11n-Hype geht weiter: Trendnet stellt WLAN-Hardware vor

Zwar ist es noch eine ganze Weile hin, bis sich der Entwurf zum neuen WLAN-Standard 802.11n in trockenen Tüchern befinden wird.

Erster 11n-Router von TrendnetTrotzdem kommen immer mehr Produkte auf den Markt, die 11n unterstützen.

Heute ist es Trendnet, die mit ihrem 11n-tauglichen WLAN-Router TEW-631BRP und dem dazu passenden WLAN-Adapter für Notebooks TEW-621PC erste Geräte der neuen Drahtlosgeneration vorstellen.

Die passende Bezeichnung für die Teile: Wireless N. Das klingt nicht nach Draft- oder Pre-n, wie andere Hersteller dies tun. Trotzdem vermeidet es der Hersteller, ihre Komponenten als echte 802.11n-Geräte zu bezeichnen. Klar…
Preise für die Komponenten: 120 Euro für den WLAN-Router bzw. 90 Euro für die Notebook-Karte.

Der WLAN-Router bietet die für solche Geräte typischen Merkmale:

  • QoS-Unterstützung, was Trendnet im Gegensatz zu anderen Anbietern Advanced Traffic Prioritization (ATP) nennt. Damit lassen sich unterschiedliche Anwendungen wie Telefonie (VoIP), Videostreaming und Online-Gaming parallel über die WLAN-Verbindung realisieren. QoS respektive ATP sorgt dafür, dass sich die Datenströme gegenseitig möglichst wenig stören.
  • Sicherheitsfeatures wie SPI-Firewall, WPA, Web- und Contentfiltering und weitere Merkmale.
  • Drei Antennen, die mit Hilfe des implementieren Atheros-Chipsatzes Bruttodatenraten von bis zu 300 MBit/s ermöglichen sollen. In der Praxis sind dies rund 150 MBit/s.

Zwei Fragen stellen sich allerdings anhand des Pressetextes, der uns vorliegt:

1. Warum ist die im Athores-Chipsatz verbaute XSPAN-Technologie besser als die MIMO-Technik? Eigentlich erweitert XSPAN nur die 2×2-Antennentechnik auf 3×3, was man dem WLAN-Router ja auch ansieht.

2. Warum unterstützt der Access Point von Trendnet nicht die WPA2-Authentifizierungstechnik?

Wir werden diesen Fragen nachgehen und die Antworten online stellen, sobald sie uns vorliegen.

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