehabt. Das Wetter ist schlecht und man ist entweder zu leicht für Draußen oder zu warm für Drinnen angezogen. Die Messeapotheke wird also wie jedes Jahr ein gutes Geschäft mit Erkältungs-Arzneien machen. Die Hallen sind auf den ersten Blick gut gefüllt und von den ersten Messebesuchern bevölkert. Der Massenansturm ist aber bis jetzt ausgebleiben, wie auch schon die Jahre davor. Mal sehen, ob die Messegesellschaft wieder einen Besucherrekord vermelden können wird.
Nach dem ersten Kaffee im Pressezentrum geht es jetzt erst einmal zu einem ersten Messerundgang. Gegen Mittag gibt es dann die ersten Meldungen.
Tooooooor!
Verfasst von obi unter Allgemein am 7. März 2006
Gute Nachricht für Fußballsüchtige (wie mich): In einem Pilotprojekt wollen Microsoft und die Deutsche Fußball Liga (DFL) Bundesliga-Live-Übertragungen auf Handys ermöglichen. Dafür sind natürlich spezielle Handys nötig, die auf Windows Mobile basieren und mit Microsoft Digital Media-Technologien wie Windows Media Video (WMV), Windows Media Audio (WMA), Windows Media Player und Windows Digital Rights Management (DRM) ausgerüstet sind. Zu deutsch: Kleine Computer, mit denen man nebenbei auch telefonieren könnte…
Die Übertragung selber erfolgt dann über DVB-H (Digital Video Broadcasting for Handheld). Dass eine solche Lösung schon jetzt technisch möglich ist, zeigt MS in Halle 4 während der CeBIT. Dort können Sie auf Handy-Displays (!) die Bundesliga live verfolgen!
Bis zur Serienreife wird es aber wohl noch etwas dauern. Als ehrgeiziges Ziel wird die Fußball-WM in diesem Jahr angegeben. Bis dahin sind noch einige Fragen zu klären, etwa die Übertragungsrechte und die Gebühren, aber auch die Signalstärke. DVB-H wird wie auch DVB-T eben nicht an jedem Ort in Deutschland gleich gut gesendet und empfangen. Im Auto oder bei bei ICE-Fahrten könnte es zu empfindlichen Übertragungslücken kommen. Da stellt sich die Frage: Haben super-teurer Fußballübertragungen im Stotter-Tempo auf Mini-Displays überhaupt eine Chance? Sie haben! So lange es Menschen wie mich gibt, für die es keine schlimmere Vorstellung gibt, als einen Gladbach-Sieg gegen die Bayern zu verpassen. Notfalls auch auf einem Handy.
Drahtloser iPod-Genuss für Couch-Potatoes
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events am 7. März 2006
Was passiert, wenn sich eine iPod-Dockingstation und eine Fernbedienung begegnen? Genau, sämtliche Stücke auf dem iPod könnnen mithilfe der Remote Control gestartet, gestoppt und weitergeschaltet werden.
Was aber geschieht, wenn es sich dabei um den TuneView Dock und die TuneView Fernbedienung von Keyspan handelt? Dann holt man sich Komfort nach Hause. Denn mit dieser wirklich sehr coolen Kombination aus Dock und RC steuern Sie nicht nur Ihren iPod, sondern sehen auch auf dem Display der kleinen Fernbedienung sämtliche Lieder, die sich auf dem Apple-Player befinden. Natürlich lässt sich der MP3-Player damit auch lauter und leiser stellen.
Die TuneView-Station ist mit einem ARM7-Prozessor und 2-Wege-Funkempfänger ausgestattet. Die Fernbedienung verfügt ebenfalls über einen 2-Wege-Funkempfänger und ein kleines Farbdisplay. Mithilfe der TuneView-Technologie lassen sich sämtliche Infos, die auf dem iPod abrufbar sind, am LC-Bildschirm der Fernbedienung darstellen. Zur Verbindung des iPod mit einem Dock-Anschluss ist ein Dock-Adapter erforderlich. Das Dock lässt sich für alle 4G- und 5G-iPods, einschließlich der iPods mit Click Wheel, iPod mini, iPod nano und iPod Video, verwenden.
Im Lieferumfang sind neben dem Dock und der Fernbedienung ein Stromadapter, ein USB-Kabel, ein Audiokabel (3,5 mm Stereo-Dual-RCA) und drei Dock-Adapter enthalten.
Keyspan wird ab Mai eine Kombination aus TuneView Remote und TuneView-Dock für zirka 170 Euro anbieten.
iPod designed by Microsoft…
Verfasst von obi unter Allgemein am 6. März 2006
Ironie? Selbstkritik? Egal – auf jeden Fall witzig! Das für und von Windows-Anwender(n) gestaltete Microsoft-Forum WindowsZone.de hat fünf Video-Clips verlinkt, die Microsoft-Produkte mal nicht nur bewerben (XBox), sondern auch die Redmonder Marketing-Strategen auf den Arm nehmen. Spaß am iPod-Video dürfte vor allem das seltsame Volk der Mac-Anwender haben. Hier wird gezeigt, wie Microsoft die Verpackung für den (überteuerten) MP3-Player "designen" würde. Sehenswert!
Windows Vista – Beta-Phase läuft an!
Verfasst von obi unter Allgemein am 6. März 2006
Kommando zurück: Habe ich hier noch vor wenigen Tagen behauptet, die Betaphase von Windows Vista lasse auf sich warten, muss ich mich korrigieren. Insgesamt will Microsoft weltweit rund 500.000 Beta-Tester involvieren. Große Unternehmen und Behörden sind bereits eingebunden oder planen zumindest den Einsatz von Vista im Netzwerk. Damit, so Microsoft, werde der Zeitplan eingehalten. Seit Februar 2006 setzt der TÜV-Nord auf 30 Computern in der EDV-Abteilung Windows Vista mit Windows Desktop Search (WDS) ein. Im Mai soll das Justizministerium Niedersachsen im Rahmen des Projekts “mit@justiz” folgen. Wir werden sehen, ob sich dann die Justizirrtümer häufen…
Erstes HD-DVD-Laufwerk für den PC
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events am 6. März 2006
Jetzt wird HD-DVD am PC Wirklichkeit. NEC zeigt auf der CeBIT sein erstes Multiformatlaufwerk HR-1100A, mit dem sich sowohl HD-DVD- als auch CD- und DVD-Medien abspielen lassen. Hierfür ist das 3-in-1-Laufwerk mit einem infraroten und mit einem blau-violetten Laser ausgestattet. HD-DVDs werden mit 2facher Geschwindigkeit gelesen.
Daneben liest der HR-1100A DVD-R-/DVD+R-Medien sowie DVD-RW-/DVD+RW-Scheiben und Double-Layer-DVDs mit nominell 8fachem Tempo aus, was rund 10,5 MByte/s entspricht. Bei DVD-RAMs erzielt das Gerät eine 5fache Lesegeschwindigkeit und bei CD-ROMS 32fach.
Geplanter Preis für das HD-DVD-Laufwerk: zirka 400 Euro. Ganz schön happig für den HD-Spaß am Computer.
Übrigens: Laut heise-online kommt der erste HD-DVD-Brenner von NEC im Juli in die Läden. Auf heise.de finden Sie auch einen Test des HR-1100A, wenngleich es sich dabei lediglich um ein Engineeringsample gehandelt hat, das nicht das endgültige Produkt repäsentiert.
Weiterführende Infos zu HD-DVD erhalten Sie auf hdtv-online.de.
HD-DVD als Standard der Zukunft
Verfasst von Michael Hülskötter unter Allgemein am 6. März 2006
Ursprünglich sollte HD-DVD ja Adavanced Optical Disc (AOD) heißen, deren Spezifikationen das zugehörige AOD-Konsortium verabschiedet hat. Dazu zählen Branchengrößen wie Intel, NEC, Microsoft Time Warner und Toshiba. Die komplette Liste umfasst rund 100 Namen, denen des Kürzel AOD allerdings nicht mehr ausreichend erschien.
Darum wurde aus AOD die HD-DVD Promotion Group. Klingt zwar auch nich besser, steckt aber zumindest HD-DVD drin. Damit lässt es sich offensichtlicher gegenüber der Blue-ray-Bewegung abgrenzen, die ja die Gegenveranstaltung zu HD-DVD ist. Um die Belange des künftigen Blu-ray-Standards kümmern sich so bekannte Unternehmen wie Apple, BenQ, Dell, Matsushita (Panasonic), Philips, Pioneer, Samsung und Sony. Zum Rest des Beitrags »
Viva la Internetradio!
Verfasst von Michael Hülskötter unter Allgemein am 5. März 2006
Ich hab mir vor einiger Zeit den Hifidelio von Hermstedt gegönnt. Ein ziemlich cooles Teil. Der kann bis auf Kaffeekochen so ziemlich alles: CD-Audio abspielen, die Musik direkt ins MP3- oder AAC-Format umwandeln und CDs brennen. Das Ganze lässt sich natürlich auf Festplatte packen, dann fungiert der Hifidelio als Musikserver. Der MP3-Tag-Abgleich erfolgt entweder über die eingebaute CDDB mit rund 2 Millionen (!) Einträgen oder via Internet.
Da mein Gerät mit der Pro-Software ausgeliefert wurde, kann ich unter anderem auch Internetradio empfangen. Das sollte ja eigentlich klappen, da ich seit vorgestern DSL Zuhause installiert habe (natürlich per WLAN). Doch die große Enttäuschung stellte sich ein, als ich versuchte, die Internetverbindung zwischen Hifidelio und WLAN-Router einzurichten.
>> Da ich ja Experte bin, hab ich im “Expertenmodus” alles manuell eingestellt: feste IP-Adresse für den Hifidelio, Subnetzmaske, SSID meines Drahtlosnetzes und die IP des Routers. Unter “DNS” hatte ich erst mal nix eingetragen, da sich schließlich der Router um die Beschaffung der DNS-IP kümmert. Dachte ich!
>> Dann bin ich auf “Internetradio” gegangen und wollte was aus dem Web empfangen, aber es geschah – nichts. Tja, dann hab ich geguckt, ob sich über die Suchfunktion irgend ein Sender empfangen lässt. Aber wieder nix. Ok, dann eben ins Web. Auf der Hermstedt-Seite war leider gar nichts zu finden.
>> Ich aber nicht faul, hab gegoogle und prompt ein Hifidelio-Forum gefunden. Und da wurde ich irgendwann fündig: In den Eintrag “DNS”, den ich frei gelassen hatte, muss doch was rein! Und zwar die Router-IP. Andernfalls können die Domains der Internetstationen nicht aufgelöst werden. Das muss man erst mal riechen…
Tja, und jetzt sitzt ich hier und empfange hauptsächlich über shoutcast.com Dutzende von Radiosendungen in bester Tonqualität – von A wie “Alternative” bis W wie “World”. Aufzeichnen lässt sich das laufende Musikprogramm leider nicht – zumindest nicht ohne Umwege. Aber dem Hifidelio-Forum sei dank: Dies funktioniert mit einem Tool, das sich Streamripper nennt. Aber Vorsicht: Das Verwenden der Software geschieht auf eigene Gefahr!
Vollanimierter CeBIT-Auftritt von Casio
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events am 4. März 2006

Einfacher geht’s kaum: Casio hat sich für die Vorankündigung des eigenen CeBIT-Auftritts eine Flashanimation programmieren lassen, die spielerisch und interaktiv die fünf Schwerpunkte des diesjährigen Casio-Stands auf der CeBIT zeigt. Dabei geht es um die Bereiche Digitalkameras, Projektoren, elektronische Wörterbücher, Kassensysteme und mobile Datenerfassung.
Zu den absoluten Highlights zählen wohl die neuen Kameras der Modellreihe Exilim, die sich auch in diesem Jahr noch schöner, noch schlanker und noch bunter präsentieren. Und, psst: Die Antwort des verlinkten Gewinnspiels hat mit der Anzahl der fünf (5) Produktgruppen zu tun, die auf dem Stand gezeigt werden …
innovaphone im VoWLAN-CeBIT-Fieber
Verfasst von Michael Hülskötter unter Events am 4. März 2006
Für die innovaphone AG aus dem schwäbischen Sindelfingen hat die CeBIT 2006 wohl eine ganz besondere Bedeutung. Anders ist die persönliche Einladung, die uns erreicht hat, nicht zu erklären. Denn anstatt des “gewohnten Newsletters” (O-Ton) präsentiert innovaphone auf einer eigenen CeBIT-Seite ihre geplanten Highlights zur weltweit größten Computermesse. Zu diesen Höhepunkten zählen unter anderem:
• In Kooperation mit dem schwedischen DECT-Spezialisten Ascom Tateco wurden zwei schnurlose VoIP-Lösungen auf Basis der VoWLAN-Technologie entwickelt, die auf die Bezeichnungen IP70 und IP72 hören. Das IP72 wird allerdings nur als Prototyp auf der CeBIT zu sehen sein. Mit der in den Anfängen steckenden VoWLAN-Technik will innovaphone ihrem Name alle Ehre machen und als einer der ersten Anbieter diese neue Technologie in ihre Telefone einbauen. Damit soll das drahtlose Telefonieren auf Basis von WLAN und Voice over IP funktionieren. Wir werden uns das Ganze natürlich ansehen und ausprobieren.
• Die andere Richtung, in die innovaphone verstärkt gehen will, ist der industrielle Einsatz von IP-Telefonen. Gemeinsam mit der Firma Funke & Huster Fernsig, die seit Jahren Produkte aus den Bereichen Telekommunikation und Signaltechnik entwickelt und anbietet, hat innovaphone das IP-Telefon IP150 konzipiert, das auf IP-Basis im industriellen Umfeld eingesetzt werden soll. Auch hierauf werden wir einen Blick werfen.
Interessant an der CeBIT-Seite von innovaphone ist auch die Aussage, das man mihilfe der neuen Produkte “verstärkt Nischenmärkte erobern” will, “die bislang durch Anbieter der klassischen Telefonie besetzt waren”. Das klingt wie eine echte Kampfansage an die etablierten Anbieter wie Siemens & Co.
CeBIT 2006: Zahlen, Fakten, Wissenswertes
Jetzt ist es raus: Auf der CeBIT werden laut der Deutschen Messe AG 6.300 Aussteller aus etwa 70 Ländern teilnehmen. Stärkste Gruppe unter den neuen Teilnehmern sind die Firmen aus China, Hongkong und Südkorea. Stolze 1.700 Teilnehmer werden aus dem Raum Asien/Pazifik erwartet. Die Gesamtausstellungsfläche summiert sich auf rund 300.000 Quadratmeter.
Insgesamt gibt es 150 Neuzugänge. Darunter auch einige, die nach einer Auszeit wieder dabei sind. Die bekanntesten: Ericsson und Netgear. Wir vermissen aber die Hersteller von der Foto-Front, etwa Olympus und Nikon.
Gespannt dürfen wir auf die Sonderveranstaltung Digital Living sein. Die Buchungen sind zunächst schleppend angelaufen. Jetzt sollen aber doch rund 100 Aussteller den Digital Livestyle präsentieren. Darunter beispielsweise Intel, AMD, Volkswagen und Microsoft. Digital Living präsentiert sich in Halle 27. Gespannt sind wir darauf, ob, und wenn ja: wie, dort die Post abgehen wird. Immerhin ist die Veranstaltung bis 22.00 Uhr geöffnet…
