Archiv für den Monat: März 2006

Gerüchte um Nokias N-Serie – Nokia N93 und N73 mit 3-Megapixel-Kamera

“Das Nokia N91 klingt nach Musik-Handy mit 4-GB-Festplatte, das N92 soll als mobiles TV-Gerät dienen, setzen Sie diese Produktreihe logisch fort” – so könnte die Aufgabenstellung für die Ingenieure des nordischen Handybauers gelautet haben. Im Netz sind erste Gerüchte über ein Nokia N93 und ein Nokia N73 aufgetaucht.

Nokia N73 – Konkurrenz zum Sony Ericsson K800i?
Der Nachfolger des Nokia N70 könnte das N73 werden. Wie schon das Vorgängermodell soll auch das N73 wieder über ein Carl-Zeiss-Objektiv verfügen, diesmal jedoch mit 3,2 Megapixel-Kamera, berichtet newmobile.nl.

Damit wäre es ein direkter Konkurrent zum Sony Ericsson Cybershot Handy K800i, das ebenfalls 3,2-Megapixel-Bilder schießen kann. Ein Autofokus ist bei beiden Foto-Handys natürlich auch dabei.

Daneben soll sich das N73 durch Bluetooth 2.0, Stereo-Lautsprecher und ein verdammt schickes Design hervortun. Weitere Spezifikationen wie 3G/UMTS, Videotelefonie und Symbian Series als Betriebssystem haben sich schon beim N70 als tauglich erwiesen. Bilder sind im Netz noch nicht aufgetaucht.

Nokia N93 – Ein Fotohandy für Helmut Newton
Das zweite Gerücht dreht sich um das N93, das noch einen Hauch exklusiver ausgestattet ist und damit Profi-Fotografen als Spielzeug durchaus reizen könnte. In dem Klapphandy und Erbe des N90 soll ebenfalls eine 3,2 Megapixel-Cam mit Carl Zeiss-Objektiv und Autofokus verbaut sein.

Darüber hinaus bekommt der User hier den Luxus eines dreifach optischen Zooms. Bisher wurden unseres Wissens nach bereits viele Kameraphones mit jeder Menge Megapixel vorgestellt, kein Handyhersteller hat bis dato jedoch ein optisches Zoom integriert.

Auch der Rest der Features kann sich sehen lassen: Bluetooth 2.0, GPRS, EDGE, UMTS/WCDMA, Wifi/WLAN, 262.144 Display mit QVGA Auflösung (240 x 320 Pixel), Symbian v9.1 und Series 60 3rd edition Menüführung.

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Safari: Debug-Menü aktivieren

Der Apple-Web-Browser Safari kann mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. So gibt es das Menü Debug, welches standardmäßig nicht aktiviert ist. Um es anzuzeigen, starten Sie das Terminal (Programme/Dienstprogramme/Terminal) und geben dort am Prompt ein:

defaults write com.Apple.Safari IncludeDebugMenu 1

Nachdem Sie die [Eingabe]-Taste gedrückt haben und Safari neu gestartet haben, erscheint in der Menüleiste das Debug-Menü.

Um das Menü wieder auszuschalten, geben Sie am Terminal

defaults write com.Apple.Safari IncludeDebugMenu 0

ein und drücken wiederum die [Eingabe]-Taste. Nach dem Neustart von Safari ist das Menü wieder verschwunden.

Das Debug-Menü bietet diverse Funktionen, die vor allem für Entwickler interessant sind. Eine wichtige Funktion für Normalanwender verbirgt sich jedoch hinter dem Befehl User Agent. Das ist die Kennung mit der sich Ihr Browser bei einer Web-Site anmeldet. Stossen Sie beispielsweise auf eine Seite, die Safari nicht zulässt und den Internet-Explorer von Windows erfordert, können Sie den User Agent auf “Windows MSIE 6.0″ stellen. Safari meldet sich dann als Windows-Internet-Explorer an. Aber Achtung: Das macht nur Sinn, wenn Sie wissen, dass die besuchte Site keine spezifischen Explorer-Funktionen nutzt.

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Zukunftsträume – durchsichtige OLED-Displays

Die Grenze zwischen Science Fiction und Realität scheint einmal mehr zu verschwimmen. Wurden in Hollywood-Filmen wie Minority Report transparente Computerbildschirme noch als Zukunftsvision vorgestellt, ist es Wissenschaftlern der TU Braunschweig nun erstmals gelungen, völlig durchsichtige Bildpunkte auf Basis organischer Leuchtdioden (kurz OLED = organic light emitting diodes) zu realisieren.

Findige Forscher aus dem Norden haben es geschafft, auf einer transparenten Schicht einen ebenfalls durchsichtigen Bildpunkt zum leuchten zu bringen. Auf klaren Fensterscheiben oder flexiblen durchsichtigen Folien können dadurch in Zukunft farbige Bilder und elektronische Informationen erscheinen. Die Forscher hoffen bereits in zwei Jahren auf erste Prototypen.

Glasklare Sache
Im Moment finden sich OLED-Displays vor allem in MP3-Spielern und Mobiltelefonen. Die OLED-Technik verspricht eine höhere Farbbrillanz, ein geringeres Gewicht sowie niedrigere Herstellungskosten. Verwendet man für die Kontakte zur Stromzufuhr keine Metallschichten, sondern, wie die Braunschweiger Forscher, transparente leitfähige Metalloxide, z.B. Indium-Zinn-Oxid oder Zinkoxid, dann können auch völlig transparente Displays realisiert werden.

Alternative: Videobrille
Wer weiß, vielleicht werden Vodafone & Co. ihren Handys eines Tages eine nicht zu kleine Plastikfolie beipacken, die auf jeden Fall allemal größer ist als die heutigen Handy-Anzeigen. Sie könnte bei Bedarf ausgerollt und an eine glatte Fläche gepinnt werden. Wann immer genügend Platz ist, würde der Nutzer sie hervorkramen und an fremden Orten prächtige Kinofilme via Mobiletelefon anschauen. Das wäre doch eine prima Alternative zur Videobrille.

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Bluetooth soll schneller werden

Gestern gab das Bluetooth-Konsortium in einer Pressemittelung bekannt, man wolle die Übertragungsgeschwindigkeit der nächsten Bluetooth-Version um das bis zu hundertfache steigern.

Initiiert wurde der neue Standard WiMedia UWB von der WiMedia Alliance und soll Geschwindigkeit von 480 MBit/s und mehr erreichen. Damit würde die Funkübertragung via Bluetooth in die Geschwindigkeitsbereiche drahtgebundener Schnittstellen wie USB und Firewire vorstoßen.

Notwendig ist das, damit in Zukunft auch Multimedia-Inhalte wie Video- und Audio-Dateien drahtlos mit Handy und Handheld-Computern synchronisert werden können.

Sehr schön gelungen ist übrigens die oben genannte Pressemitteilung. Oder kapiert das jemand auf den ersten Blick:

The Bluetooth SIG today announced its selection of the WiMedia Alliance multiband orthogonal frequency division multiplexing (MB-OFDM) version of ultra-wideband (UWB) for integration with current Bluetooth wireless technology, thus taking the next step in its plan to create a version of the globally popular Bluetooth wireless technology with a high speed/high data rate option.

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Benq-Siemens S88 – 2-Megapixel-Fotomania-Handy

Auf der CeBIT 2006 war es uns vergönnt, eine Nacht lang mit einem Vorserienmodell des Benq-Siemens S88, dem 2-Megapixel-Riesen-Display-Kamera-Handy herumzuspielen. Anfangs waren wir ein bisschen irritiert, erinnert das S88 mit seiner Kamera und seinem Autofokus doch sehr stark an das K750i von Sony Ericsson. Nur dass es ein bisschen größer (99 x 47 x 17 mm) und ein bisschen schwerer (105 g) ist.

Weiterer Unterschied: Das S88 produziert auf seinem 2-Zoll-OLED-Display mit 262.000 Farben und 240 x 320 Pixeln Auflösung ein verdammt scharfes Bild.

Kamera: Scharf, aber nicht schnell
Die Kamera produziert Fotos mit einer Seitenlänge von 1.280 x 960 Pixeln. Bei Tageslicht gelingen recht anständige und scharfe Fotos. Sobald man den LED-Blitz zuschaltet, driftet die Fotokunst jedoch stark ins Blaustichige. Für Schnappschüsse ist die Kamera mittelmäßig geeignet, vor allem bei Partyschimmer-Stimmung löst sie recht zögerlich aus. Bequem: Über USB 2.0, Bluetooth oder PictBridge können die Fotos gleich weiterverarbeitet werden.

Kleine Filmchen kann der Nutzer im Format 220 x 176 Pixel drehen. Aber Vorsicht: Allzu schnelle Bewegungen während des Drehens sollte man sich verkneifen, da sonst das ganze Bild verwackelt. Und möglichst nicht vor weißen Wänden oder roten Vorhängen aufnehmen. Eine Kalkwand wird pixelig widergegeben, rote Flächen vor Weiß pixeln ebenfalls auf.

Bedienung: Tiefer gelegt – der Joystick
Die Bedienung ist intuitiv, an der ein oder anderen Stelle würden wir uns jedoch ein wenig weniger Hin- und Herspringen zwischen der „Bestätigen“ Taste links unter dem Display und dem Joystick wünschen. Denn: Die Auswahl erfolgt über das Steuerkreuz, den ausgewählten Befehl bestätigen geschieht über die Taste unter der Anzeige. Puh, echte Fingerakrobatik, wo wir doch lieber einfach ein zweites Mal auf das Steuerkreuz klicken würden und schon sollte der Befehl in Erfüllung gehen.

Ansonsten: Der Druckpunkt des Joystick ist gut definiert, die Steuerung reagiert jedoch manchmal ein wenig hakelig. Sie wäre sicher leichter zu bedienen, wenn der Stick ein bis zwei Millimeter höher wäre. Feine Sache: Der Nutzer kann die vier Richtungen des Steuerstabs mit vier Schnellzugriffen selbst belegen.

Speicher: Viel Dynamik
Der Speicher hält 8 MB für Telefonbucheinträge bereit, 21 MB sind für Multimedia-Anwendungen reserviert, Nachrichten (SMS, MMS) bekommen 1,5 MB und Spiele 8 MB. Wer mehr Raum braucht, kann mit einer microSD-Karte erweitern.

Fazit
Ein schönes Handy, das neben guten Businessfunktionen (Kalender, Wecker, Währungsrechner) viele Foto-Möglichkeiten mit sich bringt.

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