Archiv für den Monat: Februar 2006

Schlaggeschützte Mini-Festplatte ToughDrive XXS

Ganz schön putzig das neue ToughDrive XXS von Freecom. Auch wenn es nicht ganz in die Jeans (ich schätze Größe 29) des halbverhungerten Modells passen will, beeindrucken die geringen Ausmaße des lediglich 7,5 x 5,3 x 1,5 kleinen Laufwerks. Bei normalgewichtigen Jeansträgern könnte die 1-Zoll-Festplatte also durchaus in die kleine Tasche der Jeans passen.

Und da es sich dabei um den kleinen Bruder des großen ToughDrive Pro handelt, sollte auch dann nichts passieren, wenn man die Hose Abends auszieht und achtlos in die Ecke wirft. Denn wie dieses ist auch die XXS-Variante schlaggeschützt.

Angeboten wird die winzige Festplatte mit einer Kapazität von 6 GByte für 149 Euro. Zum Lieferumfang gehört neben der Software Personal Media Suite zur Verschlüsselung und Synchronisation von Daten auch ein USB-Verlängerungskabel. Die Festplatte ist kompatibel mit Windows-Rechnern und Macs. Für Sommer ist eine 8-GByte-Variante angekündigt.

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Optimale WLAN-Reichweite erzielen

In unserem Büro kümmert sich ein WLAN-Router von ZyXEL AVM um die drahtlose Anbindung der Computer ans Internet. Das ist sehr praktisch, da wir von jedem Ort des Büros Zugriff aufs Web haben.

Blöd ist nur, dass sich ausgerechnet mein Schreibtisch auf der einen Seite des Büros befindet und der Drahtlos-Router auf der anderen. Da kam’s schon mal vor, dass ich ein ganz schwaches Funksignal hatte. Folge: Mäßige Verbindung ins WWW.

Damit wollte ich mich nicht mehr zufrieden geben und hab ein paar Dinge ausprobiert, die für eine bessere Reichweite innerhalb des drahtlosen Netzwerks sorgen können:

>> Der Router sollte möglichst zentral innerhalb des Büros platziert werden. Das garantiert, dass alle WLAN-Computer eine bestmögliche Verbindung zum drahtlosen Zugangspunkt herstellen.

Das ist zwar meist eingeschränkt durch die Lage der Telefondose, an der der Splitter und das DSL-Modem oder der Router hängen, lässt sich aber mit einem Ethernetkabel beheben.

Damit können Sie nämlich den Router ein wenig näher an das Zentrum des Büros heran bringen. Ist zwar wieder ein Kabel mehr, aber die Reichweite des WLAN-Routers verbessert sich deutlich.

>> Der WLAN-Router sollte möglichst weit oben installiert werden, am besten unter der Decke.

Dies gewährleistet eine hohe Reichweite. Richten Sie dabei die Antennen nach unten aus, also in Richtung des Fußbodens. Das verbessert ihre Funkeingenschaften.

>> Jede Wand, jede Decke und jeder Heizkörper kommen den Funkstrahlen in die Quere und verschlechtern die Verbindungsqualität zwischen Access Point und WLAN-Computer. Bedenken Sie dies bei der Wahl der Standorte für Router, Notebook, PC und Mac.

>> Die Signalqualität Ihres Computers können Sie verbessern, indem Sie ihn auf dem Schreibtisch ein wenig nach rechts oder links verschieben. Achten Sie dabei auf die Signalanzeige des Betriebssystems, die die Signalstärke repräsentiert.

Hierfür leisten Zusatzprogramme wie iStumber (OS X) oder netStumbler (Windows) prima Dienste. Mit beiden Tools können Sie genau sehen, wie gut das Funksignal zum Access Point ist.

>> Falls die Signalstärke des Routers trotz aller Maßnahmen immer noch zu schwach ist, können Sie auch ein wenig Geld ausgeben und dem Access Point eine externe Antenne spendieren.

Allerdings muss dazu die Ardantenne am Router angeschraubt sein und sich austauschen lassen, was nicht jeder Access Point beherrscht.

>> Eine weitere Möglichkeit bietet WDS (Wireless Distribution System), das allerdings nicht alle drahtlosen Zugangsgeräte unterstützen. Hierbei fungiert ein zusätzlicher Access Point zwischen WLAN-Client und WLAN-Router als Repeater, also eine Art Brücke.

Man redet daher auch von Bridging oder Repeating. Dabei leitet die Bridge oder der Repeater die Funksignale an den WLAN-Router weiter und erhöht auf diese Weise die Reichweite des eigenen Drahtlosnetzwerks.

Fazit: Ich hab erst mal auf die Schnelle den WLAN-Router an die Decke montiert. Ein Kollege meinte daraufhin: “So ein geiles WLAN-Signal hatte ich ja noch nie!” Und über WDS werde ich auf jeden Fall auch noch mal nachdenken.

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TV-Karte empfängt Sat.1 HD und ProSieben HD nicht mehr

Liebes HDTV-Online-Team,

aufgrund Eures letzten Beitrags zu HDTV im Free-TV hab ich die TV-Karte in meinem PC reaktiviert, kann aber weder ProSieben HD noch Sat.1 HD empfangen. Letztes Jahr ging das problemlos, da hab ich beispielsweise Man in Black II auf meine Festplatte in HD-Qualität gezogen, was rund 20 GB freien Platz erforderte ;-) . Bei meiner Karte handelt es sich um die Hauppauge WinTV-Nova-S pci.

HDTV-Online.de: Der Grund hierfür ist recht simpel und liegt vor allem an deiner eingebauten TV-Karte. ProSieben HD und Sat.1 HD haben nämlich auf DVB-S2 und MPEG-4 umgestellt. Beides beherrscht die WinTV-Nova-S pci leider nicht. Da musst du dir entweder eine neue Fernsehkarte für deinen PC kaufen oder in Zukunft auf ProSieben-Sat.1-HD verzichten. Oder dir eine passenden HD-Receiver besorgen, mit dem sich später auch verschlüsseltes HD-TV am Fernseher empfängen lässt.

Praxistipp: Um Sat.1 HD und ProSieben HD sehen zu können, sollten folgende Einstellungen eingetragen werden:

ASTRA 1E, 19,2° Ost
Transponder 102
Downlink-Frequenz : 12,441 GHz
Polarisation: vertikal
FEC: 9/10
DVB-S 2
Videoencoding: MPEG4 / AVC – 1080i/25 (25 Vollbilder/Sekunde)
Audioencoding: AC3 – Dolby Digital
Service Name: Sat.1 HD / ProSieben HD
Service Provider: ProSiebenSat1

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Vollanimierte CeBIT-Angebote bei Media Markt

Während der U-Bahn-Fahrt stolperte ich über ihn quasi drüber, den lauthals schreienden Prospekt von Media Markt, der diesmal noch größer und und noch voller ausgefallen ist. Aufgefallen ist mir dabei das Hinweiskästchen “CeBIT-Highlights”, die sich mal wieder sehr angeberisch zeigen. Und, ich nicht faul, hab natürlich reingeguckt, und was mir da entgegen sprang, ist wirklich nicht von schlechten Eltern.

Zum einen gibt’s ein Notebook von Fujitsu Siemens für rund 1300 Euro. Angesichts der Ausstattung, die man fürs Geld bekommt, muss man neidlos anerkennen, dass dies ein echtes Schnäppchen ist: Highlight ist zweifelsohne die verbaute Centrino Duo Technologie, die wegen des Intel Core Duo Prozessor T2300 dem Laptop ordentlich Power mitgibt, ohne dabei die Akkuleistung aus den Augen zu verlieren.

Auch der Rest wie eingebaute WLAN-Karte, 1 Gigabyte RAM, 80 GB SATA-Platte, Multinorm DVD-Brenner und die ATI Mobility Radeon X1400 mit PCI-Express-Anbindung machen aus dem Notebook eine echte Allround-Maschine. Und der 15,4-Zoll große TFT-Monitor ist auch sehr ordentlich. Fazit: Kaufen ist sicherlich kein Fehler.

Aber auch der Microstar-PC, der dort angepriesen wird, ist einen Blick wert: Hier besticht vor allem die Viiv-Technologie von Intel, die aus dem Rechner einen echten Multimedia-Alleskönner machen soll. Hierfür sorgen unter anderem der Pentium D 930, der mit zwei Prozessorkernen ausgestattet ist und mit zweifachem 3-GHz-Tempo rechnet.

Aber auch der große 1-GB-Arbeitsspeicher, die riesige 300-GB-Platte auf SATA-Basis und 7.200 UpM sowie den zwei optischen Laufwerken (DVD-ROM und DVD-Brenner) machen aus dem Computer einen leistungsstarken Boliden. Angereichert wird das Ganze noch durch die schnelle ATI-Grafikkarte aus der X1600-Serie mit 256 MB Video-RAM und digitalen DVI-/DVB-T-Anschlüssen. Damit eignet sich der Medion-Rechner für den digitalen terrestrischen TV-Empfang und für die Wiedergabe von HD-Inhalten. Weitere Schnittstelle wie USB 2.0, WiFi, Firewire und Multicardreader sind bei solch einem Gerät wohl Ehrensache. Preis dieses Nobel-PCs: 1100 Euro. Auch hier kann man nicht ganz viel falsch machen.

Übrigens: Für Prospekthasser in Papierform steht der Infoflyer auch als Flash-Animation mit Zooming zur Verfügung. Sehr cool!

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Neue Inkjet-Papiere von Kodak

Im Juni letzten Jahres ging ein Aufschrei durch die Fotoszene. Kodak erklärte damals die Einstellung der Produktion seines Papiers für Schwarz-Weiß-Abzüge. Schuld sei der Siegeszug der Digitalfotografie. Mittlerweile setzt der geschichtsträchtige Fotokonzern in Sachen Papier stark auf die selbstdruckende Klientel. Jatzt hat Kodak sein Fotopapier-Portfolio für Inkjet-Drucker neu aufgestellt.

Die dazugehörige Pressemitteilung ist in ihren Aussagen nicht gerade zurückhaltend: Unter anderem möchte man den aktuellen und schnelleren Drucktechnologien Rechnung tragen. So soll eine “neue Technologie für besonders gute mikroporöse Eigenschaften der Oberflächen” sorgen und dazu führen, dass die Drucke “praktisch sofort trocknen und wischfest” werden. Die Haltbarkeit der Ausdrucke soll “kompromisslos gut” sein. Das eigentliche Argument für das neue Inkjet-Papier ist in meinen Augen aber die Tatsache, dass es auf dem Kodak-Fotopapier basiert, welches auch von den Fotolabors benutzt wird. Wie gut die Qualität tatsächlich ist, werden Tests der Fachpresse noch zeigen.

Das Kodak-Inkjet-Papier wird in drei Sorten angeboten: Ultra Premium mit einem Gewicht von 285 Gramm, jeweils in einer Hochglanz- und Seidenmatt-Variante sowie das einfachere Premium-Fotopapier mit einem mittleren Glanzfaktor und 165 Gramm Gewicht. An Formaten stehen für alle Sorten DIN-A4 und DIN-A6 (10 x 15) zur Verfügung. Das Ultra-Premium-Papier gibt es auch im DIN-A3-Format. Erhältlich sein werden die neuen Papiere ab dem 2. Quartal 2006.

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